Doron Rabinovici

Doron Rabinovici (* 2. Dezember 1961 in Tel-Aviv) ist ein österreichischer Historiker und Schriftsteller und lebt seit 1964 in Wien.

Inhaltsverzeichnis


Leben

  • Studium an der Wiener Universität Schriftsteller und Historiker
  • Prosa (Kurzgeschichten, Roman, Essays)
  • historische Studien zur Neuesten Geschichte Österreichs
  • antirassistisches politisches Engagement,
  • Mitinitiator der Großdemonstration “Nein zur Koalition mit dem Rassismus” im Februar 2000.
  • Doron Rabinovici ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung.


Auszeichnungen

Rabinovici erhielt 1997 den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis, 2000 den Förderpreis zum Heimito-von-Doderer-Preis, sowie den Förderpreis zum Mörike-Preis und 2002 den Clemens-Brentano-Preis und den Jean Améry-Preis für Essayistik. 2007 wurde der Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis des DÖW für österreichische antifaschistische Publizistik an Doron Rabinovici und Christa Zöchling verliehen. Die Laudatio hielt Konstanze Fliedl von der Universität Salzburg.


Werke


Weblinks

  • www.rabinovici.at offizielle Webseite von Doron Rabinovici

Landeshochschulgesetz

Ein Landeshochschulgesetz (LHG) ist ein Gesetz, das die Regelungen des Hochschulrahmengesetzes für ein Bundesland umsetzt und im Rahmen der Freiräume eigene Regelungen beinhaltet, wie zum Beispiel zusätzliche Hochschulgrade. Bis auf das Saarland, das jede Hochschule über ein eigenes Gesetz regelt, haben alle Bundesländer ein Hochschulgesetz für alle ihre Hochschulen. In einigen Fällen beinhaltet es auch die Berufsakademien.


Weblinks

  • LHG Baden-Württemberg vom 1. Januar 2005
  • Bayerisches Hochschulgesetz vom 23. Mai 2006
  • Berliner Hochschulgesetz vom 13.02.2003, zul. geänd. durch Gesetz vom 12.07.2007
  • Brandenburgisches Hochschulgesetz vom 06.07.2004, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Mai 2007 (GVBl.I/07, [Nr. 07] , S.94)
  • Bremisches Hochschulgesetz vom 11.07.2003, geänd. durch Gesetz vom 23.03.2004
  • Hamburgisches Hochschulgesetz vom 18.07.2001, zul. geänd. durch Gesetz vom 14.12.2005
  • Hessisches Hochschulgesetz vom 31.07.2000, zul. geänd. durch Gesetz vom 20.12.2004
  • LHG Mecklenburg-Vorpommern vom 5. Juli 2002, zuletzt geändert am 2. Februar 2006
  • Niedersächsisches Hochschulgesetz vom 24.06.2002, zul. geänd. durch Gesetz vom 23.02.2006
  • Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen vom 14.03.2000, zul. geänd. durch Gesetz vom 30.11.2004
  • Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz vom 21.07.2003
  • Sächsisches Hochschulgesetz vom 11.06.1999, zul. geänd. durch Gesetz vom 05.05.2004
  • Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt vom 05.05.2004, zul. geänd. durch Gesetz vom 21.03.2006
  • LHG Schleswig-Holstein vom 04.05.2000, zul. geänd. durch Verordnung vom 12.10.2005
  • Thüringer Hochschulgesetz vom 22.06.2005
  • Nationalsozialismus – Wikipedia von Gero Pfennig, Manfred J. Neumann, Gisela von Lampe - 2000 - Political Science - 674 Seiten zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus und zur Beseitigung ihrer Folgen erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieser

York County (Maine)

York County ist ein County im US-Bundesstaat Maine. Im Jahr 2006http://www.census.gov/ Die Einwohnerzahlen sind laut dem United States Census Bureau nur geschätzt. Sie beruhen nicht auf Basis einer Zählung. hatte das County 202.232 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von fast 79 Einwohner / km². Der Sitz der Countyverwaltung (County Seat) ist in Alfred.

