Gedenktag

Ein Gedenktag (oder auch Jahrestag) ist ein Kalenderdatum, an dem an ein bestimmtes historisches Ereignis oder an eine Persönlichkeit von hoher nationaler, staatlicher oder religiöser Bedeutung erinnert wird. Man gedenkt der jährlichen Wiederkehr des Tages (des Beginns oder Abschlusses) eines dramatischen Ereignisses (z.B. Krieg, Katastrophen, Verträge). Zum Teil sind derartige Gedenktage offizielle nationale Feiertage geworden.

Beispiele für Gedenktage:

  • Karfreitag: Erinnerung an den Tod Jesu Christi
  • 20. Juli: Misslungenes Attentat auf Adolf Hitler 1944
  • 27. Januar: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – zur Erinnerung an die 1945 erfolgte Befreiung des KZ Auschwitz
  • 3. Oktober: Wiedervereinigung Deutschlands 1990

Man unterscheidet:

  • Bewegliche Gedenktage
  • Gründungstage
  • Geburts-, Todes- oder Ehrentage
  • Heiligentage und hier gebotene von nicht gebotenen Gedenktage
  • Welttage


Siehe auch

  • Liste der Gedenktage
  • Bewegliche Gedenktage
  • Liste der Feiertage der DDR
  • Historische Jahrestage

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  • Terroranschlag von Inguschetien

    Nach einem Radiointerview des von Moskau nicht anerkannten, im Untergrund lebenden tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow im Juni 2004, in dem er eine Taktikänderung bei den Separatisten ankündigte, griffen am 21. und 22. Juni 2004 (am Jahrestag des deutschen Russlandfeldzugs) tschetschenische Rebellen erneut die russische Republik Inguschetien an. Die Angriffe begannen am 21. Juni 2004 etwa um 23 Uhr MEZ. Nach Angaben des Zivilschutzes feuerten die schwer bewaffneten 200 Attentäter in mehreren Städten mit Raketen und Granatwerfern auf Polizeistationen, Posten der Verkehrspolizei und eine Kaserne von Grenzsoldaten. Dabei wurden alle anwesenden Polizisten, Soldaten sowie Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft und des Inlandsgeheimdienstes FSB erschossen. Weiterhin wurde das Innenministerium und die Zentrale der Grenzpolizei in Nasran gestürmt und der Innenminister der Kaukasusrepublik, Abukar Kostojew, sowie sein Stellvertreter, den Gesundheitsminister Dschabrail Kostojew und ein UN-Mitarbeiter getötet. Nach etwa 7-stündigen Gefechten konnten Sicherheitskräfte die vermutlich tschetschenischen Terroristen zurückschlagen. Mehrere tausend Soldaten der russischen Streitkräfte wurden nach Nasran in Marsch gesetzt. In dem Blutbad starben 90 Menschen, darunter 62 lokale Sicherheitskräfte, sowie der inguschetische Innenminister Abukar Kostojew, einer seiner Stellvertreter und der Gesundheitsminister.

    Gleichzeitig erfolgten terroristische Aktionen in der benachbarten Republik Dagestan. Nach dem Blutbad flüchteten die Terroristen in die russische Republik Tschetschenien.

    Bereits am 26. September 2002 hatten tschetschenische Terrorkommandos unter dem Anführer Ruslan Gelajew in dem Dorf Galschki 14 russische Soldaten und 17 inguschische Bürger erschossen.

    Tschetschenienkrieg, Zweiter
    Tschetschenienkrieg, Zweiter
    Tschetschenienkrieg, Zweiter

    • tschernobyl-jahrestag | gwr 310 | juni 2006 Es zeigte sich aber auch, dass die Medien zum Tschernobyl-Jahrestag die Anti-Atom-Bewegung als "Experten" nicht wirklich anerkannt hat.
    • Oltner Bündnis

      Das Oltner Bündnis war eine Schweizer Vereinigung, welche die globalisierungskritischen Kräfte zum Protest gegen die jährliche Tagung des Weltwirtschaftsforums im Jahr 2003 vereinte. Das Bündnis bestand aus Organisationen wie die Grüne Partei, die JUSO, Attac, die Anti-WTO-Koordination, die PdA oder die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe).

      Ihr war es zu verdanken, dass im Jahr 2003 eine Kundgebung gegen das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos bewilligt wurde. Allerdings kam es nie zu dieser Kundgebung, da in Fideris grosse Kontrollen vorgenommen wurden, welche das Bündnis boykottierte. Nach dem Scheitern löste sich das Bündnis über kurz oder lang auf.

    Wahlurne

    Die Wahlurne ist ein geschlossener Behälter mit Schlitz zur Durchführung einer geheimen Wahl oder Abstimmung mit Wahl- oder Stimmzetteln. Die Wähler kreuzen dabei in einer Wahlkabine unbeobachtet und unbeeinflusst einen oder mehrere Stimmzettel bzw. Wahlzettel an und stecken sie danach gefaltet oder in einem Umschlag in die Wahlurne. Die verschlossene und in der Regel versiegelte Wahlurne wird nach Beendigung der Wahl oder Abstimmung ausgeleert, damit die Wahl- oder Stimmzettel gezählt werden können. Wird die Wahlurne vor der Auszählung noch transportiert, so wird sie wenn noch nicht vorher geschehen, um Manipulationen zu verhindern, versiegelt.

    Es gibt auch Wahlsysteme ohne Stimmzettel, in denen beispielsweise verschiedenfarbige Kugeln in die Urne geworfen werden. Diese sind allerdings nicht bei staatlichen Wahlen üblich.


    Siehe auch

    • Wahlmaschine
    • Wahlgeheimnis
    • Wahlfälschung
    • Scherbengericht

    Antonomasie

    Antonomasie (griech. “andere Benennung”): Redefigur, Art der Metonymie, wobei man an die Stelle eines Eigennamens eine bezeichnende Eigenschaft oder eine Apposition setzt. Beispiele: “der Sohn der Aphrodite” statt “Amor”, “der Beherrscher des Meeres” statt “Neptun”, „der frühere Bundeskanzler“ statt „Helmut Kohl“, „der Kerpener“ statt „Michael Schumacher“ oder „der Schöpfer der Welt“ statt „Gott“.

    Mit Antonomasie wird also eine rhetorische Figur bzw. ein Stilmittel bezeichnet - die Ersetzung eines Eigennamens durch ein Synonym, eine sog. Periphrase, anstatt durch ein Personalpronomen.

    Antonomasien werden vor allem im Journalismus verwendet, wenn der Name einer Person sonst zu häufig wiederholt würde - um Abwechslung in einen Text zu bringen. Dabei wird oft zu wenig beachtet, dass der Informationsgehalt solcher Synonyme die Aussage eines Satzes erheblich stören kann.

    Beispiel: “Zum Auftakt der Konferenz stellte sich der 60-jährige SPD-Star den Fragen der Presse. »Ich bin sehr zuversichtlich«, so der Hannoveraner, »dass das, was wir uns vorgenommen haben, in seiner Machbarkeit auch umsetzbar ist.« Der Profi-Politiker, der zurzeit mit einer Reform-Verstauchung zu kämpfen hat, wird auch 2006 wieder an den Start gehen. »Joschka und ich sind uns einig, und Doris ist auch dafür«, verriet der zweimalige Wahlgewinner von 1998 und 2002.”

    Antonomasien können nicht nur Synonyme für Personen, sondern auch für Städte, Länder oder Gegenstände sein.


    Siehe auch

    • Metonymie
    • Paraphrase
    • Periphrase
    • Personalpronomen
    • Pronomen
    • Synonym
    • Trope


    Weblinks

    Bastian Sick über Antonomasien im Journalismus

    Stanislaw Ledóchowski

    right|thumb|Stanisław Ledóchowski
    Stanisław Ledóchowski (* 1666; † 1725) - Wappenfamilie Szaława - war ein polnischer Politiker, Marschall der Konföderation von Tarnogrod, Wojwode von Wolynien, Marschall des sogenannten stummen Senats von 1717. 1701 war er Marschall des königlichen Tribunals. 1704 trat er der Konföderation von Sandomir bei.

