Ehrenkreuz

Ehrenkreuz bezeichnet

  • eine Klasse oder Unterklasse eines Verdienstordens (z. B. des Mecklenburgischen Greifenordens)
  • einen militärischen Orden aus der Zeit des Nationalsozialismus für die Teilnehmer und Opfer des Ersten Weltkriegs, siehe Ehrenkreuz für Frontkämpfer
  • eine Auszeichnung für deutsche Mütter in der Zeit des Nationalsozialismus, siehe Mutterkreuz
  • ein Ehrenzeichen der Bundeswehr, siehe Ehrenzeichen der Bundeswehr
  • eine österreichische Auszeichnung, siehe Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
  • den Hausorden des Fürstentums Reuß, siehe Fürstlich Reußisches Ehrenkreuz
  • den Hausorden des Fürstenhauses Schwarzburg, siehe Ehrenkreuz von Schwarzburg

Hønefoss

Hønefoss ist eine Kleinstadt in der Provinz (Fylke) Buskerud im Süden Norwegens. Sie gehört heute zur Kommune Ringerike und feierte 2002 den 150 Jahrestag der Ernennung zur Stadt. Die Stadt hat 13.775 Einwohner und umfasst ein Gebiet von 9,5 km² (1450 Ew/km²).

Sie ist für die Gemeinden Ringerike, Hole und Jevnaker das natürliche Handelszentrum. Hønefoss befindet sich nördlich des Sees Tyrifjorden. Der Wasserfall des Flusses Begna gab der Stadt seinen Namen.

Die Papierproduktion stellt den wichtigsten lokalen Industriezweig dar.


Verkehr

Hønefoss ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Bahnlinie Oslo - Bergen führt durch den Bahnhof von Hønefoss, und hier zweigt die Linie nach Gjøvik über Roa ab.

Die Hauptverbindungsstraße E16 von Oslo nach Bergen führt auch über Hønefoss und trift hier auf den Riksvei 7 nach Hallingdal und Riksvei 35 nach Hokksund und Lunnen.


Persönlichkeiten

Anders Jacobsen, Norwegischer Skispringer

Harald Henschien, Norwegischer Journalist


Weblinks

  • Verlinkung mit Kartenwerken:

Honefoss

Liste der Theater in München

In München gibt es 59 professionelle Theater (Stand 1999) und eine Vielzahl von Amateurtheatern.

Bedeutende Theater sind unter anderem:

  • Staatliche Theater

    • Bayerische Staatsoper (Hauptspielort: Nationaltheater München)
    • Bayerisches Staatsballett (Spielort: Nationaltheater München)
    • Bayerisches Staatsschauspiel (Hauptspielort: Residenztheater)
    • Cuvilliés-Theater
    • Prinzregententheater (bespielt durch die Bayerische Theaterakademie August Everding, die staatlichen Theater und durch Konzerte)
    • Staatstheater am Gärtnerplatz
  • Städtische Theater

    • Münchner Kammerspiele
    • Münchner Volkstheater
    • Schauburg (München) - Theater der Jugend
  • Private Theater

    • Deutsches Theater, das größte Gastspieltheater Deutschlands
    • FestSpielHaus der Jugendkultur in München-Neuperlach
    • Gerhard Loew Bühne im Oberanger Theater
    • Iberl-Bühne in München-Solln
    • INTERIM-Theater
    • Kleine Komödie am Max-II-Denkmal
    • Komödie im Bayerischen Hof
    • Marionettentheater Kleines Spiel
    • Metropol-Theater
    • Münchner Galerie Theater
    • Münchner Marionettentheater
    • Münchner Vorstadtbrettl
    • NeuesTheater, i-camp, München
    • Pathos Transport Theater
    • Teamtheater
    • Theater44
    • Theater aus der Reisetasche
    • Theater Blaue Maus
    • Theater Heppel & Ettlich
    • theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik
    • theater … und so fort, München
    • Theater Shinewelt
    • TamS
  • Amateurtheater

