Marianne Cohn

Marianne Cohn (* 17. September 1922 in Mannheim (Freistaat Baden); † 8. Juli 1944 in Ville-La-Grande (Haute Savoie, Frankreich), alias: Colin, war eine Fürsorgerin und wurde Opfer des NS-Regimes.
Cohn war eine Organisatorin der Zionistischen Jugend in der Südzone des besetzten Frankreich. Am 31. Mai 1944 versuchte sie, einen Transport von 32 jüdischen Kindern (zwischen 3 und 19 Jahren) vom nazistisch besetzten Lyon aus in die sichere Schweiz zu bringen, um deren vorgesehene Deportation in ein deutsches KZ (zum Zweck ihrer Tötung) zu verhindern. Kurz vor der Grenze scheiterte die Flucht. Cohn und die Kinder wurden ins Gefängnis gebracht. Der Bürgermeister des Ortes Annemasse bot ihr an, ihr allein zur Flucht zu verhelfen, was sie ablehnte, um bei den Kindern zu bleiben. Schließlich wurden die Kinder gerettet, sie selbst aber wurde bei der Befreiung des Ortes tot unter einem Leichenhaufen gefunden.

An der Oberlandstraße in Berlin-Tempelhof trägt die Marianne-Cohn-Schule für Geistig Behinderte Kinder den Namen der tapferen Frau.


Als Autorin

  • Verraten werde ich morgen Gedicht von M.C., Nov. 1943, in: Frankreich meines Herzens. Die Résistance in Gedicht und Essay Hg. Irene Selle, Leipzig 1987 ISBN 3379000906 (S.171) (frz. siehe Weblinks)


Weblinks

  • [1] Die Gebirgsjäger als Mörder von M.C., Bericht über ein privates Mörder-Foto
  • [2] Eine Berliner Schule als Namensträger zur Erinnerung an MC
  • [3] Ein Gedicht von ihr (franz. - deutsche Übersetzung siehe Lit.) Dort auch ausführliche Biographie in französisch
  • [4] Autobiographie des jüdischen Kinderarztes Gaston Levy. Im Abschnitt “Le passage en Suisse” (Die Flucht in die Schweiz) berichtet er von Marianne Cohn (franz.)

Synesius

Es gibt mehrere Personen mit dem Namen Synesisus:

  • Den griechischen Schriftsteller und Bischof Synesios von Kyrene.
  • Einen Märtyrer und Heiligen Synesius mit Gedenktag 4. Mai, dessen Gebeine seit dem 11. Jahrhundert in Lucca bezeugt sind, und über dessen Herkunft und Passion keine Tatsachen bekannt sind.
  • Einen Märtyer und Heiligen Synesius mit Gedenktag 12. Dezember, der in Rom Lektor war und unter Aurelian hingerichtet wurde.
  • Einen Märtyrer und Heiligen Synesius aus Nikomedia, der Lengende nach vor seiner Bekehrung ein heidnischer Zauberer namens Theophan, dessen Gedenktag in der römisch-katholischen Kirche am 3. Januar zusammen mit dem des Heiligen Theopemptus gefeiert wird, und der mit diesem unter Diokletian hingerichtet worden sein soll.
  • Einen nur lokal verehrten Katakombenheiligen Synesius in der Aargauer Kleinstadt Bremgarten, dem kein offizieller kirchlicher Gedenktag, sondern nur das örtliche, jeweils am 4. Sonntag des Oktober stattfindende Synesifest gewidmet ist. Siehe Stadtkirche St. Nikolaus

Generalquittung

Eine Generalquittung ist eine vor allem im hanseatischen Raum gebräuchliche Erklärung zur Beendigung von Streitigkeiten und Schaffung klarer Verhältnisse.

Die Erteilung einer Generalquittung kann weitreichende Rechtsfolgen haben. Sie ist der Auslegung zugänglich und kann - vergleichbar der im Arbeitsrecht verbreiteten Ausgleichsquittung - neben der Wissenserklärung, die Leistung empfangen zu haben, zugleich ein Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages, eine Verzichtserklärung oder ein negatives Schuldanerkenntnis enthalten und damit eine Verfügung über eine bestehende Forderung darstellen.

Eine Generalquittung in einem gerichtlich protokollierten Vergleich soll im Interesse des Rechtsverkehrs klare Verhältnisse schaffen und künftigen Streitigkeiten vorbeugen. Sie erfasst grundsätzlich auch bereits titulierte Ansprüche der Parteien.