    Die Verlegung des sächsischen Heeres in Polen durch August II. (er war König von Sachsen und von Polen) im Jahr 1713 rief den Protest des polnischen Adels (Szlachta) hervor. Am 26. November 1715 wurde Stanisław Ledóchowski zum Marschall der Antisächsischen Konföderation von Tarnogrod gewählt. Er gewann die Unterstützung fast des gesamten Adels. Der russische Gesandte Gregor Dolgpruki meinte sogar, dass Ledóchowski im Falle einer Dethronisierung August II. gute Chancen auf den polnischen Thron hätte. Innerhalb kürzester Zeit erstellte er eine starke Armee mit der die Sachsen rechnen mussten. Er beging jedoch den Fehler um die Vermittlung Russlands zwischen den Konföderierten und dem König zu bitten. Die Russen profitierten von dieser Vermittlerrolle, indem sie sie nutzten, um einen Konflikt zu provozieren, um sich so in die inneren Angelegenheiten der Republik einmischen zu können. In Folge dessen begann Ledóchowski antirussische diplomatische Aktionen und versuchte die Hilfe Österreichs, der Türkei oder der Krimtartaren zu erlangen. Aufgrund der Erfolglosigkeit dieser Bemühungen und des auf Wunsch von August II. erfolgten Einmarsches russischer Truppen in der zweiten Augusthälfte 1716, veranlasste Ledóchowski eine erneute Mobilisierung und begann Verhandlungen mit dem König, um Polen vor einem neuen Krieg zu bewahren. Eine Übereinkunft wurde schließlich am 3. November 1716 unterschrieben. 1716 wurde er schließlich Marschall des Senats, der der Konföderation ein Ende setzen sollte. Am 1. Februar hielt er vor dem Senat eine berühmte Rede: Im Namen der „wahren Söhne des weißen Adlers“ gelobte er dem König Treue, erteilte aber sonst niemand das Wort, um eine Diskussion zu vermeiden. Er schloss den Senat, seiner Hoffnung Ausdruck verleihend, dass Polen wieder den verdienten Frieden finde. 1718 befahl er im Senat den Abzug des russischen Heeres und den Abschluss einen Bündnisses mit Österreich, das 1719 vollzogen wurde.

    Er war ein gerechter und edler Mensch, von außergewöhnlicher Intelligenz und Scharfsinn. Ein russischer Gesandter schrieb über ihn: „Solch einen klugen und schlauen Menschen wie ihn habe ich in ganz Polen nicht gesehen.“

    Ledochowski, Stanislaw
    Ledochowski, Stanislaw
    Ledochowski, Stanislaw
    Ledochowski, Stanislaw

    • James F. Byrnes

      thumb|right|James Byrnes

      James Francis Byrnes (* 2. Mai 1879 in Charleston; † 9. April 1972 in Columbia, South Carolina) war ein US-amerikanischer Politiker. Er war von 1945 bis 1947 Außenminister seines Landes.

      Er pflegte eine Freundschaft zu Franklin D. Roosevelt. Im Jahr 1945 nahm er an der Konferenz von Jalta teil.


      Leben

      Von 1931 bis 1941 gehörte Byrnes für den Staat South Carolina dem US-Senat an.

      Am 6. September 1946 hielt er in Stuttgart im Großen Haus die sogenannte Hoffnungsrede für Deutschland, in dem er einen möglichen Zusammenschluss der Besatzungsmächte nicht ausgeschlossen hat. Byrnes wollte seine Rede ursprünglich in Paris vor dem Rat der Außenminister der alliierten Mächte halten, wurde aber vom amerikanischen Militärgoverneur der Besatzungszone, General Lucius D. Clay, gedrängt die Rede in Stuttgart zu halten.

      1951 bis 1955 war er Gouverneur von South Carolina.


      Auszeichnungen

      Das TIME Magazine wählte Byrnes 1946 zum „Mann des Jahres“. Aus Sicht der Redaktion des Magazins hatte er den größten Einfluss auf die Welt jenes Jahres.


      Weblinks

      • http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ByrnesJamesF/
      • Netzseite der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg über Byrnes stuttgarter Rede
      • Jahrestag Jahrestag. In einer lauen Sommernacht schlich er sich in mein Leben. Ich habe ihn erkannt benannt und geha

    Lusthaus (Wien)

    Das Lusthaus ist ein historisches Gebäude in Wien. Es befindet sich am Ende der Prater Hauptallee nahe der Pferderennbahn Freudenau.

    Erstmals erwähnt wurde es 1560 als Casa verde, das grüne Lusthaus im Wiener Prater, dem damaligen kaiserlichen Jagdgebiet, und diente als Jagdhaus. Es wurde genau dort errichtet, wo die 1538 fertiggestellte Hauptallee ans Wiener Wasser stieß. Erst 1834 wurde der Donaukanal verlegt. Seitdem steht das Lusthaus nicht mehr am Wasser.

    Nach der Öffnung des Praters für die Bevölkerung 1766 wurde das Lusthaus 1781 bis 1783 neu erbaut und diente mehrmals großen Festlichkeiten, wie z.B. der großen kaiserlichen Feier zum ersten Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, bei der Napoleon vernichtend geschlagen worden war.

    Im 19. Jahrhundert war das Lusthaus, wie der gesamte Prater, beliebter Treffpunkt von Adel und Bürgertum. Während des ersten Weltkriegs war die militärische Brückenwache im Lusthaus einquartiert, welche die Donaubrücke vor Sabotage zu schützen hatte. In der wirtschaftlich schlechten Zwischenkriegszeit kam es zu einer Umschichtung des Gästepublikums, es gab Barbetrieb mit Tanz und Musik. Im zweiten Weltkrieg wurde das Lusthaus 1944 und 1945 durch Bombentreffer nahezu vollständig zerstört, allerdings wurde bereits 1948 der Beschluss zum Wiederaufbau gefasst und im Oktober 1949 neu eröffnet.

    Heute befindet sich im Lusthaus ein Café sowie ein Restaurant.


    Weblinks

    • http://www.lusthaus-wien.at/

    Ana Isabel Alonso

    Ana Isabel Alonso (* 16. August 1963) ist eine spanische Langstreckenläuferin. Sie hält aktuell den Landesrekord im Marathon mit 2:26:51, aufgestellt 1995 in Donostia-San Sebastián http://www.arrs.net/AL_Mara3.htm.

    Weitere Erfolge sind zwei Siege beim Barcelona-Marathon (1997 und 1998, letzterer mit dem aktuellen Streckenrekord), ein Sieg beim Rotterdam-Marathon 2000 und zahlreiche nationale Titel (u.a. war sie siebenmal spanische Meisterin im Crosslauf und viermal über 10.000 m http://www.arrs.net/NatChamp.htm).


    Weblinks

    • IAAF-Athletenportrait


    Fußnoten

    Pottier

    Pottier ist der Familienname folgender Personen:

    • Eugène Pottier (1816–1887), Textdichter der Internationalen
    • René Pottier (1879–1907), französischer Radrennfahrer

    Vertagung

    Rechtlich ist die Vertagung die Beendigung eines bereits begonnenen Gerichtstermins vor dessen eigentlichem Schluss verbunden mit der Bestimmung eines neuen (Fortsetzungs-)Termins.

    Im Geschäfts- und Vereinsleben spricht man von einer Vertagung, wenn eine Sitzung aus zeitlichen oder inhaltlichen Gründen nicht beendet werden konnte und zur Fortsetzung ein neuer Termin zu bestimmen ist (es kann auch z. B. vermerkt oder bekanntgegeben werden: „Die Entscheidung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt“).

    Auch im privaten Bereich spricht man von Vertagung, wenn man eine Zustimmung, Ablehnung oder Stellungnahme zur einer anstehenden Frage auf später verschieben will („habe meine Zustimmung vertagt“).

    Bei Studentenverbindungen ist die Vertagung die zeitweilige Einstellung der Aktivitäten mangels aktiver Studenten (auch: Sistierung).

    • Yatego Thema: Jahrestag Yatego Themensuche mehr als Themensuche. Direkte Themensuche bei mehr als 4900 Online-Shops. Riesen Auswahl zu g

    Jūbako-yomi

    thumb|Eine Jūbako
    Die Jūbako-yomi (重箱読み) ist eine Form der Lesung von Kanji-Komposita in der japanischen Sprache. Der erste Wortbestandteil wird dabei sinojapanisch (Onyomi), der zweite Teil reinjapanisch gelesen (Kunyomi). Namensgebend war dabei das Wort für die historischen japanischen Essensschachteln (重箱 jūbako), eben weil die Schriftzeichen in diesem Wort genau in dieser Form gelesen werden. Der umgekehrte Fall, erst Kun- dann On-Lesung, wird Yutō-yomi genannt, nach dem Wort yutō, „Wassereimer“.

    Üblicherweise werden Komposita rein in On-Lesung oder rein in Kun-Lesung gelesen, die Jūbako-yomi ist eine Ausnahme.

    Weitere Beispiele
    Kanji Lesung Bedeutung
    工場 kōba Werkstatt
    役場 yakuba Rathaus
    台所 daidokoro Küche
    団子 dango Kloß
    番組 bangumi (Fernseh-)Programm
    本棚 hondana Bücherregal
    派手 hade prächtig, “knallig”
    残高 zandaka Saldo
    金星 kinboshi Sieg gegen einen Sumō-Großmeister
    反物 tanmono (Kimono)-Stoff
    雑木 zōki Laubbaum
    音読み on’yomi On-Lesung

    Robert Kane

    Robert Kane ist der Name von

    • Robert Kane (Chemiker) (1809–1890), irischer Chemiker
    • Robert Kane (Musiker) (* 1954), britischer Musiker
    • Robert Kane (Philosoph) (* 1938), US-amerikanischer Philosoph
    • Comödie Fürth

      Die Comödie Fürth ist ein Gastspieltheater in Fürth.