    • Dramatischer Club„Alpenröserl“ e.V.
    • Theatergruppe „Die ganz Andern“
    • Theater in der Au e.V.
    • Theatergruppe Musikforum Blutenburg e.V.
    • „s` Bredl “
    • Erlebnis Oper e.V.
    • Feldmochinger Volkstheater e.V.
    • TSV Forstenried e.V.
    • Theater gruppo di grappa
    • Münchner Heimatbühne e.V.
    • Theaterteam Helena
    • Kachina Theater GbR
    • Theater im Kloster
    • Komödien-Brettl Untermenzing
    • „Laimer Brett`l e.V.“
    • „Lampenfieber“ Bayerisches Volkstheater
    • Menzinger Komödienstadl
    • Milbertshofener Bühne e.V.
    • Die Mimensucher
    • Laienspielgruppe „s` Moosacher Brett`l“ e.V.
    • Heimatbühne Obergiesing e.V.
    • Bauerntheater in Obermenzing
    • D’ Pasinger-Bühne
    • Theatergruppe der Pfarrei St. Quirin
    • Theatergruppe „Rasselglocke“
    • Sendlinger Bauernbühne
    • Theatergruppe Siemens e.V.
    • Spielgemeinschaft Kleine Bühne e.V.
    • “Die Spielmacher”
    • Südtiroler Volksbühne e.V.
    • “Szenenwechsel”
    • Theaterbrett´l 1993 (ehem. Theaterbrett’l St. Klara)
    • Theatritis
    • Thow & Show
    • Theaterverein „Die lustigen Truderinger“
    • Theater-Truhe
    • Bayerisches Volkskunsttheater
    • Münchner Volkssänger-Bühne e.V.
    • Münchner Vorstadtbrettl
    • Volksbühne Waldheim e.V.
    • Laienspielgruppe Waldtrudering
    • Bayerische Volksbühne Watzmann e.V.
    • Weiß-Blaue Bühne e.V.

Munchen, Theater

Atomeisbrecher

Ein Atomeisbrecher ist ein Schiff mit der Eignung als Eisbrecher, das durch einen Kernreaktor angetrieben wird.


Geschichte

Der weltweit erste Atomeisbrecher Lenin lief am 5. Dezember 1957 in der Sowjetunion vom Stapel. Er wurde vorwiegend als Verkehrsmittel, zum Gütertransport, zu Forschungszwecken, zur Versorgung der Einwohner Nordsibiriens und zum Freihalten der Nordostpassage eingesetzt.

Mit dem sowjetischen Atomeisbrecher der 2. Generation namens Arktika erreichte man am 17. August 1977 zum ersten Mal den geografischen Nordpol der Erde, was zuvor nur mit U-Booten gelungen war.

1990 wurden erstmals auch ausländische Touristen mit dem Atomeisbrecher Rossiya zum Nordpol gefahren. Die Atomeisbrecher Sowjetski Sojus und Jamal fahren in neuerer Zeit regelmäßig etwa fünfmal jährlich mit Touristen zum Nordpol.

Andere sowjetische Atomeisbrecher hießen Sibir und Vaigach.

Der Atomeisbrecher Lenin wird zur Zeit rekonstruiert und in ein Museum, ein Informationszentrum und Geschäftszentrum umgebaut; im November 2005 soll das Museum “für die Erschliessung der Arktis und des nördlichen Seewegs” darin eröffnet werden.

Als letzter Eisbrecher der zweiten Generation wurde am 2. April 2007 das Schiff 50 Let Pobedy (50. Jahrestag des Sieges) in Dienst gestellt. Er lief aber bereits 1993 vom Stapel.

Derzeit verfügt Russland über 8 Atomeisbrecher, der modernste ist die 50 Let Pobedy mit 75.000 PS und einem bis zu 48 cm dicken Vorschiff.

Name Indienst- stellung Projektnummer Typ Klasse Reaktor Reaktor- generation Kommentar
Lenin 1959 92M Eisbrecher Lenin 3xOK-150
2xOK-900
1
2
1970 Reaktortausch bei Modernisierung, 1989 stillgelegt, Umbau zum Museumsschiff
Arktika 1975 1052-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb
Sibir 1977 1052-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb seit 1993, Brennstäbe verbraucht
Rossiya 1985 10521-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Sevmorput 1988 10081 Containerschiff Sevmorput 1xKLT-40 3 besitzt verstärkte Bordwände und Eisbrecherbug
Tajmyr 1989 10580-1 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Sowjetski Sojus 1990 10521-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Vaigach 1990 10580-2 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Yamal 1993 10521-3 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
50 Let Pobedy 2007 10521 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 Baubeginn 1989 als Ural