Fundstellen:
BGH Urt. v. 13. Januar 1999, Aktenzeichen: XII ZR 208/96,
OLGR Bremen 2006, 144-145

Tag-Library

Tag-Libraries sind ein Bestandteil der JSP-Spezifikation. Mit dem Einsatz von Java Server Pages hat man bereits erreicht, dass nur noch wenig Java-Code nötig ist, um eine dynamische Web-Seite zu erstellen. JSPs sind jedoch trotzdem nicht frei von Java-Code und deshalb für Web-Designer schwer zu bearbeiten.

Mit Hilfe von Tag-Libraries ist es möglich, JSP-Seiten zu entwickeln, die nur noch wenig bis gar keinen Java-Code beinhalten. Solche JSP-Seiten bieten dann die Schnittstelle zwischen dem Web-Designer, der kein Java versteht, und dem Web-Entwickler, der die dynamischen Teile einer Seite entwickelt. Tag-Libraries können zudem in mehreren JSP-Seiten verwendet werden.

Eine Tag-Library besteht aus einer Sammlung von Tag-Klassen und einer Tag-Library-Description (TLD). Tag-Klassen sind Java-Klassen, die eine bestimmte Schnittstelle implementieren. In der TLD steht für jedes Tag, welche Klasse dafür zuständig ist und welche Attribute es bietet. In der JSP können diese speziellen Tags in XML-Notation eingebunden werden, z. B.: <mylib:mytag myattr1=”25″ myattr2=”xyz”/>. Der Java-Code ist somit von der JSP-Seite in die Tag-Klasse ausgelagert.

Sobald die Abarbeitung einer JSP-Seite das Start- bzw. End-Tag eines Tags erreicht, ruft die Servlet-Engine bei der Tag-Klasse bestimmte Methoden auf. Die Tag-Klasse kann dann im Java-Code Berechnungen durchführen, Daten von einer Persistenzschicht lesen oder schreiben oder auch zusätzlichen HTML-Code in die Antwortseite schreiben.

Schwerbehinderter

Schwerbehinderter ist ein Begriff der in Deutschland vor allem in rechtlichen Regelungen zur Bezeichnung von Menschen mit einer hochgradigen Behinderung benutzt wird.

Schwerbehinderte sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung in ihrer Erwerbsfähigkeit nicht nur vorübergehend um wenigstens 50% gemindert sind. Der Grad der Behinderung, früher als “Minderung der Erwerbsfähigkeit” (MdE) bezeichnet, wird auf Antrag durch die Versorgungsämter festgestellt, die gegebenenfalls den Schwerbehindertenausweis ausstellen.

Schwerbehinderte genießen besonderen Schutz und Förderung im Arbeitsleben. Nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter vom 27. September 2000 müssen Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen wenigstens fünf Prozent davon für Schwerbehinderte bereitstellen. Andernfalls ist eine monatliche Ausgleichsabgabe von bis zu 260 Euro (Stand 2005) für jeden nicht beschäftigten Schwerbehinderten zu entrichten.

Schwerbehinderte haben ferner besonderen Kündigungsschutz, steuerliche Vorteile, bei besonders schweren Behinderungen auch Vergünstigungen bei der Beförderung im öffentlichen Personenverkehr und auf Antrag die Befreiung von den Rundfunkgebühren. Die Rechtsgrundlage bildet das Sozialgesetzbuch, neuntes Buch, vom 19. Juni 2001.

Siehe auch

  • Schwerbehindertenrecht (Deutschland)
  • Schwerbehindertenvertretung
  • Schwerstbehinderung

Karl Ernst Rahtgens

Karl Ernst Rahtgens (* 27. August 1908 in Lübeck, † 30. August 1944 in Plötzensee) war ein deutscher Offizier und Widerstandskämpfer.

Er war verheiratet mit Johanna Helene Rahtgens, geb. von Cramon. Sein Onkel war Feldmarschall Günther von Kluge.

Er war in die Umsturzbestrebungen des 20. Juli 1944 verwickelt, wurde in Belgrad verhaftet, am 30. August vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Plötzensee hingerichtet.

Zweite Welt

Mit dem Begriff Zweite Welt wurden in der Zeit des Kalten Krieges die realsozialistischen Länder bezeichnet.