      Die Aufführungen finden hauptsächlich im Berolzheimerianum, einem im Jahr 1906 erbauten Jugendstilbau in der Theresienstraße statt.

      In der Comödie treten neben fränkischen Komödianten wie Volker Heißmann und Martin Rassau auch bekannte Stars deutscher Boulevardtheater auf.

      Die Comödie bietet neben verschiedener Shows und Veranstaltungen auch ein elegantes Restaurant, eine Bar, ein lichtdurchflutetes Bistro und einen Sommergarten.


      Weblinks

      • Homepage der Comödie Fürth

    Robert Anderson

    Robert Anderson ist der Name mehrerer Personen:

    • Robert Anderson (Geschäftsmann) (1803-1896), schottisch-kanadischer Geschäftsmann
    • Robert Anderson (Schauspieler) (1890-1963)
    • Robert Anderson (Schriftsteller)
    • Robert Anderson (Gitarrist) (* 1957)
    • Robert Anderson (Neuseeland), früherer neuseeländischer Politiker
    • Robert Anderson (Offizier) (1805-1871), US-amerikanischer Offizier im Bürgerkrieg
    • Robert Anderson (Offizier im Unabhängigkeitskrieg), US-amerikanischer Offizier im Unabhängigkeitskrieg
    • Robert Anderson (Polizist) (1841-1918), leitender Angestellter bei Scotland Yard und Theologe
    • Robert Bernard Anderson (1910-1989), US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker
    • Robert „Bob“ Anderson (1931-1967), englischer Rennfahrer

    Hewson

    Hewson

    ist der Name von

    • Brian Hewson (* 1933), englischer Leichtathletik-Europameister 1958
    • Paul David Hewson, (* 1960), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bono, Sänger der irischen Rockband U2 und politischer Aktivist
    • Richard Anthony Hewson (* 1943), Produzent, Arrangeur und Multi-Instrumentalist

    Berlin (New Hampshire)

    Berlin ist eine Stadt im Coos County im US-Bundesstaat New Hampshire. Berlin wurde 1829 gegründet und hat 9.735 Einwohner (Stand: 2000).

    Die Wirtschaft von Berlin, New Hampshire, ist bestimmt von der Holzwirtschaft, besonders von der Papierindustrie, außerdem stellt der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle dar. Besonders das Wintersportgebiet „Presidental Range“ am nahe gelegenen Mount Washington lockt Touristen in die Region.


    Sprache

    Von den Einwohnern sprechen 66,2% Englisch, 33,6% Französisch und 0,2% sprechen Spanisch


    Söhne und Töchter der Stadt

    • Michael J. Durant, US-amerikanischer Hubschrauberpilot der US Army, der während der Schlacht von Mogadischu (Operation Irene) abgeschossen wurde


    Weblinks

    • Offizielle Webseite der Stadt
    • Jahrestag Jahrestag. In einer lauen Sommernacht schlich er sich in mein Leben. Ich habe ihn erkannt benannt und geha

    10TP

    thumb|Seitenansicht eines 10TP mit abmontierten Ketten
    Der 10TP war ein polnischer mittelschwerer Panzer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Es wurden vor dem deutschen Überfall auf Polen 1939 nur Prototypen hergestellt und getestet. Der 10TP war Teil eines ehrgeizigen polnischen Panzer-Aufrüstungsprogramms der späten 30er Jahre, welches durch den Ausbruch des Krieges unterbrochen wurde.

    Das Besondere am 10TP war das Christie-Fahrgestell, d.h. der Panzer konnte sich sowohl auf seinen Ketten wie auch auf den Antriebsrädern fortbewegen.

    Der 10TP wurde vom einem 210 PS American LaFrance V12 12-Zylinder-Motor angetrieben.


    Technische Daten

    • Gewicht: 12,8 t
    • Länge: 5,40 m
    • Breite: 2,55 m
    • Höhe: 2,20 m
    • Panzerung: 20 mm
    • Leistung: 210 PS
    • Treibstofftank: 130 l
    • Reichweite (geplant): 130 - (210) km
    • Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h auf Ketten / 74,8 km/h auf Rädern
    • Besatzung: 4
    • Bewaffnung: 1 Kanone 37 mm und 2 MG 7,92 mm vom Typ wz.30 (Kopie des gleichen Typs von Colt-Browning), davon eines koaxial und eines nach vorn montiert


    Siehe auch

    • Polnische Militärfahrzeuge des Zweiten Weltkrieges
    • 4TP, 7TP, 14TP, 20/25TP


    Weblinks

    • Webseite mit kurzen Informationen zu vielen polnischen Militärfahrzeugen (engl.)

    Golden Week (Volksrepublik China)

    Die Golden Week () umfasst in der Volksrepublik China drei arbeitsfreie Wochen:

    • das Frühlingsfest im Januar oder Februar,
    • die Woche der Arbeit am 1. Mai (Labour Day Golden Week) und
    • die Nationaltagswoche (National Day Golden Week) beginnend am 1. Oktober.

    Diese staatlichen Feiertage wurden 1999 von der chinesischen Regierung der Volksrepublik eingeführt, um den Binnenmarkt für Tourismus zu beleben, den allgemeinen Lebensstandard zu erhöhen und Verwandtschaftsbesuche über weite Strecken zu ermöglichen. Genau wie in Japan bedeutet Golden Week in der Volksrepublik intensive Reisezeit.

    Harald Serowski

    Harald Serowski (* 7. Oktober 1929 in Berlin; † 9. November 2005 in Berlin) war ein deutscher Szenenbildner des DDR-Fernsehens.

    Im Zweiten Weltkrieg lernte Harald Serowski Technisches Zeichnen in den Flugzeug-Werken von Heinkel. Nach dem Krieg arbeitete er als Theatermaler und Bühnenbildassistent in der Staatsoper Berlin. Später begann er im Trickfilmstudio des Deutschen Fernsehfunks der DDR. Bekannt wurde er für seine zahllosen Modelle für die Sendungen des Sandmännchens. Sie zeichneten sich durch liebevolle und phantasievolle Details aus. 1991 endete seine Mitarbeit beim Fernsehen.
    Danach entwickelte Harald Serowski u. a. zahlreiche Modelle vage überlieferter Luftfahrzeuge für das Otto-Lilienthal-Museum.


    Weblinks

    RBB-Website zum 75. Geburtstag von Harald Serowski

    Modelle von H. Serowski im Otto-Lilienthal-Museum

    Serowski, Harald
    Serowski, Harald
    Serowski, Harald
    Serowski, Harald
    Serowski, Harald

    Dominikustag

    Sankt Dominikus-Tag bzw. Dominikustag ist seit der Reform des Römischen Kalenders (1. Januar 1970) am 7. August, vorher am 4. August.

    Der Tag erinnert an den Gründer des Dominikanerordens, den heiligen Dominikus, der 1234 heilig gesprochen wurde.

    Für den seinerzeitigen Sankt Dominikus gilt eine Wetterregel:

    • “Wenn’s heiß ist an Dominikus, ein strenger Winter folgen muss.”

    Kaoru Tosaka

    Kaoru Tosaka (jap. , Tosaka Kaoru; * 1943, † 28. Februar 2007 in Chiyoda) ist ein japanischer Manager. Er war bis zum 31. Oktober 2005 Präsident von NEC Electronics.

    Er arbeitete zunächst in der Computersparte von NEC. 2002 wurde er Präsident der neu gegründeten NEC Electronics. Er hat diesen Posten zum 1. November an Toshio Nakajima abgeben und ist als Berater ins Board zurückgekehrt. Am 28. Februar 2007 starb er in einem Krankenhaus in Chiyoda an Bauspeicheldrüsenkrebs.

    Helmhold III. (Schwerin)

    Helmhold III. († 1299) ? war Graf von Schwerin.

    1264 heiratete er Margarete († 1265), sie ist Tochter entweder von

    • Albrecht I. von Sachsen und Agnes von Thüringen (* 1205; † 1246; Tochter von Hermann I.) oder
    • Erich I. von Schleswig

    Gleichstellungsgesetz

    Gleichstellungsgesetz steht für:

    • Landesgleichstellungsgesetz, Deutschland
    • Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG), Deutschland, Bundesbehörden
    • Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG), Schweiz, siehe Gleichstellungsgesetz (Schweiz)
    • Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (BehiG), Schweiz, siehe Behindertengleichstellungsgesetz (Schweiz)
    • Gesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GLG), Liechtenstein, siehe Gleichstellungsgesetz (Liechtenstein)
    • Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGlG), Liechtenstein, siehe Behindertengleichstellungsgesetz (Liechtenstein)

    Siehe auch:

    • Gleichbehandlungsgesetz in Deutschland, Österreich
    • Gleichbehandlungsrichtlinie der EU
    • Gleichstellung – zur Gleichstellungsgesetzgebung anderer Staaten
    • Antidiskriminierungsgesetz
    • Ramadi

      Ramadi ( ar-Ramādī) ist eine Stadt im Irak, am Euphrat, ungefähr 110 Kilometer westlich von Bagdad, nordwestlich des Habbaniyya-Sees (Haur al-Habbāniyya), mit 274.543 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Ramadi ist die Hauptstadt der Provinz al-Anbar.