Siehe auch

  • Liste ziviler Schiffe mit Nuklearantrieb


Weblinks

  • http://russlandonline.ru/barent01/morenews.php?iditem=67
  • http://www.dan-online.de/atomschiffe/lenin.htm
  • http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/292226/
  • http://www.primer.rusdeutsch.ru/Wirtschaft_und_Finanzen/2003/02/05/13.07.49.htm
  • http://www.polartravel.de/01fd2b95ab0deeb01/

La Libération

La Libération (zu Deutsch = die Befreiung) bezeichnet im frankophonen Sprachraum Europas (Frankreich, Belgien, Luxembourg, Suisse romande, Aostatal, Tendatal) die Befreiung Westeuropas vom der Nationalsozialistischen Besatzung(Deutsches Reich) durch alliierte Truppen und Teile der einheimischen Widerstandsbewegungen (z.b. Résistance) im Jahre 1944.

In Frankreich wird im engeren Sinne oft die Befreiung von Paris durch Kräfte der Résistance unter Colonnel Henri Rol-Tanguy und Kräften der 2e Division Blindée (im franz. auch als 2 e DB bezeichnet = 2. (franz.) Panzerdivision) , unter dem Kommando des Generals Philippe Leclerc de Hauteclocque als Libération bezeichnet. Sprachlich korrekt heißt dies im Französischen jedoch “Libération de Paris”.

Im deutschen Sprachgebrauch ist der Begriff Libération bzw. Libération de Paris zumindest unter Historikern eine gängige Begriffsgröße. Man spricht im Deutschen hinsichtlich der Befreiung von Paris umgangssprachlich oder unter ehemaligen Soldaten auch von der Schlacht um Paris.

Im osteuropäischen Raum nimmt der Ausdruck “Vaterländischer Krieg” (besonders in der Sowjetunion verwendet) etwas vom Inhalt dieses Einsatzes zur Befreiung der Heimat auf.

Contents


Frankreich

In Frankreich beendete die Befreiung insbesondere die deutsche Okkupation, das Régime von Vichy (unter Marschall Petain) und den Bruch mit der Troisième République (Dritten Republik als Regierungsform).


Geschtlicher Zusammenhang

Im September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Die deutsche Offensive begann in Frankreich im Frühjahr 1940 und endete am 22. Juni 1940 mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands. Damit begann die Okkupation.

Sofort begannen Widerstandsbewegungen im Inneren Frankreichs wie auch durch Exilkräfte. General De Gaulle leitete viele davon von London aus, wohin er deshalb geflüchtet war.

  • Siehe auch: Épuration à la Libération en France (Frz. Säuberungen des Staatsapparates u.a. nach der Befreiung)


Ablauf der Befreiung


Befreiung Algeriens 1942

  • Operation Torch - Der Erfolg in Nordafrika war Voraussetzung aller folgenden Aktionen.


6 Juni 1944 : Landung in der Normandie

  • Operation Overlord und der Name des Datums D-day (frz: Jour J).


Die Landung in der Provence

Operation Dragoon, Libération de Nice (Nizza)


Weitere Fortschritte

  • 15 August: die Befreiung von Paris beginnt mit dem Aufmarsch der alliierten Truppen um Paris. Polizei und Résistance beginnen am 19. den Steik bzw. den Aufstand, der am 25. zur Befreiung führt.


Befreiung Belgiens und der Niederlande

Es folgt die Befreiung Belgiens und der Niederlande.


Bis zur Deutschen Kapitulation

  • Operation Market Garden in den Niederlanden.
  • Deutsche Gegenoffensive - Ardennenschlacht.

Am 7. Mai 1945, unterzeichnet in Reims Jodl die deutsche Bedingungslose Kapitulation. Keitels Unterschrift in Berlin beendet den Krieg in Europa.


Siehe auch

  • Chronologie des Zweiten Weltkrieges


Weblinks

  • Overlord44 : Frz. Site über die Landung in der Normandie.
  • Jüdische Einheiten sind ander Befreiung Algeriens beteiligt - Les unités juives algériennes qui ont libéré la France, témoignage sur l’occupation et la libération de l’Algérie par les Américains et témoignage sur la création et les parcours d’unités combattantes juives qui ont ensuite libéré la France (frz. - Siehe auch: Lücke)

Gustave Bémont

Gustave Bémont(* 1857; † 1937) war ein französischer Chemiker. Er war an der Ecole de physique et de chimie tätig, als Marie und Pierre Curie ihn in ihre Forschungsarbeiten einbezogen.