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Geographie

Nach Angaben der Volkszählungsbehörde der USA hat das County eine Gesamtfläche von 3.293 km² (entsprechend 1.271 mi²). 2.566 km² (991 mi²) davon sind Landflächen, 726 km² (280 mi²), entsprechend 22,06%, sind Wasserflächen.


Angrenzende Countys

  • Oxford County - nördlich
  • Cumberland County - nordöstlich
  • Rockingham County (New Hampshire) - südwestlich
  • Strafford County (New Hampshire) - westlich
  • Carroll County (New Hampshire) - nordwestlich


Städte und Ortschaften

  • Acton
  • Alfred
  • Arundel
  • Berwick
  • Biddeford
  • Buxton
  • Cape Neddick
  • Cornish
  • Dayton
  • Eliot
  • Hollis
  • Kennebunk
  • Kennebunkport
  • Kittery Point
  • Kittery
  • Lake Arrowhead
  • Lebanon
  • Limerick
  • Limington
  • Lyman
  • Newfield
  • North Berwick
  • Ogunquit
  • Old Orchard Beach
  • Parsonsfield
  • Saco
  • Sanford
  • Shapleigh
  • South Berwick
  • South Eliot
  • South Sanford
  • Springvale
  • Waterboro
  • Wells
  • West Kennebunk
  • York Harbor
  • York


Referenzen

Irene Goergens

Irene Goergens (* April 1951) ist ein Gründungsmitglied der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion. Sie war an der Befreiung von Andreas Baader und einem Banküberfall beteiligt und von 1971 bis 1977 inhaftiert.


Leben

Irene Goergens ist die Tochter eines US-amerikanischen GIs und einer Deutschen. Sie wuchs jedoch in einem Kinderheim auf. Bei den Dreharbeiten zu dem Film „Bambule“ begegnete sie dort Ulrike Meinhof. Später betreute Goergens als Kindermädchen die Töchter Ulrike Meinhofs. 1970 schloss sich Goergens der RAF an.

Als 18-Jährige beteiligte sich Irene Goergens maßgeblich an der Baader-Befreiung am 4. Mai 1970, indem sie zusammen mit Astrid Proll Waffen beschaffte und mit Ingrid Schubert das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen ausspionierte, um so einen reibungslosen Ablauf der Befreiung zu garantieren. Mit etwa 20 weiteren Personen absolvierte Goergens im Sommer 1970 eine militärische Ausbildung in Jordanien. Am 29. September 1970 war sie an einem Banküberfall in Berlin beteiligt. Am 8. Oktober 1970 wurde Goergens zusammen mit Horst Mahler, Brigitte Asdonk und Ingrid Schubert in der Berliner Knesebeckstraße verhaftet. Im März 1971 wurde sie wegen der Beteiligung an der Baader-Befreiung zu einer sechseinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, aus der sie am 13. Mai 1977 entlassen wurde. Danach war sie nicht mehr für die RAF aktiv.


Quellen

  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann & Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09516-X.
  • Wolfgang Kraushaar (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus. Edition Hamburg, Hamburg 2006, ISBN 3-936096-65-1.
  • Butz Peters: RAF - Terrorismus in Deutschland.Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80019-5.
  • Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1.

Chad Allen

Chad Allen Lazzari (* 5. Juni 1974 in Cerritos, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Sein TV-Debüt gab er im Alter von 7 Jahren in einer Folge der Serie Simon & Simon. Danach trat er in vielen anderen Serien als Gastdarsteller auf, unter anderem in Wunderbare Jahre und .