      Geschichte

      thumb|Moschee in der Innenstadt von Ramadi
      Ramadi wurde 1869 von lokalen Herrschern des Osmanischen Reichs entlang der Straße zwischen der Levante und Bagdad gegründet. Die Briten siegten dort in einer wichtigen Schlacht gegen die Osmanen im Jahr 1917 und schnitten Bagdad vom Mittelmeer ab. 1955 wurde ein Damm am Euphrat bei Ramadi fertiggestellt.

      Ramadi gilt als südwestlicher Eckpunkt des „sunnitischen Dreiecks“ und galt als eine Hochburg des Widerstands gegen das US-amerikanische Militär.

      • Arbeitgeberweihnacht

        Arbeitgeberweihnacht ist eine von Büromitarbeitern gebrauchte ironische Bezeichnung für diejenigen Jahresenden, deren Weihnachts- und Neujahrsfeiertage auf Wochenenden fallen, sodass mehr gearbeitet werden muss. Der Samstag wird dabei nicht als Werktag angesehen.

        Da die Anzahl der Tage im Jahr veränderlich (365 bzw. 366) und zudem nicht durch 7 teilbar ist, fallen die festen Feiertage auf immer andere Wochentage. 2005 ist eine solche Arbeitgeberweihnacht, denn der 25. Dezember fällt auf einen Sonntag, der 26. Dezember auf einen Montag, der 1. Januar 2006 wieder auf einen Sonntag. 2006 gibt es keine Arbeitgeberweihnacht, denn alle drei Feiertage fallen auf Werktage. Die nächste Arbeitgeberweihnacht ist erst wieder 2010. In den nächsten 100 Jahren bis 2104 gibt es noch 13 arbeitgeberfreundliche Jahre mit 3 Wochenendtagen sowie 15 Jahre mit 2 Wochenendtagen. Im Durchschnitt fallen 0,86 der drei Feiertage pro Jahr auf Samstag oder Sonntag.

        In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist das Arbeitsvolumen von der Zahl der Feier- und Urlaubstage abhängig. Um langfristige Vergleiche anstellen zu können, werden schwankende kalenderbedingte Einflüsse wie die “Arbeitgeberweihnacht” üblicherweise aus der Statistik eliminiert. Interessanter sind die langfristigen Trends. Von Seiten der Arbeitgeberverbände werden immer wieder Forderungen gestellt, einzelne Feiertage dauerhaft abzuschaffen (vgl. Buß- und Bettag, Pfingstmontag). Es ist jedoch umstritten, ob die reduzierte Anzahl an arbeitsfreien Tagen tatsächlich messbare wirtschaftliche Auswirkungen hat.


        Statistische Häufigkeit

        Innerhalb der gregorianischen Periode von 400 Jahren fallen die drei genannten Feiertage auf folgenden Wochentagen:

        Feiertag \ Häufigkeit 58 57 57 58 56 58 56
        1.Weihnachtstag
        und Neujahr
        Di Mi Do Fr Sa So Mo
        2.Weihnachtstag Mi Do Fr Sa So Mo Di
        verlorene Feiertage 0 0 0 1 3 2 0

        Innerhalb von 400 Jahren fallen insgesamt 342 der 1.200 Feiertage auf ein Wochenende. In sieben solcher Perioden fallen daher genau 2.394 von insgesamt 8.400 Feiertagen auf ein Wochenende - Es sind genau 6 weniger als das arithmetische Mittel von 2.400 Tagen. Die gregorianische Kalenderreform reduziert die Häufigkeit von Arbeitgeberweihnachten sehr geringfügig und beschert den Arbeitnehmern in 2.800 Jahren sechs zusätzliche freie Tage.
        Aus gleichem Grund fällt auch der 13. eines Monats häufiger auf einen Freitag als auf einen anderen Wochentag.


        Weblinks

        Broschüre des Statistischen Bundesamt über Arbeitskosten

      Versicherungsfreiheit

      Versicherungsfreiheit in der deutschen Sozialversicherung bezeichnet den Status von Personen gegenüber den Sozialversicherungsträgern, den diese Personen innehaben, wenn sie nicht der Versicherungspflicht unterliegen.

      Der Grundsatz in der deutschen Sozialversicherung ist die Versicherungspflicht. Diese basiert auf dem Solidaritätsprinzip. Demnach sind grundsätzlich alle abhängig Beschäftigten versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie in der Arbeitsförderung (Arbeitslosenversicherung).

      Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind für die verschiedenen Zweige in den jeweiligen Sozialgesetzbüchern normiert.

      bspw. Krankenversicherung § 6 SGB V; Arbeitsförderung §§ 27 f. SGB III; Rentenversicherung § 5 SGB VI

      Demnach sind kraft ausdrücklicher gesetzlicher Regelung bestimmte Personenkreise versicherungsfrei. Dazu zählen bspw. Beamte oder Geistliche, für die jeweils eigene Sicherungssysteme die Risiken Gesundheit (bei Beamten nur zum Teil) und Alter absichern.

      Abhängig Beschäftigte sind in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt.

      Aber auch Bezieher sehr geringer Einkommen sind versicherungsfrei. So z. B. die so genannten geringfügig Beschäftigten mit einem Einkommen bis zu 400,- Euro, auch Mini-Jobs genannt. Diese Personen sind oft kostenfrei familienversichert und unterliegen der Versicherungsfreiheitsgrenze nach § 8 I Nr. 1 SGB IV. Trotz Versicherungsfreiheit muss der Arbeitgeber Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung in Höhe von 13% und zur Rentenversicherung in Höhe von 15% leisten. Es bietet sich für den “Mini-Jobber” auch die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung oder der privaten Absicherung. Der Arbeitgeber muss für Arbeitnehmer, die privat krankenversichert sind, keine 13% Krankenversicherungspauschale entrichten.

      Die Versicherungsfreiheit ist von der Befreiung von der Versicherungspflicht abzugrenzen, welche nur auf Antrag und nur in Ausnahmefällen erfolgt. Anspruchsberechtigt sind bspw. Personen, die wegen Überschreitens der Versicherungspflichtgrenze krankenversicherungsfrei waren und durch die jährliche Anhebung der Versicherungspflichtgrenze wieder versicherungspflichtig werden. Diese können innerhalb von drei Monaten einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen.


      Siehe auch

      • Versicherungspflicht

      Geschwister-Scholl-Platz (Wuppertal)

      thumb|Der Geschwister-Scholl-Platz
      thumb|Der Geschwister-Scholl-Platz
      thumb|Das Bismarck-Denkmal auf dem Platz

      Der Geschwister-Scholl-Platz ist ein innerstädtischer Platz im Wuppertaler Stadtbezirk Barmen.

      Der Platz ist neben dem Alten Markt und dem Johannes-Rau-Platz der dritte Platz in der Fußgängerzone Barmens. Er ist in der Nachkriegszeit von Karlsplatz (auch Carlsplatz) nach den Geschwistern Scholl umbenannt worden.


      Topographie

      Westlich des Platzes liegt die 1897–1900 erbaute Barmer Ruhmeshalle (Haus der Jugend), die im Krieg erheblich beschädigt wurde. 1958 wurde die zum Teil wieder aufgebaute Ruhmeshalle wiedereröffnet. An der nordwestlichen Ecke der Ruhmeshalle liegt ein Bankgebäude, das bis zur durchgehenden Fußgängerzone Werth geht. In dieser Ecke befindet sich seit dem Herbst 1921 ein Bismarck-Denkmal von Hugo Lederer, das sich vorher auf dem Rathausvorplatz (heute Johannes-Rau-Platz) befand. Das am Jahrestag der Kaiserproklamation enthüllte Denkmal musste wegen des Neubaues des Rathauses seinen Standort wechseln. Die westliche Seite ist durch ein großes Bekleidungskaufhaus begrenzt. Nach Süden hin, zur Bundesstraße 7 (B 7), ist der Platz offen.

      Auf dem Werth bietet die Außengastronomie einer Eisdiele Gelegenheit zum Verweilen. Und bei Stadtfesten und Weihnachtsmärkten ist der Platz stets zentraler Punkt solcher Festlichkeiten.


      Weblinks

      • Stadtteil Barmen von Wolfgang Mondorf

      Orden de Isabel la Católica

      right|150pxDer Orden de Isabel la Católica (dt. Orden Isabellas der Katholischen) wird für Verdienste um Kunst und Wissenschaft in Spanien verliehen.