Heute wird der Begriff stattdessen oft für die so genannten Schwellenländer verwendet, also für eine Gruppe von Ländern, die im Begriff sind, den Status eines Entwicklungslandes zu verlassen und zum Industriestaat zu werden. Die Bedeutung des Begriffs ist jedoch seit 1989 stark zurückgegangen, auch die vormals verbreiteten und nicht unumstrittenen Bezeichnungen Dritte Welt (für Entwicklungsländer) und Vierte Welt (meist für rohstoffarme Entwicklungsländer oder die so genannten Least Developed Countries) werden seitdem immer weniger benutzt.


Siehe auch

  • Nord-Süd-Konflikt
  • Ost-West-Konflikt
  • Erste Welt / Dritte Welt / Vierte Welt / Fünfte Welt

Chirikure Chirikure

Chirikure Chirikure (* 17. März 1962 in Gutu in Simbabwe) ist ein Lyriker und Erzähler in Simbabwe. Er studierte Geschichte und Religionswissenschaften an der University of Zimbabwe in Harare.


Leistung

Chirikure gilt als scharfer Kritiker der korrupten politischen Elite und Anwalt der einfachen Leute von Simbabwe. Aufgewachsen in der Zeit der Befreiungskämpfe und einer scharfen Polarisierung der Rassen spielen diese Themen als beständige Rückblicke eine entscheidende Rolle in seinen Publikationen.

Nach der Unabhängigkeit 1980 widmete er sich verstärkt seiner eigenen Shona-Sprache als Nationalsprache. Zahlreiche seiner Gedichte wurden vertont, woraus sich schließlich eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikgruppen ergab. Inzwischen tritt Chirikure selbst mit seinen vertonten Gedichten auf. Diese Musik ist zwar urban, basiert jedoch auf der traditionellen Mbira der Shona. Sein Stil ist dabei zunehmend dramatisch, satirisch und symbolisch geworden. Inzwischen gilt er als der kraftvollste Satiriker des Landes.


Publikationen

  • Rukuvhute (College Press, 1989)
  • Chamupupuri (College Press,1994)
  • Hakurarwi, We Shall not Sleep (Baobab Books, 1998)


Weblinks

  • Offizielle Webpräsenz
  • ausführliche Kritik

Synaloiphe

Synaloiphe (von gr. ἡ συναλοιφή, „Verschmelzung“) oder auch Synalöphe ist ein stilistisches Mittel. Es bezeichnet die Verschleifung eines auslautenden Vokals mit dem anlautenden des Folgewortes zu einem Diphthong in der gebundenen Rede (quantōque animālia → quantōqueanimālia). Dies gilt ebenso, wenn das erste Wort auf „m“ endet oder das zweite mit „h“ beginnt.

Die Synaloiphe wurde in der altgriechischen Dichtung entwickelt, wo sie zur Einhaltung des Versmaßes diente.

Verwandte stilistische Mittel sind die metrisch bedingte Elision und die Krasis.

18. April

Der 18. April ist der 108. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 109. in Schaltjahren), somit bleiben 257 Tage bis zum Jahresende.