1993 unterschrieb er für die Rolle des Matthew Cooper im Pilotfilm der Serie Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft. Der junge Schauspieler glaubte nicht an den Erfolg der Serie und wollte nur in dem Pilotfilm mitspielen, um von der Gage seine Collegeausbildung zu finanzieren. Doch Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft wurde ein Erfolg und lief insgesamt sechs Jahre. Chad Allen blieb bis zum Schluss dabei, trat aber in den anschließenden TV-Filmen zur Serie nicht mehr auf.

Nach dem Ende von Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft konzentrierte er sich aufs Theaterspielen und trat wieder als Gastdarsteller in zahlreichen Serien auf, darunter in Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen und Charmed – Zauberhafte Hexen.

Nach der Veröffentlichung eindeutiger Bilder in der Presse, outete sich Chad Allen 1996 als homosexuell.


Weblinks

Peter Erlanson

Peter Günther Erlanson (* 3. Mai 1959 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker (Die Linke).

Nach dem Abitur und Zivildienst absolvierte er ein Studium der Germanistik, Philosophie und Politik in Marburg. 1984 zog er nach Bremen, um eine Arbeit als Krankenpfleger im Klinikum Links der Weser anzunehmen. Nach einem berufsbe­gleitenden Studium an der Universität Bremen erlangte er einen Abschluss als Diplom-Psychologe mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisa­tionspsychologie. Er besuchte dasselbe Gymnasium (Eichwaldschule in Sulzbach am Taunus) wie der jetzige hessische Ministerpräsident Roland Koch und trat vergeblich gegen diesen bei einer Wahl zum Schülersprecher seiner Schule an.

2007 trat er als Spitzenkandidat der Linken bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft an und schaffte mit seiner Partei den Einzug ins Parlament. Im selben Jahr wurde er Mitglied des Bundesvorstandes der Linken.


Weblinks

  • Die Linke Bremen: Peter Erlanson

Sommertag

Ein Sommertag ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für einen Tag, an dem die Tageshöchsttemperatur 25 °C erreicht oder überschreitet.

Sommertage pro Jahr im langjährigen Mittel (CH)
Ort Sommertage/a
Basel 41,6
Bern 32,6
Davos 1,4
Genf 47,2
Jungfraujoch 0,0
Lugano 49,7
Magadino 65,1
Samedan 1,3
St. Gallen 12,4
Zürich 30,2


Weblinks

  • Sommertage und andere Klimanormwerte an Schweizer Messstationen


Siehe auch

  • Heißer Tag
  • Kalter Tag
  • Frosttag
  • Eistag

Moma Marković

Moma Marković (* 16. November 1912 in Popović, Mladenovac, Serbien, † 1992) war ein jugoslawischer Funktionär.

Marković studierte in Belgrad Medizin. 1933 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ). 1935 wurde er wegen revolutionärer Tätigkeit zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Bei den Partisanen war er ab 1941 tätig als Organisator des Aufstandes in Serbien. Er war serbischer KPJ-Funktionär, Politkommissar des Hauptstabes (Glavni štab) der Partisanen in Serbien sowie Ratsmitglied der ersten und zweiten Tagungen des Antifaschistischen Rates der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ).

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Marković Minister in der Regierung der Volksrepublik Serbien, ab 1953 Mitglied des Bundes-Exekutivrates, am V. (1948), VI. (1952), VII. (1958) und VIII. (1964) Parteikongress in das Zentralkomitee der KPJ bzw. ab 1952 des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens (SKJ) gewählt. 1963 bis 1969 Direktor des NIP Borba (Zeitung), der Parteizeitung, herausgegeben vom Sozialistischen Bund des werktätigen Volkes Jugoslawiens (SSRNJ). Später im Präsidium der Konferenz des SSRNJ.

Erhaltene Orden für seine Taten:

  • Träger des Partisanenandenkens 1941 (Partisanske spomenice 1941)
  • Orden des Volkshelden
  • Orden der Volksbefreiung

sowie andere Auszeichnungen und Orden.

Er war der Vater von Mirjana Marković.