Gemeinsam mit Pierre und Marie Curie verfasste er die am 26. Dezember 1898 an die Académie des Sciences gerichtete Mitteilung bezüglich der Entdeckung des Radiums mit dem Titel: “Sur une nouvelle substance, fortement radioactive, contenue dans la pechblende” (”Über eine neue, stark radioaktive, in der Pechblende enthaltene Substanz”).


Literatur und Quellen

  • Robert Guillaumont: Ansprache zum 100jährigen Jahrestag der Erfindung des Radiums, Institut de France, Académie des Sciences, 17. November 1998
  • Jean-Noël Fenwick griff das Thema in dem elf Mal für den Molière-Preis nominierten Theaterstück “Les Palmes de Monsieur Schutz” auf und in dem Drehbuch für den gleichnamigen französischen Film aus dem Jahr 1997 (Regie: Claude Pinoteau, Mitwirkende: Isabelle Huppert, Philippe Noiret und Charles Berling)


Weblinks

  • Foto des Labors, in dem Marie Curie, Pierre Curie und Gustave Bémont das Radium entdeckten
  • “Les Palmes de Monsieur Schutz” in der Internet Movie Database

Bemont, Gustave
Bemont, Gustave
Bemont, Gustave
Bemont, Gustave
Bemont, Gustave

Ignace Tax

Ignace (eigentlich Ignaz) Tax (* unbekannt; † 7. Januar 1977) war ein österreichischer Fußballspieler und -trainer, der während eines Großteils seiner Karriere in Frankreich gearbeitet hat. Entgegen der Behauptung einiger Quellen<ref>auf http://www.asse-live.com/personnalites%20-marquantes-asse-ignace-tax_filvert8302.php, unter der ersten Zwischenüberschrift; in eindeutiger Formulierung auch Parmentier, S. 20</ref> hat er allerdings nie international für Österreich gespielt, schon gar nicht im „Wunderteam“ und auch nicht in der Wiener Auswahl.

Contents


Stationen als Spieler


In Österreich und der Schweiz

Ignace Tax, über dessen Leben, insbesondere seine Kinder- und Jugendzeit sowie die Jahre ab 1950, abschnittsweise wenig bekannt ist, begann in der Saison 1926/27 vermutlich bei den Meidlinger Sportfreunden mit dem Fußballsport, die am Ende der Saison in die österreichische II. Liga aufstiegen. Von 1927 bis Ende des Jahres 1930 stand er beim SC Wacker Wien unter Vertrag, mit dem er in der I. Liga wiefolgt abschnitt: 1927/28 auf Platz 4 (sechs Tax-Treffer), 1928/29 Zehnter (drei Tore) und 1929/30 auf Platz 8 mit fünf eigenen Torerfolgen. In der Saison 1930/31 spielte er nur während der Hinrunde für Wacker, wechselte dann zur First Vienna. Dort scheint er seit Anfang 1931 aber weder in der Meisterschaft – der Klub wurde im Sommer des Jahres österreichischer Meister – noch im gewonnenen Mitropafinale 1931 zum Einsatz gekommen zu sein, sondern lediglich im Landespokalwettbewerb (März bis Mai 1931), wo für ihn vier Einsätze mit zwei Toren feststellbar sind.<ref>http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=rpt&datum=19310320&seite=11&zoom=2</ref><ref>http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=dkb&datum=19310529&seite=14&zoom=2</ref>

1931 folgte er seinem ehemaligen Wackeraner Mitspieler Karl Rappan in die Schweiz, wo Letzterer als Spielertrainer bei Servette Genf arbeitete.<ref>http://www.super-servette.ch/Doku/SERVETTE_Kader_1931-32.pdf</ref><ref>http://www.super-servette.ch/ dort auf “Geschichte”, dann auf “Ein prestigeträchtiges Turnier” klicken (PDF)</ref> In der folgenden Saison wurde Tax mit Servette Schweizer Meister; im Berner Endspiel am 2. Juli 1933 erzielte er beim 3:2 über die Grasshoppers Zürich einen Treffer.
Diesen Erfolg konnte der Klub 1933/34 wiederholen; die Meisterschaft wurde diesmal in einer Liga, der Nationalliga, ausgespielt. Im Schweizer Cupfinal 1934 zog Servette allerdings gegen die Grasshoppers mit 0:2 den Kürzeren. Tax, der weiterhin Stammspieler war, gehörte auch in der Folgesaison zum Genfer Kader, obwohl der Klub erhebliche finanzielle Probleme hatte und die Gehaltszahlungen nur unregelmäßig eintrafen.<ref>http://www.super-servette.ch/ dort auf “Geschichte”, dann auf “Place à la Nouvelle Formule” klicken (PDF)</ref><ref>http://www.super-servette.ch/Doku/SERVETTE_Kader_1934-35.pdf</ref>