Inhaltsverzeichnis


Ereignisse


Politik und Weltgeschehen

  • 588: Die byzantinischen Truppen an der persischen Grenze meutern. Kaiser Maurikios hat zuvor angekündigt, sämtliche Soldzahlungen um ein Viertel zu kürzen. Er will Geld auftreiben, das er für nötige Feldzüge auf dem Balkan gegen plündernde Slawen und Awaren braucht.
  • 1025: Boleslaw Chrobry wird zum ersten polnischen König gekrönt.
  • 1328: Kaiser Ludwig der Bayer erklärt in Rom den in Avignon residierenden Papst Johannes XXII. für abgesetzt. Er reagiert damit auf seine am 27. Oktober 1327 durch den Papst getroffene Einstufung als Ketzer.
  • 1417: Friedrich VI., bislang Burggraf von Nürnberg, erhält das Kurfürstentum Brandenburg als Lehen und wird als Kurfürst Friedrich I. Begründer der brandenburgischen Linie der Hohenzollern.
  • 1685: Landgraf Karl von Hessen-Kassel erlässt die Freiheits-Concession, nach welcher französische Glaubensflüchtinge bestimmte Vorteile bei Ansiedlung in seinem Lande erhalten.
  • 1864: Die Preußen unter Friedrich Karl von Preußen erstürmen nach fast fünfwöchiger Belagerung die Düppeler Schanzen und fügen Dänemark damit die entscheidende Niederlage im Deutsch-Dänischen Krieg zu.
  • 1942: Die Amerikaner starten überraschend den Doolittle Raid, einen Luftangriff auf Tokio.
  • 1943: In der amerikanischen Operation Vengeance wird der japanische Admiral Yamamoto Isoroku beim Anflug auf Bougainville mit seinem Flugzeug abgeschossen und kommt dabei ums Leben.
  • 1947: Britisches Militär versucht erfolglos, die Bunkeranlagen auf der Insel Helgoland zu sprengen.
  • 1949: Irland tritt aus dem Commonwealth aus.
  • 1951: Der Vertrag zur Gründung der Montanunion (EGKS) wird unterzeichnet. Aus der Montanunion, dem Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und dem Vertrag über die Nutzung der Kernenergie entstand später die Europäische Gemeinschaft.
  • 1954: Gamal Abdel Nasser übernimmt die Macht in Ägypten.
  • 1955: Auf Initiative von Gamal Abdel Nasser aus Ägypten, Jawaharlal Nehru aus Indien und Josip Broz Tito aus Jugoslawien treffen sich Abgesandte aus 23 asiatischen und 6 afrikanischen Staaten im indonesischen Bandung zur ersten Konferenz der Bewegung der blockfreien Staaten.
  • 1980: Südrhodesien wird als Simbabwe unabhängiger Staat mit Robert Mugabe als Premierminister.
  • 1988: Im persischen Golf findet die Operation Praying Mantis genannte Seeschlacht zwischen den USA und Iran statt.
  • 1996: Islamische Fundamentalisten verüben einen Terroranschlag auf ein Hotel in Kairo wobei es 18 Tote und 18 Schwerverletzte gibt.
  • 1997: Eriwan, Armenien. Großdemonstrationen gegen Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan.
  • 1998: Großbritannien und die IRA schließen ein Friedensabkommen.


Wirtschaft

  • 2001: Indien startet eine 410 Tonnen schwere Trägerrakete im Raumfahrtzentrum Sriharikota und positioniert einen 2 Tonnen schweren Satelliten im Weltraum.


Wissenschaft und Technik

  • 1881: In London wird das Natural History Museum eröffnet.
  • 1906: Bertha von Suttner nimmt den ihr zuerkannten Friedensnobelpreis entgegen. Sie ist die erste weibliche Preisträgerin.
  • 1940: Walter Weber (Reichs-Rundfunk-Gesellschaft) vermerkt in seinem dienstlichen Tagebuch die Entdeckung der Hochfrequenz-Vormagnetisierung für das Magnetbandgerät. Das Zeitalter der hochwertigen Magnetbandaufzeichnung beginnt.
  • 1943: Albert Hofmann entdeckt in Basel durch Zufall die psychoaktive Wirkung von LSD.
  • 2002: Die kürzlich entdeckten Gladiatoren oder Mantophasmatodea werden als neue Ordnung der Insekten vorgestellt.


Kultur

  • 1487: Der Humanist Konrad Celtis wird er auf dem Nürnberger Reichstag von Kaiser Friedrich III. zum „poeta laureatus“ gekrönt.
  • 1724: Uraufführung der Oper Calfurnia von Giovanni Bononcini am King’s Theatre in London.
  • 1771: Uraufführung der Operette Der Dorfbarbier von Johann Adam Hiller.
  • 1986: In Hamburg findet die deutsche Premiere des Musicals Cats von Andrew Lloyd Webber statt.
  • 1998: In Baden-Baden wird das größte deutsche Festspielhaus mit einem Konzert des World Orchestra for Peace feierlich eröffnet.


Gesellschaft

  • 1996: Der deutsche Verein Schulen ans Netz wird gegründet. Er entsteht auf Initiative des Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers und Telekom-Chef Ron Sommer und soll die magere technische Ausstattung der Schulen verbessern helfen.


Religion

  • 309: Eusebius folgt auf Marcellus I. als Bischof von Rom.
  • 1506: In Rom erfolgt durch Papst Julius II. die Grundsteinlegung zum monumentalen und kostspieligen Neubau des Petersdoms.
  • 1655: Alexander VII. wird als Nachfolger von Papst Innozenz X. inthronisiert.
  • 1802: Am Ostersonntag erfolgt in der Kathedrale Notre Dame de Paris die feierliche Promulgation der Organischen Artikel. Sie ergänzen das von Frankreich mit dem Vatikan im Vorjahr geschlossene Konkordat und bieten ihm die gesetzliche Grundlage.
  • 2005: Das Konklave zur Wahl des Nachfolgers des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. beginnt in Rom.