Funktionalismus

Der Begriff “Funktionalismus” bezeichnet

  • eine philosophische Theorie über die Natur von mentalen Zuständen: Funktionalismus (Philosophie);
  • eine Theorie der Außenpolitik in der Politikwissenschaft: Funktionalismus (internationale Beziehungen)
  • einen Stil in Architektur und Design: Funktionalismus (Design);
  • verschiedene Ansätze in den Gesellschaftswissenschaften: Funktionalismus (Gesellschaft);
  • eine Position in den Zeitgeschichtlichen Kontroversen zum Nationalsozialismus.

Kastorf (Begriffsklärung)

Kastorf ist der Name

  • der Gemeinde Kastorf im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein
  • eines Ortsteils der Gemeinde Milow im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern
  • eines Ortsteils der Gemeinde Knorrendorf im Landkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern

SLM Corporation

Die SLM Corporation (Student Loan Marketing Association), allgemein als Sallie Mae bekannt, ist in den USA die größte Bank für die Vergabe von Studentenkredite.

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Reston. Die Aktien der SLM Corporation notieren an der NYSE. Die SLM Corporation gehört zu den Fortune 500 Unternehmen.

AEG C.VIII.Dr.

Die AEG C.VIII.Dr war eine Dreidecker Version der AEG C.VIII.


Technische Daten

AEG C.VIII.Dr
Kenngröße Daten
Länge    7,15 m
Höhe    3,35 m
Flügelspannweite    13,45 m
Antrieb    Ein Mercedes D.III-Reihenmotor; 119 kW (160 PS)
Höchstgeschwindigkeit    158 km/h in Meereshöhe
Dienstgipfelhöhe    5.000 m
Höchstflugdauer    4 Stunden
Besatzung    2 Mann
Leergewicht    800 kg
max. Startgewicht    1.120 kg
Bewaffnung    Ein fest installiertes nach vorne gerichtetes 7,92 mm 08/15 MG und
ein 7,92 mm Parabellum MG mit je 500 Schuss Munition

Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen

Jahrestag der Politischen Lüge

Der Jahrestag der politischen Lüge am 20. März wurde 2006 erstmals von der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e. V. mit Sitz in Berlin ausgerufen, um das Bewusstsein für Inhalte und Formen politischer Kommunikation zu schärfen. Anlass war der dritte Jahrestag des Einmarsches der US-geführten Truppen in den Irak.

2006 wurde der Tag mit einer weltweiten Lesung begangen. An 47 Veranstaltungsorten auf allen Kontinenten wurde der Essay “Was ich hörte vom Irak” des New Yorker Schriftstellers Eliot Weinberger vorgetragen und inszeniert.

Die zweite weltweite Lesung am Jahrestag der politischen Lüge fand am 20. März 2007 zur Erinnerung an Anna Politkovskaja an über 70 Veranstaltungsorten statt. Die Journalistin und Putin-Kritikerin war am 7. Oktober 2006 in Moskau ermordet worden.


Weltweite Lesung gegen Robert Mugabe 2007

Im Rahmen der Vorbereitungen des siebten internationalen literaturfestivals berlin unterschrieben 150 Autoren - darunter Isabel Allende, Mario Vargas Llosa und Nadine Gordimer einen Appell zu einer weltweiten Lesung gegen Robert Mugabe, der am 22. Juni 2007 veröffentlicht wurde. Sie riefen Schulen, Theater, Universitäten, Radiostationen und andere Kultureinrichtungen weltweit auf, am 9.September 2007 Texte von Elinor Sisulu, Chirikure Chirikure, Chenjerai Hove und Dambudzo Marechera öffentlich vorzulesen.