      Er wurde am 24. März 1815 unter dem Namen Königlicher und Amerikanischer Orden Isabellas der Katholischen von König Ferdinand VII. gestiftet. Dass dieser Orden der Königin gewidmet wurde, unter deren Regierung 1492 die Entdeckung Amerikas erfolgte, ist nicht verwunderlich, weil er zunächst denjenigen als Ansporn in Aussicht gestellt wurde, die zur Unterdrückung der Rebellion in Amerika - sei es als Zivilist oder als Soldat - beitragen würden. Sein offiziell konstituiertes Ziel war die „Auszeichnung der makellosen Treue zu Spanien und der Verdienste jener spanischen Bürger und Ausländer zum Wohle der Nation und sehr besonders jener zu Gunsten des Wohlstandes der amerikanischen und überseeischen Territorien geleisteten außerordentlichen Dienste“. Auf dem Ordenszeichen finden sich dementsprechend die Wendungen „A la lealtad acrisolada“ (der makellosen Treue) und „Por Isabel la Católica“ (für Isabella die Katholische). Über dem Kreuz befindet sich ein Lorbeerkranz, ein rundes Mittelschild zeigt die beiden Hemisphären mit der Krone darüber.

      Der Orden wurde 1847 reformiert und in Real Orden Isabel la Católica umbenannt, war nach Verlust des Großteils des Kolonialreiches also nur noch königlich, nicht mehr amerikanisch.

      Das Band ist weiß mit gelben Randstreifen und unterteilt sich in folgende Klassen

      • Großkreuz
      • Kommandeur
      • Ritter

      Späterhin wurde dieser Orden auch an fremde und eigene Diplomaten sowie an Künstler und Wissenschaftler verliehen. Heute ist der Orden de Isabel la Catolica die höchste Auszeichnung Spaniens. Sie wird vom spanischen Außenministerium verliehen. Großmeister ist der spanische König.


      Weblinks

      • Informationen über die vom spanischen Außenministerium vergebenen Orden auf der Seite des Ministeriums (spanisch)
      • RAF-Terror: Kranzniederlegung am 30. Jahrestag | tagesschau.de Jahrestag des Terroranschlags durch die Rote Armee Fraktion (RAF) auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine zwei Begleiter erinnert.
      • Robert Regout

        Prof.mr.dr. Robert Regout S.J. (* 18. Januar 1896 in Maastricht; † 28. Dezember 1942 in Dachau) war ein niederländischer Jesuit, seit 1939 Professor des internationalen Rechtes an der Katholischen Universität Nimwegen. Aufgrund seiner Kritik des Naziregimes wurde er 1940 verhaftet. Er starb 1942 im Konzentrationslager Dachau.

        Regout, Robert
        Regout, Robert
        Regout, Robert
        Regout, Robert
        Regout, Robert
        Regout, Robert
        Regout, Robert

        • Transportkolonne Otto

          Die Transportkolonne Otto war eine Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus um den kommunistischen Journalisten Willi Bohn.

          Die Gruppe schmuggelte ab Frühjahr 1933 politische Zeitungen und Flugschriften, die in der Schweiz produziert wurden, über Rhein und Bodensee nach Südwestdeutschland und verbreitete so Informationen, die von den Nationalsozialisten zensiert wurden, etwa über die Bombardierung von Guernica. Anlaufstelle in Stuttgart war der untergetauchte KPD-Kreisleiter Wilhelm Dollmaier. Mitglieder der Gruppe waren neben Kommunisten, auch Grenzbewohner aller Schichten und gewöhnliche Schmuggler.

          Die Gruppe geriet im Oktober 1933 bereits ins Visier der Gestapo, und neben Mitgliedern der Gruppe wurden insbesondere Willi Bohn und die Verteiler der geschmuggelten Zeitschriften bei der illegalen KPD-Kreisleitung in Stuttgart (z.B. Walter Vielhauer) verhaftet. Dennoch konnte die Gruppe ihre Tätigkeit während der ganzen Zeit des Nationalsozialismus fortsetzen.

        Jägerhof

        Jägerhof ist der Name:

        • eines Ortsteils von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, siehe: Jägerhof (Wipperfürth)
        • eines Ortsteils der Kreisstadt Waren (Müritz) in Mecklenburg-Vorpommern
        • eines Ortsteils der Gemeinde Groß Wüstenfelde im Landkreis Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern
        • einen Ortsteil der Gemeinde Katzow im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern
        • eines historischen Gebäudes in Dresden, siehe: Jägerhof (Dresden)
        • das Schloss Jägerhof in Düsseldorf
        • Geschwister-Scholl-Platz (Wuppertal)

          thumb|Der Geschwister-Scholl-Platz
          thumb|Der Geschwister-Scholl-Platz
          thumb|Das Bismarck-Denkmal auf dem Platz

          Der Geschwister-Scholl-Platz ist ein innerstädtischer Platz im Wuppertaler Stadtbezirk Barmen.

          Der Platz ist neben dem Alten Markt und dem Johannes-Rau-Platz der dritte Platz in der Fußgängerzone Barmens. Er ist in der Nachkriegszeit von Karlsplatz (auch Carlsplatz) nach den Geschwistern Scholl umbenannt worden.


          Topographie

          Westlich des Platzes liegt die 1897–1900 erbaute Barmer Ruhmeshalle (Haus der Jugend), die im Krieg erheblich beschädigt wurde. 1958 wurde die zum Teil wieder aufgebaute Ruhmeshalle wiedereröffnet. An der nordwestlichen Ecke der Ruhmeshalle liegt ein Bankgebäude, das bis zur durchgehenden Fußgängerzone Werth geht. In dieser Ecke befindet sich seit dem Herbst 1921 ein Bismarck-Denkmal von Hugo Lederer, das sich vorher auf dem Rathausvorplatz (heute Johannes-Rau-Platz) befand. Das am Jahrestag der Kaiserproklamation enthüllte Denkmal musste wegen des Neubaues des Rathauses seinen Standort wechseln. Die westliche Seite ist durch ein großes Bekleidungskaufhaus begrenzt. Nach Süden hin, zur Bundesstraße 7 (B 7), ist der Platz offen.

          Auf dem Werth bietet die Außengastronomie einer Eisdiele Gelegenheit zum Verweilen. Und bei Stadtfesten und Weihnachtsmärkten ist der Platz stets zentraler Punkt solcher Festlichkeiten.


          Weblinks

          • Stadtteil Barmen von Wolfgang Mondorf
          • Auf Wiedersehen, Kinder

            Auf Wiedersehen, Kinder ist ein Spielfilm des französischen Regisseurs Louis Malle aus dem Jahr 1987. Das Drama basiert auf einem Original-Drehbuch Malles und wurde u. a. von den Filmstudios NEF Filmproduktion, Nouvelles Éditions de Films, MK2 Productions und Stella Films produziert.

            Contents


            Handlung

            Frankreich, im Winter 1944: Der zwölfjährige Julien Quentin und sein älterer Bruder François haben die Weihnachtsferien bei ihrer Mutter in Paris verbracht und fahren nun mit dem Zug zurück ins weit entfernte private Internat. Vor allem dem jungen Julien fällt der Abschied von seiner Mutter schwer. Das konventionelle Couvent de Carmes, das die beiden Brüder besuchen, steht unter der Leitung von Pater Jean und wird von katholischen Priestern geführt. In seinen Schlafsälen lesen die pubertierenden Jungen heimlich unter der Decke die Abenteuerromane von Jules Verne und Alexandre Dumas und reichen Fotos von barbusigen Frauen herum. Der Zweite Weltkrieg scheint hier noch weit entfernt zu sein, und nur gelegentliche Stromausfälle und der Ausfall der Heizung geben stille Kunde von den Gräueln des Krieges und den deutschen Soldaten, die das Land besetzt haben. In diese Idylle stößt eines Tages Jean Bonnet, ein neuer Schüler am Convent de Carmes. Der Junge mit dem schwarzen, krausen Haar und den ebenmäßigen Gesichtszügen weckt die Aufmerksamkeit von Julien, der mit dem Küchenjungen Joseph einen regen Schwarzhandel mit Lebensmitteln von zu Hause bestreitet. Der zurückhaltende Bonnet wird von den anderen Jungen geschnitten und erweist sich als äußerst begabt auf dem Gebiet der Mathematik. Auch bei den Klavierlektionen mit Mademoiselle Davenne erweist sich Bonnet als äußerst talentiert, im Gegensatz zu Julien, dem die schöne junge Klavierlehrerin rät, es eher mit dem Violinespiel zu versuchen.

            Die Neugierde von Julien wird noch mehr geweckt, als eines Tages während einer Prüfung ein Zettel aus einem von Bonnets Lehrbüchern fällt. Das Papier wird heimlich und gegen den Willen von Bonnet durch die Bänke gereicht. Als Julien das Stück Papier erreicht, erkennt er in ihm einen Brief von Bonnets Mutter, die davon berichtet, dass sie so wenig wie möglich ausgeht und es sehr schwierig ist ihrem Sohn zu schreiben. Julien gibt Bonnet den Brief zurück, kann sich aber die Bemerkung „mit deiner Mutter stimmt wohl was nicht“ nicht verkneifen, als er zur Beichte bei Pater Jean gerufen wird. Der Pater hat von Juliens Mutter erfahren, dass er eines Tages in den Orden eintreten und ebenfalls ein Priesteramt bekleiden möchte. Seiner Meinung nach fehle Julien zum Priesteramt jegliche Begabung und er berichtet ihm, dass es ein elender Beruf sei. Während Julien zur Buße drei Ave Maria betet, erweckt ein mysteriöses Telefongespräch die Aufmerksamkeit des Jungen. Pater Jean erkundigt sich nach Ende des Telefonats bei Julien nach dem neuen Schüler Jean Bonnet und ermahnt ihn, besonders nett zu dem Jungen zu sein, ebenso Juliens Mitschüler, die auf ihn hören.