In Frankreich

Am 4. Juli 1935 tauchte Ignaz Tax – lediglich mit einem Besuchervisum ausgestattet – bei der AS Saint-Étienne auf,<ref>http://www.asse-live.com/personnalites%20-marquantes-asse-ignace-tax_filvert8302.php und Parmentier, S. 20</ref> bei der er dann die nächsten 15 Jahre sein Geld verdienen sollte.<ref>Die folgenden Angaben zu 1935-1950 nach Parmentier</ref>
Gleich in seiner ersten Saison bei den Verts,<ref>„Die Grünen“ ist die in Frankreich geläufige Bezeichnung für Saint-Étiennes Fußballer.</ref> die 1935/36 in der Division 2 spielten, erzielte er an der Seite von Ivan Bek 20 Treffer, ein Jahr später erneut 17 Tore. Die Saison 1937/38 beendete der Klub als Tabellenzweiter hinter Le Havre AC und stieg in die erste Liga auf.

Der Neuling schlug sich 1938/39 – der letzten Spielzeit vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges – sehr achtbar und schloss die Saison als Tabellenvierter ab; Tax gelangen auch auf diesem Niveau 16 Treffer, womit er Platz Fünf der Torjägerliste belegte. Die Anhänger der Verts bejubelten insbesondere sein Tor des Tages beim 1:0-Sieg über das „große OM“. Knapp ein Jahr später folgte für den längst Ignace gerufenen Tax allerdings ein bitterer Lebensabschnitt: vermutlich anlässlich des deutschen Einmarsches in Frankreich (1940) wurde er gefangengenommen – ob als Soldat oder als „Reichsdeutscher“, ist nicht bekannt – und bis zum Jahreswechsel 1941/42 in Belgien inhaftiert.<ref>http://www.asse-live.com/personnalites%20-marquantes-asse-ignace-tax_filvert8302.php</ref>
Anschließend kehrte er nach Saint-Étienne zurück, spielte wieder Fußball bei der ASSE und schoss in der Rückrunde 1941/42 noch elf Tore; 1942/43 gelang ihm sogar noch ein Ligatreffer mehr.<ref>Parmentier, S. 274/275</ref> 1943 erklärte Saint-Étiennes Präsident Pierre Guichard Ignace Tax, der seine Mitspieler inzwischen zusätzlich auch trainierte, Jean Snella und zwei weitere Spieler zu Angestellten seiner Firma Casino, um das vom Vichy-Regime beschlossene Professionalismus- und Ausländerverbot zu umgehen und diese Spieler in der Coupe de France einsetzen zu können. Die vier Spieler wurden daraufhin vom französischen Fußballverband FFF auf Lebenszeit gesperrt, nach der Befreiung Frankreichs 1945 aber begnadigt.<ref>Parmentier, S. 39</ref> In der letzten Kriegssaison erzielte Tax noch vier Ligatreffer<ref>Parmentier, S. 276</ref> und arbeitete anschließend nur noch als Trainer.<ref>http://www.asse.fr/asse-pages/asse-legende-entraineurs.php</ref>


Der Trainer Tax

Als Trainer der Verts hätte Ignace Tax gleich in der Saison 1945/46 beinahe den Meistertitel gewonnen, doch „auf der Zielgerade“ kassierten seine Kicker am 1. Mai 1946 beim unmittelbaren Tabellennachbarn Lille Olympique eine Niederlage, die mit 0:8 auch noch besonders heftig ausfiel, und wurden so nur Vizemeister.<ref>Beaudet, S. 30/31</ref> In den folgenden vier Jahren machte Tax aus der Not, dass der Verein finanziell notorisch klamm war, eine Tugend und baute um einige Routiniers wie Kader Firoud etliche junge Spieler in die Ligamannschaft ein, von denen Antoine Cuissard und René Alpsteg auch gleich zu Nationalspielern wurden. In der Liga reichte es allerdings nur für die Plätze 11, 4, 8 und erneut 11.