Kurische Könige

Kurische Könige Bezeichnung der Einwohner von sieben Dörfern im russischen Gouvernement Kurland. Es handelt sich dabei um die zwischen Goldingen und Hasenpoth gelegenen Dörfer Ķoniņi, Pliķi, Kalēji, Ziemeļi, Viesalgi, Sausgaļi und Dragūni. Deren Einwohner hatten seit vielen Jahrhunderten besondere Vorrechte: freie Jagd, Befreiung von Abgaben und Rekrutenstellung etc., verloren aber 1854 diese Privilegien. Zuerst werden die Kurischen Könige erwähnt in einer Petersburger Urkunde von 1320, später werden sie auch im Gegensatz zu den Leibeignen Freibauern genannt. 1863 betrug ihre Zahl 405. Sie sprechen einen lettischen Dialekt, behaupten, von vorhistorischen kurischen Königen abzustammen, und heiraten nur untereinander.

Marianne Cohn

Marianne Cohn (* 17. September 1922 in Mannheim (Freistaat Baden); † 8. Juli 1944 in Ville-La-Grande (Haute Savoie, Frankreich), alias: Colin, war eine Fürsorgerin und wurde Opfer des NS-Regimes.
Cohn war eine Organisatorin der Zionistischen Jugend in der Südzone des besetzten Frankreich. Am 31. Mai 1944 versuchte sie, einen Transport von 32 jüdischen Kindern (zwischen 3 und 19 Jahren) vom nazistisch besetzten Lyon aus in die sichere Schweiz zu bringen, um deren vorgesehene Deportation in ein deutsches KZ (zum Zweck ihrer Tötung) zu verhindern. Kurz vor der Grenze scheiterte die Flucht. Cohn und die Kinder wurden ins Gefängnis gebracht. Der Bürgermeister des Ortes Annemasse bot ihr an, ihr allein zur Flucht zu verhelfen, was sie ablehnte, um bei den Kindern zu bleiben. Schließlich wurden die Kinder gerettet, sie selbst aber wurde bei der Befreiung des Ortes tot unter einem Leichenhaufen gefunden.

An der Oberlandstraße in Berlin-Tempelhof trägt die Marianne-Cohn-Schule für Geistig Behinderte Kinder den Namen der tapferen Frau.


Als Autorin

  • Verraten werde ich morgen Gedicht von M.C., Nov. 1943, in: Frankreich meines Herzens. Die Résistance in Gedicht und Essay Hg. Irene Selle, Leipzig 1987 ISBN 3379000906 (S.171) (frz. siehe Weblinks)


Weblinks

  • [1] Die Gebirgsjäger als Mörder von M.C., Bericht über ein privates Mörder-Foto
  • [2] Eine Berliner Schule als Namensträger zur Erinnerung an MC
  • [3] Ein Gedicht von ihr (franz. - deutsche Übersetzung siehe Lit.) Dort auch ausführliche Biographie in französisch
  • [4] Autobiographie des jüdischen Kinderarztes Gaston Levy. Im Abschnitt “Le passage en Suisse” (Die Flucht in die Schweiz) berichtet er von Marianne Cohn (franz.)

Synesius

Es gibt mehrere Personen mit dem Namen Synesisus:

  • Den griechischen Schriftsteller und Bischof Synesios von Kyrene.
  • Einen Märtyrer und Heiligen Synesius mit Gedenktag 4. Mai, dessen Gebeine seit dem 11. Jahrhundert in Lucca bezeugt sind, und über dessen Herkunft und Passion keine Tatsachen bekannt sind.
  • Einen Märtyer und Heiligen Synesius mit Gedenktag 12. Dezember, der in Rom Lektor war und unter Aurelian hingerichtet wurde.
  • Einen Märtyrer und Heiligen Synesius aus Nikomedia, der Lengende nach vor seiner Bekehrung ein heidnischer Zauberer namens Theophan, dessen Gedenktag in der römisch-katholischen Kirche am 3. Januar zusammen mit dem des Heiligen Theopemptus gefeiert wird, und der mit diesem unter Diokletian hingerichtet worden sein soll.
  • Einen nur lokal verehrten Katakombenheiligen Synesius in der Aargauer Kleinstadt Bremgarten, dem kein offizieller kirchlicher Gedenktag, sondern nur das örtliche, jeweils am 4. Sonntag des Oktober stattfindende Synesifest gewidmet ist. Siehe Stadtkirche St. Nikolaus

Generalquittung

Eine Generalquittung ist eine vor allem im hanseatischen Raum gebräuchliche Erklärung zur Beendigung von Streitigkeiten und Schaffung klarer Verhältnisse.