Katastrophen

  • 1906: Bei einem schweren Erdbeben der geschätzten Stärke 7,8 und den daraus resultierenden Bränden wird die kalifornische Stadt San Francisco verwüstet. Dabei sterben zwischen 700 und 3.000 Menschen.


Sport


Geboren

  • 1115: Gertrud von Sachsen, einziges Kind des Kaisers Lothar III.
  • 1480: Lukrezia Borgia, italienische Renaissance-Fürstin
  • 1521: François de Coligny-d’Andelot, Generaloberst der französischen Infanterie
  • 1529: Johann II. von Hoya, Fürstbischof von Osnabrück, Münster und Paderborn
  • 1618: Roger de Bussy-Rabutin, französischer General und Schriftsteller
  • 1640: Stechinelli, Landdrost und Hofbankier der Welfenherzöge
  • 1671: Johann Burchard Freystein, deutscher Jurist und Kirchenliederdichter
  • 1710: Friedrich Bogislav von Tauentzien, preußischer General
  • 1768: Jean-Baptiste Debret, französischer Maler
  • 1773: Wilhelm von Brockhausen, preußischer General
  • 1775: Christian Nicolaus von Evers, Bürgermeister in Lübeck
  • 1777: Ludwig Berger, deutscher Komponist, Pianist und Klavierpädagoge
  • 1778: Christian Friedrich Nasse, deutscher Psychiater
  • 1782: Georg August Goldfuß, deutscher Paläontologe und Zoologe
  • 1782: Oldwig Anton Leopold von Natzmer, preußischer General
  • 1786: Xaver Schnyder von Wartensee, Schweizer Komponist und Musikautor
  • 1788: Carl von Steuben, französischer Maler
  • 1796: Theodor Märcker, deutscher Politiker
  • 1798: Antonio Rolla, italienischer Violinvirtuose
  • 1808: Peter Josef Blum, Bischof von Limburg
  • 1813: Franz Ittenbach, deutscher Maler
  • 1813: Friedrich Hofmann, deutscher Schriftsteller
  • 1819: Carlos Manuel de Céspedes, Gründer der kubanischen Nation
  • 1819: Franz von Suppé, österreichischer Komponist
  • 1822: August Petermann, Geograph und Kartograph
  • 1828: August von Wille, deutscher Landschafts- und Genremaler
  • 1829: Albert Fischer, evangelischer Pfarrer und Hymnologe
  • 1837: Eleuterio Ramirez Molina, chilenischer Kommandant in der Schlacht von Tarapacá
  • 1838: Ewald Bellingrath, deutscher Schiffskonstrukteur
  • 1838: Johannes von Widenmayer, deutscher Jurist und Bürgermeister von München
  • 1838: Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker
  • 1839: Henry Kendall, australischer Schriftsteller
  • 1848: August Gärtner, deutscher Mediziner und Mikrobiologe
  • 1849: Adolf Slaby, deutscher Professor (Funktechnik)
  • 1852: Friedrich von Thiersch, deutscher Architekt
  • 1857: Clarence Darrow, US-amerikanischer Rechtsanwalt
  • 1860: Andreas Heinrich Voigt, deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
  • 1863: Leopold Berchtold, österreichisch-ungarischer Außenminister
  • 1868: Irene von Chavanne, österreichische Sängerin (Alt)
  • 1875: James J. Jeffries, US-amerikanischer Boxer und Schwergewichtsweltmeister
  • 1875: Oskar Ernst Bernhardt, deutscher Gründer der Gralsbewegung
  • 1877: Peter Neuenheuser, deutscher Geistlicher und NS-Opfer
  • 1878: Engelbert Wittich, jenischer Schriftsteller
  • 1879: August Hinrichs, deutscher Schriftsteller
  • 1880: Sam Crawford, US-amerikanischer Baseballspieler
  • 1881: Julius Edgar Lilienfeld, US-amerikanischer Physiker
  • 1882: Leopold Stokowski, englischer Dirigent
  • 1884: Ludwig Meidner, deutscher Maler, Dichter und Grafiker
  • 1884: Artur Koenig, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter
  • 1885: Claus Bergen, deutscher Marinemaler
  • 1885: Hermann Müller, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
  • 1888: Arnold Lunn, britischer Skiläufer, Bergsteiger und Schriftsteller
  • 1888: Frida Leider, deutsche Opernsängerin
  • 1888: Friedrich Rödel, deutscher NS-Widerstandskämpfer
  • 1889: Luigi Spazzapan, italienischer Maler und Bildhauer