            Nur zögerlich kommen sich Julien und Bonnet näher. Beide tauschen sich bei einem Ausflug zu einem öffentlichen Bad über das Buch Die drei Musketiere aus, das Julien gerade liest. Während des Gesprächs erfährt Julien, dass Bonnets Vater einmal Buchhalter war und er selbst wohl auch plane, irgendwann einmal seine Zukunft mit der Mathematik zu bestreiten. Während sich die Jungen im Bad ausziehen, gibt Bonnet auch preis, dass er nicht mit zur katholischen Firmung gehen wird. Er gibt vor, Protestant zu sein, während Julien darauf beharrt, dass der Name „Bonnet“ kein protestantischer Name sei. Eines Nachts im Schlafsaal hört er Bonnet in fremder Sprache vor seinem Bett beten, während auf seinem Nachttisch zwei Kerzen angezündet sind. Als mehrere französische Milizen die Schule besuchen, wird Bonnet heimlich von dem Sportlehrer und einem Pater vom Hof geschafft, wo die Klasse Sportübungen macht. Von dem Küchenjungen Joseph erfährt Julien, dass die Milizen nach Verweigerern suchen, die sich verstecken, um ihrem Arbeitsdienst in Deutschland zu entgehen. Juliens Neugierde ist weiterhin geweckt. Er untersucht das Bett von Bonnet und seinen Kleiderschrank, wo er in einem Buch auf Tintenabdrücke einer Urkunde stößt, die an einen Jean Kippelstein gerichtet ist.

            Julien sucht weiterhin den Kontakt zu Bonnet, der ihm davon berichtet, dass sein Vater im Gefängnis sitze und ihm seine Mutter seit drei Monaten nicht mehr geschrieben hat. Bei seinem älteren Bruder François, der heimlich mit zwei Freunden in einer Ecke des Schulhofes raucht, erkundigt sich Julien nach Juden und erfährt, dass sie kein Schweinefleisch essen dürfen und Jesus gekreuzigt hätten. Im hügeligen Gelände in der Umgebung findet kurz darauf eine Schatzsuche statt. Julien und Bonnet verirren sich im Dickicht der Wälder und können erst am späten Abend von bayrischen Wehrmachtssoldaten aufgegriffen und ins Internat gebracht werden, wo die beiden schon vermisst wurden. Auf der Krankenstation, wo die Jungen nach dem mehrstündigen Umherirren im Wald ihre Erkältung auskurieren, versucht Julien dem Verdacht, Bonnet sei ein Jude, auf den Grund zu gehen. Er bietet Bonnet ein Brötchen mit Leberwurst an. Als Bonnet ablehnt, konfrontiert ihn Julien mit dem Wissen um seinen wirklichen Namen. Bonnet stürzt sich auf Julien und die Nonne, die auf der Krankenstation Dienst tut, kann die kämpfenden Jungen nur mit Mühe trennen.

            Als die Eltern der Schüler zu Besuch kommen, versucht Pater Jean die wohlhabenden Familien während der Heiligen Messe daran zu erinnern, dass materielle Reichtümer die Seelen der Menschen verderben, um in den Zeiten des Krieges an ihre Nächstenliebe zu appellieren, woraufhin ein Familienvater die Messe verärgert verlässt. Bei der anschließenden Übergabe der Hostien stellt sich Bonnet in die Reihe der Wartenden und kniet sich neben Julien, um eine Hostie, den Leib Christi, zu erhalten. Pater Jean hält jedoch inne, geht an Bonnet vorbei und legt Julien die Hostie in den Mund. Bonnet, der keinen Besuch von seinen Eltern erhält, wird von Julien und dessen Familie eingeladen, ein Restaurant zu besuchen. Juliens Vater ist nicht gekommen, er ist in Lille und kümmert sich um die familiäre Fabrik. Der schweigsame Bonnet ist hingerissen von der liebevollen Madame Quentin, als plötzlich zwei Milizen das Restaurant betreten und einen älteren, langjährigen Gast nach seinen Papieren fragen. Der Soldat erkennt in ihm einen Juden, der sich nicht in dem Restaurant aufhalten darf. Der Vorfall erhitzt die Gemüter der Gäste und ein deutscher Soldat, der mit seinen Kollegen an einem Nachbartisch sitzt, schreitet ein und fordert die Kollaborateure zum Gehen auf. Madame Quentin ist überrascht über das vorbildliche Verhalten des Deutschen, der aber, so François, nur seiner schönen Mutter imponieren wollte.

            Nach dem Besuch im Restaurant werden Julien und Bonnet sehr gute Freunde. Als eines Morgens Julien von einem Jungen überrascht wird, während er versucht, die Spuren seiner geheimgehaltenen Bettnässerei zu beseitigen, zieht er die Häme seiner Freunde auf sich, während Bonnet ihn verteidigt. Die Freundschaft scheint gefährdet, als der Schwarzhandel auffliegt und der Küchenjunge Joseph entlassen wird. Pater Jean rügt Juliens und François’ Verhalten, belässt sie aber auf der Schule. Bonnet gibt Julien Klavierunterricht, während die übrigen Kinder bei einem Fliegeralarm im Keller Schutz suchen. Auf dem menschenleeren Schulhof lauschen beide dem entfernten Grollen der Bombardements und Bonnet gesteht Julien seine große Furcht davor, entdeckt zu werden. Sie beginnen sich gegenseitig aus dem von den Priestern verbotenen Buch Tausendundeine Nacht vorzulesen, doch die beiden Freunde werden jäh auseinander gerissen, als eines Tages während des Mathematikunterrichts mehrere deutsche Wehrmachtsoldaten überraschend das Klassenzimmer betreten. Ihr Anführer Dr. Müller fragt nach einem Jean Kippelstein. Der Lehrer versichert, dass ein Junge dieses Namens nicht in der Klasse zu finden sei, doch Julien blickt verstohlen hinter sich auf Bonnet, was der Deutsche bemerkt. Dr. Müller tritt zum am Pult sitzenden Bonnet und mustert ihn, worauf der jüdische Junge erkennen muss, dass seine Tarnung aufgeflogen ist. Er steht auf und reicht einigen Jungen zum Abschied die Hand, darunter auch Julien, wird aber dann von einem Wehrmachtssoldaten abgeführt. Auch die anderen jüdischen Mitschüler, die Pater Jean versteckt hat, werden gefunden und wie der Direktor des Convent de Carmes verhaftet, die Schule wird geschlossen. Pater Jean wurde, wie Julien erfahren muss, vom entlassenen Joseph denunziert. Julien sieht Bonnet noch zweimal. Als er im Schlafsaal seine Sachen zusammenpackt, betritt sein Freund mit dem deutschen Soldaten den Raum und packt seine Sachen zusammen. Bonnet entgegnet Julien: „Mach dir nichts draus. Irgendwann hätten die mich sowieso gekriegt.“ Bonnet übergibt Julien seine gelesenen Bücher, während Julien seinem Freund das Buch Tausendundeine Nacht zusteckt. Als sich alle Schüler auf dem Hof aufstellen müssen und die Deutschen ihre Anwesenheit kontrollieren, werden Pater Jean und die jüdischen Jungen, darunter auch Bonnet, von zwei deutschen Soldaten abgeführt. Die zurückbleibenden Schüler rufen den Namen des Direktors der Schule und verabschieden sich von ihm. Pater Jean dreht sich noch einmal um und ruft den Kindern „Auf Wiedersehen, Kinder. Bis bald!“ entgegen und verschwindet dann in einem Seitenausgang des Internats, der zur Straße führt. Die jüdischen Jungen folgen ihm, wobei Bonnet als letzter an der Tür stehen bleibt und noch einmal zurückblickt. Julien hebt seine Hand und winkt ihm zum Abschied, dann wird Bonnet von einem Soldaten gepackt und auf die Straße gezerrt.

            Die Stimme des gealterten Julien aus dem Off verkündet das Schicksal der Verschleppten, während die Kamera das Gesicht des verzweifelten Julien fokussiert, der noch immer auf die Tür zur Straße blickt. Bonnet und die anderen jüdischen Jungen sind in Auschwitz umgekommen, Pater Jean im KZ Mauthausen. Die Schule blieb bis Oktober 1944 geschlossen. Mehr als vierzig Jahre sind seither vergangen, doch so lange er lebe, werde Julien sich an den Augenblick dieses Januarmorgens erinnern.