Die Erteilung einer Generalquittung kann weitreichende Rechtsfolgen haben. Sie ist der Auslegung zugänglich und kann - vergleichbar der im Arbeitsrecht verbreiteten Ausgleichsquittung - neben der Wissenserklärung, die Leistung empfangen zu haben, zugleich ein Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages, eine Verzichtserklärung oder ein negatives Schuldanerkenntnis enthalten und damit eine Verfügung über eine bestehende Forderung darstellen.

Eine Generalquittung in einem gerichtlich protokollierten Vergleich soll im Interesse des Rechtsverkehrs klare Verhältnisse schaffen und künftigen Streitigkeiten vorbeugen. Sie erfasst grundsätzlich auch bereits titulierte Ansprüche der Parteien.

Fundstellen:
BGH Urt. v. 13. Januar 1999, Aktenzeichen: XII ZR 208/96,
OLGR Bremen 2006, 144-145

Tag-Library

Tag-Libraries sind ein Bestandteil der JSP-Spezifikation. Mit dem Einsatz von Java Server Pages hat man bereits erreicht, dass nur noch wenig Java-Code nötig ist, um eine dynamische Web-Seite zu erstellen. JSPs sind jedoch trotzdem nicht frei von Java-Code und deshalb für Web-Designer schwer zu bearbeiten.

Mit Hilfe von Tag-Libraries ist es möglich, JSP-Seiten zu entwickeln, die nur noch wenig bis gar keinen Java-Code beinhalten. Solche JSP-Seiten bieten dann die Schnittstelle zwischen dem Web-Designer, der kein Java versteht, und dem Web-Entwickler, der die dynamischen Teile einer Seite entwickelt. Tag-Libraries können zudem in mehreren JSP-Seiten verwendet werden.

Eine Tag-Library besteht aus einer Sammlung von Tag-Klassen und einer Tag-Library-Description (TLD). Tag-Klassen sind Java-Klassen, die eine bestimmte Schnittstelle implementieren. In der TLD steht für jedes Tag, welche Klasse dafür zuständig ist und welche Attribute es bietet. In der JSP können diese speziellen Tags in XML-Notation eingebunden werden, z. B.: <mylib:mytag myattr1=”25″ myattr2=”xyz”/>. Der Java-Code ist somit von der JSP-Seite in die Tag-Klasse ausgelagert.

Sobald die Abarbeitung einer JSP-Seite das Start- bzw. End-Tag eines Tags erreicht, ruft die Servlet-Engine bei der Tag-Klasse bestimmte Methoden auf. Die Tag-Klasse kann dann im Java-Code Berechnungen durchführen, Daten von einer Persistenzschicht lesen oder schreiben oder auch zusätzlichen HTML-Code in die Antwortseite schreiben.

Schwerbehinderter

Schwerbehinderter ist ein Begriff der in Deutschland vor allem in rechtlichen Regelungen zur Bezeichnung von Menschen mit einer hochgradigen Behinderung benutzt wird.

Schwerbehinderte sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung in ihrer Erwerbsfähigkeit nicht nur vorübergehend um wenigstens 50% gemindert sind. Der Grad der Behinderung, früher als “Minderung der Erwerbsfähigkeit” (MdE) bezeichnet, wird auf Antrag durch die Versorgungsämter festgestellt, die gegebenenfalls den Schwerbehindertenausweis ausstellen.