Im Juli 1950 kehrte der Ex-Präsident und Großsponsor Pierre Guichard ins Amt zurück und entließ Ignace Tax; an dessen Stelle rückte sein ehemaliger Mitspieler Jean Snella, seit 1948 Trainer der Amateurelf, der sich bis dahin geweigert hatte, den von ihm sehr geschätzten Österreicher ins Abseits zu drängen.<ref>Barge/Tranier, S. 19</ref> Erst sehr viel später erfuhr dieser in Saint-Étienne eine Würdigung seiner Arbeit: heute ist nahe dem Stade Geoffroy-Guichard eine Straße, die allée Ignace Tax, nach ihm benannt. Wohin es Tax ab dem Sommer 1950 gezogen hat, ist bisher nicht zu ermitteln; lediglich sein Todesdatum ist bekannt.


Weblinks

  • lange Biographie bis 1950
  • Kurzbiographie bis 1950


Literatur

  • Christophe Barge/Laurent Tranier: Vert passion. Les plus belles histoires de l’A.S. Saint-Étienne. Timée, Boulogne 2004 ISBN 2-915586-04-7
  • Hubert Beaudet: Le Championnat et ses champions. 70 ans de Football en France. Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2002 ISBN 2-84253-762-9
  • Frédéric Parmentier: AS Saint-Étienne, histoire d’une légende. Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2004 ISBN 2-911698-31-2


Anmerkungen

<references />

Cristian Fiél

Cristian Fiél (* 12. März 1980 in Esslingen am Neckar) ist ein spanischer Fußballspieler, der auch einen deutschen Pass besitzt.

Fiél war von 1999 bis 2001 für Zweitligist Stuttgarter Kickers (27 Spiele, 2 Tore) aktiv. Nach dem Abstieg der Kickers in die Regionalliga wechselte Fiél zum 1. FC Union Berlin, wo er als Schaltzentrale zwischen Abwehr und Angriff agierte. Bei Berlin bestritt er 48 Zweitligaspiele und schoss acht Tore. In der Winterpause der Saison 2002/2003 wechselte er zum Bundesligist VfL Bochum, wo er sich aber nie durchsetzen konnte, und nur 6 Spiele absolvierte. Er verließ Bochum, nachdem der Trainer Peter Neururer nicht mehr mit ihm plante, und trat Anfang 2004 in die Dienste von Alemannia Aachen, wo er sein Glück wiedergefunden zu haben schien. Für Aachen bestritt er bisher 68 Partien und erzielte 4 Tore, er spielte im Uefa-Cup und stieg 2006 in die 1. Bundesliga auf, nach einem Jahr aber bereits wieder ab. Fiél, der bei der letzten Vetragsverhandlung lediglich einen Erstligavertrag unterschrieben hatte, hat am 12.06.07 seinen Vertrag bei den Alemannen bis 2010 verlängert. Hier fühlt er sich nach eigenen Angaben sehr wohl und sieht zusammen mit dem Verein in eine positive Zukunft.

Insgesamt hat Fiél 140-mal (14 Tore) in der 2., 36-mal (2 Tore) in der 1. Bundesliga und 6-mal im Uefa-Cup gespielt.

Mario Reiter (Skiläufer)

Mario Reiter (* 5. November 1970 in Rankweil) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer.

Sein größter Erfolg war der Olympiasieg 1998 bei den Olympischen Winterspielen in Nagano in der Alpinen Kombination. Bei Weltmeisterschaften wurde er in der gleichen Disziplin zudem 1996 in der Sierra Nevada Vierter (nach dem Slalom lag er noch auf dem ersten Platz) und konnte 1997 in Sestriere die Bronzemedaille gewinnen. Außerdem gewann er 1996 bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft die Silbermedaille im Slalom.

Im Skiweltcup konnte er einen Riesenslalom und zwei Slaloms siegreich bestreiten. Reiter arbeitet derzeit als Co-Kommentator im ORF.


Weblinks

Reiter, Mario
Reiter, Mario
Reiter, Mario
Reiter, Mario

Embrun (Kanada)

Embrun ist eine Stadt im Osten Ontarios in Kanada.

Der Ort wurde nach der Stadt Embrun in der französischen Hautes-Alpes-Region benannt. Der 15. Mai 2006 war Embruns 150. Jahrestag.