            Entstehungsgeschichte

            Nach einem zehnjährigen USA-Aufenthalt kehrte Louis Malle für die Dreharbeiten von Auf Wiedersehen, Kinder wieder in seine Heimat Frankreich zurück. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit aus Malles Kindheit, der 1944 im Alter von elf Jahren ein Internat in Fontainebleau besuchte. Die Dreharbeiten entstanden im französischen Provins (Département Seine-et-Marne), das sich in der Region Île-de-France östlich von Paris befindet.


            Rezeption

            Louis Malles Drama feierte seine Premiere am 7. Oktober 1987 in den französischen Kinos und avancierte zum Erfolg bei Kritikern und Publikum. Kritiker bewerteten die unspektakuläre Inszenierung als beklemmend authentisch und als eine von Malles besten Regiearbeiten, nach einer langen Durststrecke. In der Bundesrepublik Deutschland kam der Film am 5. November 1987 in die Kinos und spielte einen Brutto-Gewinn von umgerechnet 1,76 Mio. Euro ein. In den USA feierte Auf Wiedersehen, Kinder unter dem Titel Goodbye, Children im Dezember 1987 seine Premiere und spielte 4,54 Mio. US-Dollar ein.

            Mit Veröffentlichung des Films einhergehend erschien auch das gleichnamige Buch Au revoir, les enfants von Louis Malle im Pariser Verlag Gallimard. Das Werk gehört 2007 zu den verbindlichen Lektüren für den Französisch-Grundkurs und den Französisch-Leistungskurs beim Zentral-Abitur Nordrhein-Westfalen und für den Französisch-Grundkurs in Niedersachsen. In NRW wird im Rahmen des Themas “Relations franco-allemandes” (“dt.-fr. Beziehungen”) auch der Film besprochen.


            Kritiken

            • „‚Au Revoir Les Enfants‘, sein (Malles) erster französischer Film seit zehn Jahren, markiert eine Wiedergeburt nach einer Reihe von schwachen und bedeutungslosen Filmen.“ (Washington Post)
            • „Ein kraftvolles Portrait des besetzten Frankreichs, gesehen durch die Augen eines Kindes … Der beste Film in Regisseur Louis Malles herausragender Karriere.“ (Spirituality & Health)
            • „Louis Malle erzählt diese prägende Jugenderinnerung als einen Reifungsprozeß in schwieriger Zeit, in dem sich Emotionen und Authentizität eindrucksvoll die Waage halten. Eine bewegende Schilderung menschlichen Verhaltens im Spannungsfeld von Rassismus, Verrat, Schuld und Solidarität.“ (Lexikon des internationalen Films)


            Anmerkungen

            • Der Film findet sich in der Obligatorik für das Fach Französisch im Zentralabitur 2007 und 2008 in Nordrhein-Westfalen wieder
            • Das Internat, das Louis Malle besuchte, existiert heute nicht mehr. Wie der Regisseur preisgab, habe er Jahre später die Schule besucht, doch sie war abgerissen und vergessen worden.
            • Die Kindheitserinnerung scheint Malle jahrelang große Schmerzen bereitet zu haben. Bei der US-Premiere des Films auf dem Telluride Film Festival brach der französische Regisseur in Tränen aus.


            Auszeichnungen

            Auf Wiedersehen, Kinder wurde 1988 bei der Verleihung der Césars, dem wichtigsten französischen Filmpreis, in neun Kategorien nominiert und sieben Mal ausgezeichnet. Neben den Trophäen für den besten Film des Jahres, Regie und Drehbuch wurde das Drama auch in mehreren technischen Kategorien prämiert. Bei den Filmfestspiele von Venedig ein Jahr zuvor hatte Louis Malles Werk den Goldenen Löwen für den besten Film gewonnen.

            Ferner wurde der Film bei den Golden Globes 1988 als beste fremdsprachige Filmproduktion nominiert, unterlag aber dem schwedischen Filmbeitrag Mein Leben als Hund von Lasse Hallström. Bei der Oscar-Verleihung im selben Jahr war der Film erneut als bester fremdsprachiger Film und für das beste Original-Drehbuch nominiert, musste sich aber in diesen Kategorien dem dänischen Film Babettes Fest bzw. der US-amerikanischen Produktion Mondsüchtig geschlagen geben. 1989 gewann Regisseur Louis Malle den britischen Filmpreis BAFTA für die beste Regie.


            Oscar 1988

            Nominiert in den Kategorien

            • Bester fremdsprachiger Film
            • Bestes Original-Drehbuch


            BAFTA-Award 1989

            • Beste Regie

            Nominiert in den Kategorien

            • Bester Film
            • Bester nicht-englischsprachiger Film
            • Bestes Original-Drehbuch


            Golden Globe 1988

            • nominiert als bester fremdsprachiger Film


            César 1988

            • Bester Film
            • Beste Regie
            • Bestes Drehbuch
            • Beste Ausstattung
            • Beste Kamera
            • Bester Schnitt
            • Bester Ton

            Nominiert in den Kategorien

            • Bester Nachwuchsdarsteller (François Négret)
            • Beste Kostüme


            Weitere

            Bodil 1989

            • Bester europäischer Film

            David di Donatello 1988

            • Bester ausländischer Film
            • Bester ausländischer Regisseur
            • Bestes Drehbuch für einen ausländischen Film

            Europäischer Filmpreis 1988

            • Bestes Drehbuch

            Le Syndicat Français de la Critique de Cinéma 1988

            • Bester Film

            Guild of German Art House Cinemas 1989

            • Bester Film

            Independent Spirit Award 1988

            • nominiert als bester ausländischer Film

            Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1988

            • Bester Regie für einen ausländischen Film

            London Critics Circle Film Award 1990

            • Bester fremdsprachiger Film des Jahres

            Los Angeles Film Critics Association Award 1987

            • Bester ausländischer Film

            Louis-Delluc-Preis 1987

            • Bester Film

            Internationale Filmfestspiele von Venedig 1987

            • Goldener Löwe für den besten Film
            • Preis der katholischen Jury (OCIC)


            Literatur

            • Louis Malle: Au revoir, les enfants. Reclam, Ditzingen 1993, ISBN 3150092906
            • Louis Malle: Au revoir, les enfants. Gallimard, [Paris] 1998, ISBN 2070388735 (frz. Ausgabe)


            Weblinks

            • Filmkritik auf Filmbesprechungen.de (deutsch)

          Nachbarschaft (Graubünden)

          Als Nachbarschaft (rätorom. vischnaunca, vschinauncha, ital. vicinanza) bezeichnete man im Freistaat der Drei Bünde die Unterabteilungen der Gerichtsgemeinden. Die Einteilung in Nachbarschaften deckt sich vielfach mit den heutigen politischen Gemeinden.

          In den Drei Bünden - und später bis zur Neueinteilung des Kantons im Jahre 1851 -
          bildeten die Gerichtsgemeinden die eigentlichen politischen Gemeinden, die souveränen Mitglieder des 1524 geschlossenen Bundes. Innerhalb der Gerichtsgemeinden bildeten die einzelnen Dörfer die Nachbarschaften. Sie entschieden über die Nutzung des Gemeindeeigentums (Wälder und Alpen), in vielen Fällen bestand auch ein eigenes Zivilgericht. Seit dem Spätmittelalter, als viele Dörfer eigene Kirchen errichteten, entsprachen die Nachbarschaften weitgehend den Kirchgemeinden.

          Die Neueinteilung von 1851 schuf die Kreise, die den vormaligen Gerichtsgemeinden entsprachen. Aus den Nachbarschaften wurden die (heutigen) politischen Gemeinden. Beispiel: Das Gericht Ausserschanfigg bestand aus den Nachbarschaften St. Peter, Peist, Molinis, Pagig, Castiel, Lüen, Calfreisen und Maladers, welche seit 1851 sämtlich selbständige politische Gemeinden sind.

          In Einzelfällen wurden die Gerichte nicht oder nur unvollständig aufgeteilt, so dass heute Kreis und Gemeinde deckungsgleich sind. Beispiel: Die Gerichtsgemeinde Davos bestand vor 1851 aus den Nachbarschaften Platz, Dorf, Frauenkirch, Glaris, Monstein und Arosa. Lediglich Arosa
          spaltete sich ab, die restlichen fünf bilden heute die Fraktionen der Landschaft Davos Gemeinde.

          Im grössten Teil des romanischen Sprachgebiets hat sich Vischnaunca (sursilvan) bzw. Vschinauncha (putér) bis heute als offizielle Bezeichnung der politischen Gemeinde erhalten.