Schwerbehinderte genießen besonderen Schutz und Förderung im Arbeitsleben. Nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter vom 27. September 2000 müssen Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen wenigstens fünf Prozent davon für Schwerbehinderte bereitstellen. Andernfalls ist eine monatliche Ausgleichsabgabe von bis zu 260 Euro (Stand 2005) für jeden nicht beschäftigten Schwerbehinderten zu entrichten.

Schwerbehinderte haben ferner besonderen Kündigungsschutz, steuerliche Vorteile, bei besonders schweren Behinderungen auch Vergünstigungen bei der Beförderung im öffentlichen Personenverkehr und auf Antrag die Befreiung von den Rundfunkgebühren. Die Rechtsgrundlage bildet das Sozialgesetzbuch, neuntes Buch, vom 19. Juni 2001.

Siehe auch

  • Schwerbehindertenrecht (Deutschland)
  • Schwerbehindertenvertretung
  • Schwerstbehinderung

Karl Ernst Rahtgens

Karl Ernst Rahtgens (* 27. August 1908 in Lübeck, † 30. August 1944 in Plötzensee) war ein deutscher Offizier und Widerstandskämpfer.

Er war verheiratet mit Johanna Helene Rahtgens, geb. von Cramon. Sein Onkel war Feldmarschall Günther von Kluge.

Er war in die Umsturzbestrebungen des 20. Juli 1944 verwickelt, wurde in Belgrad verhaftet, am 30. August vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Plötzensee hingerichtet.

Zweite Welt

Mit dem Begriff Zweite Welt wurden in der Zeit des Kalten Krieges die realsozialistischen Länder bezeichnet.

Heute wird der Begriff stattdessen oft für die so genannten Schwellenländer verwendet, also für eine Gruppe von Ländern, die im Begriff sind, den Status eines Entwicklungslandes zu verlassen und zum Industriestaat zu werden. Die Bedeutung des Begriffs ist jedoch seit 1989 stark zurückgegangen, auch die vormals verbreiteten und nicht unumstrittenen Bezeichnungen Dritte Welt (für Entwicklungsländer) und Vierte Welt (meist für rohstoffarme Entwicklungsländer oder die so genannten Least Developed Countries) werden seitdem immer weniger benutzt.


Siehe auch

  • Nord-Süd-Konflikt
  • Ost-West-Konflikt
  • Erste Welt / Dritte Welt / Vierte Welt / Fünfte Welt

Chirikure Chirikure

Chirikure Chirikure (* 17. März 1962 in Gutu in Simbabwe) ist ein Lyriker und Erzähler in Simbabwe. Er studierte Geschichte und Religionswissenschaften an der University of Zimbabwe in Harare.


Leistung

Chirikure gilt als scharfer Kritiker der korrupten politischen Elite und Anwalt der einfachen Leute von Simbabwe. Aufgewachsen in der Zeit der Befreiungskämpfe und einer scharfen Polarisierung der Rassen spielen diese Themen als beständige Rückblicke eine entscheidende Rolle in seinen Publikationen.

Nach der Unabhängigkeit 1980 widmete er sich verstärkt seiner eigenen Shona-Sprache als Nationalsprache. Zahlreiche seiner Gedichte wurden vertont, woraus sich schließlich eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikgruppen ergab. Inzwischen tritt Chirikure selbst mit seinen vertonten Gedichten auf. Diese Musik ist zwar urban, basiert jedoch auf der traditionellen Mbira der Shona. Sein Stil ist dabei zunehmend dramatisch, satirisch und symbolisch geworden. Inzwischen gilt er als der kraftvollste Satiriker des Landes.


Publikationen

  • Rukuvhute (College Press, 1989)
  • Chamupupuri (College Press,1994)
  • Hakurarwi, We Shall not Sleep (Baobab Books, 1998)


Weblinks

  • Offizielle Webpräsenz
  • ausführliche Kritik