Die Stadt hat eine Bevölkerung von 6.770, davon ist die Hälfte mehr als 45 Jahre alt.

In Embrun gibt es drei Volksschulen, eine Zwischenschule und eine Sekundärschule.

Potočari

thumb|Potočari am 11. Juli 2007
Potočari ist ein Dorf in der Republika Srpska in dem Landesteil Srebrenica im Osten von Bosnien und Herzegowina. Es liegt sechs Kilometer nordwestlich der Stadt Srebrenica. Bei der Volkszählung im Jahre 1991 wurden 4.338 Einwohner gezählt, von denen 93 Prozent Bosniaken waren und sieben Prozent zu anderen Volksgruppen gehörten, hauptsächlich zu den Serben.


Kriegszeit

Während des Bosnienkrieges befand sich das Dorf in der Enklave Srebrenica. Hier befand sich auf dem Gelände einer still gelegten Autobatterie-Fabrik das holländische UN-Bataillon „Dutchbat“. So wie in allen anderen Orten in der Enklave stieg die Bevölkerungszahl an, weil das Dorf Flüchtlinge aus angrenzenden Teilen Bosniens aufnahm. Im Juli 1995 begingen die serbischen Truppen hier das Massaker von Srebrenica.


Nachkriegszeit

Hauptdenkmal und Friedhof für den Genozid von Srebrenica liegen in Potočari. Die größte Spende zum Aufbau des Denkmals gab die US-Regierung. 2003 wurde es durch den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton eingeweiht. Während der Gedächtnisveranstaltung zum 10. Jahrestag am 11. Juli 2005 wurden 619 Opfer beerdigt, im Jahr darauf weitere 505. Damit liegen heute 2.442 Opfer in Potočari. Sie waren zuvor in Massengräbern Ostbosniens gefunden und identifiziert worden. Zum Jahrestag des Massakers am 11. Juli 2007 werden wieder mehrere hundert Opfer dort bestattet.


Weblinks

  • Pressemeldung der US-Botschaft zur Spende der USA für den Gedächtnisfond

Potocari

Ostorfer See

Der Ostorfer See befindet sich in der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin zwischen den Stadtteilen Feldstadt und Görries und ist durch eine Landverbindung, auf der zwei Straßen und eine Bahnlinie verlaufen, in den Oberen und Unteren Ostorfer See unterteilt. Beide Seen sind durch einen Graben miteinander verbunden und wurden 1997 polytroph eingestuft. Teile der Uferbereiche gehören zu den gesetzlich geschützten Biotopen.

Das Siebendörfer Moor an der südwestlichen Stadtgrenze wird seit den 1930er Jahren über den Herrengraben in den Unteren Ostorfer See entwässert. In diesem Zusammenhang wurde damals der Wasserspiegel des Sees um 35 Zentimeter abgesenkt.

Im Unteren Ostorfer See befindet sich die Toteninsel, auch Tannenwerder genannt. Hier wurden seit dem 19. Jahrhundert Grabstätten mit Leichen von etwa 70 Individuen aus der Jungsteinzeit entdeckt.


Flora und Fauna

Im Bereich des Gewässers kommen 32 Pflanzenarten der Roten Liste Mecklenburg-Vorpommern, zahlreiche Vogelarten, unter anderem Fischadler, Seeadler und Eisvogel sowie der Fischotter vor.


Weblinks

  • Beschreibung, Bilder und Karten zum Ostorfer See auf der Website der Stadt Schwerin

Hungerbaum

Ein Hungerbaum ist ein junger, frischer, geschmückter Baum, der traditionell in manchen Regionen Bayerns Paaren in den Garten gepflanzt wird, die trotz siebenjährigen Zusammenlebens noch nicht geheiratet haben. Der Baum ist bis ca. 2 Meter groß.

Es ist Brauch, dass Freunde des Paares den Baum schmücken und pflanzen. Das Paar ist ab diesem Zeitpunkt dazu angehalten, am Jahrestag ihrer Beziehung für diese Freunde einen Umtrunk, ein Essen oder eine Feier zu veranstalten. Dies soll solange fortgeführt werden, bis das Paar heiratet.