          Literatur

          Friedrich Pieth, Bündnergeschichte, 2. Auflage. Verlag F. Schuler, Chur, 1982. ISBN 3-85894-002-X

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          • Geschenke zum Jahrestag - Jahrestaggeschenke bei Kuschelgruesse Geschenke zum Jahrestag - Jahrestaggeschenke bei Kuschelgruesse.
          • On-Lesung

            On-Lesung (jap. 音読み on-yomi, dt. Klang-Lesung) ist ein Begriff aus der japanischen Schrift und bezeichnet eine Klasse von Aussprachemöglichkeiten für die in Japan verwendeten chinesischen Schriftzeichen (Kanji), die sich an den Klang des entsprechenden Chinesischen Wortes anlehnt; daher auch die Bezeichnung sinojapanische Lesung.

            Viele Zeichen haben auch mehrere dieser Aussprachemöglichkeiten. Die On-Lesung steht im Gegensatz zur Kun-Lesung (訓読み kun-yomi), bei der das Zeichen unabhängig vom Klang des entsprechenden chinesischen Wortes für ein bedeutungsähnliches altjapanisches Wort verwendet wird.

            Bei On-Lesungen entspricht ein Kanji meist nur einer Silbe oder einer zweisilbigen Kombination, die auf -ku, -ki, -chi oder -tsu endet. Lange Vokale und Silben auf -n sind bei On-Lesungen häufig zu finden, während diese bei Kun-Lesungen fast gar nicht vorkommen. Auch stimmhafte und palatalisierte Konsonanten sind bei On-Lesungen viel häufiger zu finden als bei Kun-Lesungen.

            Contents


            Erläuterung

            Die verschiedenen Lesungen der Kanji in der japanischen Sprache lassen sich vergleichen mit den unterschiedlichen Lesungen des Logogramms „&“ in verschiedenen Sprachen. Angenommen, es handelt sich um einen lateinischen Kontext, wird das Zeichen als „et“ gelesen. Betrachtet man nun die romanischen Sprachen als verschiedene Entwicklungsstufen des Chinesischen, dann wird verständlich, warum das gleiche Zeichen einmal italienisch als „e“ oder spanisch als „y“ ausgesprochen wird. Hinzu kommt noch – sozusagen als Kun-Lesung aus den germanischen Sprachen – die deutsche Lesung „und“.

            Diese verschiedenen Lesungen würden dann noch in jeweils verschiedenen Sachzusammenhängen verwendet. Handelte es sich zum Beispiel um ein klassisch antikes Thema, wäre die Lesung „et“ angesagt, bei einem die Renaissance betreffenden Thema würde dann die italienische Lesung „e“ zur Geltung kommen.


            Beispiel

            Der Seikan-Tunnel, der die Inseln Hokkaido und Honshu miteinander verbindet, hat seinen Namen von den jeweils ersten Schriftzeichen der Großstädte in der Nähe der beiden Tunneleingänge, Aomori (青森市, Aomori-shi) auf Honshu und Hakodate (函館市, Hakodate-shi) auf Hokkaido. Diese beiden Städtenamen folgen wie die meisten japanischen Ortsnamen der Kun-Lesung. Die beiden Zeichen 青 (ao von Aomori) und 函 (ha von Hakodate) werden allerdings in dieser Kombination nicht nach der Kun-Lesung, ao-ha, gesprochen, sondern nach der On-Lesung, sei-kan.


            Hintergrund

            Hintergrund ist die Tatsache, dass die Kanji um das 5. Jahrhundert auf dem Weg über Korea nach Japan gelangten, um klassisches Chinesisch (Kanbun) zu lesen und zu schreiben. Da die Japaner zuvor kein eigenes Schriftsystem hatten, adaptierten sie diese Zeichen, um ihre eigene Sprache zu schreiben, wobei aber auch viele Worte aus dem Chinesischen übernommen wurden.

            Anfänglich wurden die chinesischen Schriftzeichen in Chinesisch nach dem original chinesischem Laut (on) gelesen, nur insofern verändert, als die Japaner mit einigen der chinesischen Laute nicht zurechtkamen; aber im Lauf der Zeit entwickelten sich – abhängig vom Lautwandel in China und dem Zeitpunkt der Übernahme – unterschiedliche Lesungen heraus:


            Verschiedene On-Lesungen


            Go-on

            Die Go-on 呉音 ist benannt nach dem Wu-Dialekt: Zeit der Südlichen und Nördlichen Dynastien – Die Hauptstadt Chinas lag im Jangtse-Gebiet.


            Kan-on

            Die Kan-on 漢音 ist benannt nach dem Han-Volk: Die Hauptstadt wurde nach Nordchina (Chang’an, dem heutigen Xi’an) verlegt.


            Tō-on

            Die Tō-on 唐音 ist scheinbar benannt nach der Tang-Dynastie, besser wäre aber die Song-Dynastie: Während der Kamakura- (鎌倉) und der Muromachi-Zeit (室町) wurden viele Begriffe des chinesischen Buddhismus übernommen. Der korrekte Begriff wäre eigentlich Sō-on (宋音). Diese Aussprache kommt dem heutigen Hochchinesisch am nächsten.

            On- und Kun-Lesungen
            Zeichen / Bedeutung Go-on 呉音 Kan-on 漢音 Tō-on 唐音 Kun 訓
            きょう けい きん みやこ
            Hauptstadt kyō kei kin miyako
            がい うい そと
            draußen ge gai ui soto
            みょう めい みん あかるい
            hell myō mei min akarui
            やわらぐ
            Harmonie wa ka o yawaragu

            In Kanji-Wörterbüchern (in denen man Zeichen und Zeichenkombinationen nachsehen kann, die man nicht kennt) werden On-Lesungen heute in Katakana umgeschrieben und somit von Kun-Lesungen unterschieden, die in Hiragana umgeschrieben werden. Dies gilt jedoch nur in Wörterbüchern! Wenn die Umschrift in durchlaufenden Texten verwendet wird (z. B. weil die entsprechenden Kanji selten geworden sind und der Leser sie daher vielleicht nicht kennt), dann kommen meist für beide Lesungsarten Hiragana zum Einsatz.

            • Poimenik

              Poimenik

              (von grch.: poimén = Hirte) ist als Teildisziplin der Praktischen Theologie die Lehre von der Seelsorge.

              Die angewandte christliche Seelsorge hat eine lange Geschichte. In der zeitgenössischen Seelsorgelehre gibt es im Wesentlichen vier Ansätze:

              • nuthetischer Ansatz: durch Zurechtweisung und Ermahnung; jedes Problem hat eine biblische Lösung
              • kerygmatischer Ansatz: Seelsorge als Verkündigung des Wortes Gottes an den einzelnen.
              • pastoralpsychologischer Ansatz: Seelsorge als beratendes Gespräch zur Befreiung.
              • evangelikaler Ansatz: Seelsorge als “biblische” Therapie.

            Harald Evers

            Personen

            namens Harald Evers sind

            • Harald Evers (Autor) (1957–2006), deutscher Autor
            • Harald Evers (Fußballspieler) (1947–2006), ehemaliger deutscher Fußballspieler

            Sarah Hagan

            Sarah Margaret Hagan (* 24. Mai 1984 in Austin) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist am besten für ihre Rolle als Amanda in der siebten Staffel von Buffy – Im Bann der Dämonen bekannt.

            Hagan wuchs in Texas mit vier Geschwistern auf. Mit sechs Jahren begann sie mit der Schauspielerei in Theaterstücken, ihre Karriere als professionelle Schauspielerin begann an den städtischen Theatern von Houston. 1997 war sie erstmals in einer Filmproduktion zu sehen, zwei Jahre später erhielt sie ihre erste Rolle in einer Fernsehserie (Ally McBeal). Es folgten Rollen in verschiedenen Fernsehserien, unter anderem Boston Public, und 2002 in dem Kinofilm Nix wie raus aus Orange County.

            Nachdem sie eine tragende Rolle in der siebten Buffy-Staffel spielte wurde sie für Auftritte in den Serien Für alle Fälle Amy, Medium und Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte verpflichtet.

            Derzeit lebt Hagan in Los Angeles. Auch ihre jüngere Schwester Katie ist Serienschauspielerin.


            Weblinks

            • Webauftritt der Schauspielerin (englisch)

            Stéphen Pichon

            Stéphen Jean Marie Pichon (* 1857; † 1933) war ein französischer Politiker und Journalist.

            Als Journalist arbeitete er bei der Tageszeitung La Justice des späteren Premierministers Georges Clemenceau, bevor er 1885 als Abgeordneter in die Deputiertenkammer gewählt wurde. Später diente er als Diplomat in Port-au-Prince, Santo Domingo, Rio de Janeiro, Peking und Tunis. Im Jahr 1900 nahm er in Peking an Verhandlungen zur Beendigung des Boxeraufstands teil.

            1906 berief ihn Clemenceau in sein Kabinett als Außenminister. Dieses Amt behielt er auch nach dem Sturz Clemenceaus im Jahr 1909 bis 1911. Als der von ihm immer unterstützte Clemenceau von 1917 bis 1920 erneut Premierminister wurde, berief dieser Pichon erneut zum Außenminister. Als solcher war er maßgeblich an der Pariser Friedenskonferenz zur Beendigung des Ersten Weltkriegs beteiligt, aus der die Pariser Vo