Fuller

Fuller ist der Familienname folgender Personen:

  • Blind Boy Fuller (1907-1941), US-amerikanischer Blues-Musiker
  • Charles Edward Fuller (1887-1968) US-Amerikanischer Geistlicher und Radio-Evangelist
  • Craig Fuller (* ?), US-amerikanischer Countryrockmusiker
  • Curtis Fuller (* 1934), US-amerikanischer Jazzposaunist
  • Dolores Fuller (* 1923), US-amerikanische Schauspielerin
  • Drew Fuller (* 1980), US-amerikanischer Schauspieler
  • Jesse Fuller (1896-1976), US-amerikanischer Bluesmusiker
  • John Frederick Charles Fuller (1878-1966), englischer Generalmajor und Militärhistoriker
  • Kurt Fuller (* 1953 als Curtis Fuller), US-amerikanischer Schauspieler
  • Loie Fuller (1862-1928), US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin, Serpentintänzerin und Erfinderin
  • Lon Fuller (1902−1978), US-amerikanischer Rechtsphilosoph
  • Margaret Fuller (1810-1850), US-amerikanische Journalistin, Kritikerin und Frauenrechtlerin
  • Melville W. Fuller (1833-1910), Oberster Bundesrichter der USA
  • Richard Buckminster Fuller (1895-1983), US-amerikanischer Architekt und Schriftsteller
  • Robert Fuller (* 1934; Buddy Lee), US-amerikanischer Schauspieler
  • Roy Fuller (1912-1991), englischer Schriftsteller
  • Samuel Fuller (1912-1997), US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
  • Simon Fuller (* 1960), britischer Musik- und Fernsehproduzent
  • Thomas Fuller (1608-1661), englischer Historiker

Daneben ist es die Abkürzung für das Fuller Theological Seminary.

Bandhacke

Die Bandhacke (auch Bundaxt oder Zimmeraxt) ist eine vom Zimmermann benutzte Axt, deren Eisen lang und schmal sind und die eine gerade kurze Schneide besitzt. Durch diese besondere Form dient sie zum Behauen von Rohhölzern und auch zum Vorhauen von Kerben, wenn aus Rundholz kantige Balken hergestellt werden sollen.

Die Bandhacke wird aber auch zum Abspalten größerer Späne und zum Behauen aus dem Groben benutzt sowie zu allerlei Hilfsarbeiten in der Zimmerei.

Siehe auch: Liste der Werkzeuge

Sisters Keepers

Sisters Keepers ist eine “Untergruppe” des Vereins Brothers Keepers. Auch sie appellieren in ihren Songs gegen Fremdenhass und Rassismus besonders in Deutschland. Viele bekannte weibliche und häuptsächlich afrodeutsche Reggae-, Soul- und Hip-Hop-Künstler sind in dieser Formation. Unter anderem Nadja Benaissa, Ayọ, Kaye, Tamika (liiert mit Gentleman), Tesiree, Lisa, Mamadee, Pat und Meli (Skillz en Masse).


Diskografie

  • 2001 Single Liebe und Verstand
  • 2001 (auf dem Album Lightkultur/BK) Sister


Weblinks

  • http://www.epoxweb.de/News/EPOXWEBNEWS/siskeepers.shtml
  • http://www.brotherskeepers.de/
  • Website beim Projekt: Hyperlinks gegen Rechts (Informationen über „Hip Hop gegen Rechts“)

McNaught

McNaught bezeichnet

  • den Asteroiden (3173) McNaught
  • mehrere Kometen, darunter den Kometen C/2006 P1

und ist der Name von folgenden Personen

  • Lesley McNaught, Schweizer Springreiterin
  • Robert McNaught, australischer Astronom

America’s Most Wanted

America’s Most Wanted (AMW) ist ein Tag Team im US-amerikanischen Wrestling. Es besteht aus “Wildcat” Chris Harris and “Cowboy” James Storm, die zur Zeit für Total Nonstop Action Wrestling (TNA) antreten.

America’s Most Wanted sind mit sechs Titelgewinnen das erfolgreichste Tag Team bei TNA Wrestling.


Erfolge als Tag Team

  • 6x NWA World Tag Team Champions
  • 1x WWC Tag Team Champions
  • 1x NWA Shockwave Tag Team Champions

Odojewski

Odojewski ist der Name

  • des russischen Schriftstellers Alexander Iwanowitsch Odojewski
  • des russischen Schriftstellers Wladimir Odojewski
  • des polnischen Schriftstellers Włodzimierz Odojewski