  • 1890: Alexander Granach, österreichisch-US-amerikanischer Theater- und Filmschauspieler
  • 1891: Werner Schendell, Pseudonym: Roman Quitt, deutscher Schriftsteller
  • 1892: Bolesław Bierut, polnischer kommunistischer Politiker
  • 1896: Isaak Hallemann, Pädagoge und NS-Opfer
  • 1897: Per-Erik Hedlund, schwedischer Skilangläufer
  • 1900: Peter Herkenrath, deutscher Maler
  • 1902: Giuseppe Pella, italienischer Politiker
  • 1904: Giuseppe Terragni, italienischer Architekt
  • 1904: Paul Zapp, Anführer des Sonderkommandos 11a der Einsatzgruppe D, Massenmörder
  • 1905: George Hitchings, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
  • 1905: Karl Michael Gutenberger, deutscher Politiker
  • 1906: Rudolf Vogel, deutscher Politiker
  • 1907: Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker
  • 1907: Miklós Rózsa, ungarisch-US-amerikanischer Filmkomponist
  • 1907: Rudi Godden, deutscher Sänger und Filmschauspieler
  • 1908: Herbert Sandberg, deutscher Grafiker und Karikaturist
  • 1910: Rudolf Lange, deutscher Nationalsozialist und Gestapo-Beamter
  • 1911: Wilhelm Banse, deutscher Politiker und MdB
  • 1912: Max Waldmeier, Schweizer Astronom und Sonnenforscher
  • 1913: Werner Steinberg, deutscher Schriftsteller
  • 1915: Cläre Schmitt, Bundestagsabgeordnete
  • 1917: Friederike Luise, Königin von Griechenland
  • 1918: André Bazin, französischer Filmkritiker
  • 1919: John Taras, Choreograf und Ballettmeister
  • 1921: Heinz Werner Hübner, deutscher Journalist
  • 1922: Nigel Kneale, englischer Schriftsteller und Drehbuchautor
  • 1923: Ferenc Sidó, ungarischer Tischtennisspieler
  • 1923: Leif Panduro, dänischer Schriftsteller und Zahnarzt
  • 1924: Clarence Gatemouth Brown, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
  • 1925: Adolf Schmidt, deutscher Politiker und MdB
  • 1925: Marcus Schmuck, österreichischer Bergsteiger
  • 1927: Samuel Phillips Huntington, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
  • 1927: Tadeusz Mazowiecki, Ministerpräsident von Polen
  • 1928: Jürgen Seifert, deutscher Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler
  • 1928: Ken Colyer, britischer Jazzkornettist
  • 1928: Otto Piene, deutscher Künstler
  • 1929: Jean Jülich, Mitglied der Kölner Edelweißpiraten, Gerechter unter den Völkern
  • 1929: Mario Francesco Pompedda, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
  • 1930: Jean Guillou, französischer Komponist, Organist und Pianist
  • 1931: Klas Lestander, schwedischer Biathlet und Olympiasieger
  • 1933: Harald Dietl, deutscher Theater- und Filmschauspieler
  • 1934: Jan Klusák, tschechischer Komponist
  • 1937: Barbara Bredow, deutsche Künstlerin
  • 1937: Marcia Haydée, brasilianische Tänzerin und Ballettdirektorin in Stuttgart
  • 1937: Robert Hooks, US-amerikanischer Schauspieler
  • 1938: Hannes Androsch, österreichischer Finanzminister, Steuerberater und Unternehmer
  • 1938: Roberto Anzolin, italienischer Fußballspieler
  • 1939: Seyyed Alī Chāmene’ī, politischer und religiöser Führer des Iran
  • 1940: Ira von Fürstenberg, Schauspielerin und Schmuckdesignerin
  • 1940: Joseph L. Goldstein, US-amerikanischer Mediziner
  • 1940: Walter Treser, deutscher Autokonstrukteur und Ingenieur
  • 1942: Jochen Rindt, deutsch-österreichischer Rennfahrer
  • 1943: Alejandro Núñez Allauca, peruanischer Komponist
  • 1944: Albin Planinc, slowenischer Schachspieler
  • 1945: Hans-Heinrich Sander, deutscher Politiker
  • 1945: Wolfgang Stropek, österreichischer Motorradrennfahrer
  • 1946: Keith Copeland, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
  • 1946: Hayley Mills, britische Schauspielerin
  • 1946: Skip Spence, US-amerikanischer Rockmusiker
  • 1947: James Woods, US-amerikanischer Schauspieler
  • 1947: Jerzy Stuhr, polnischer Schauspieler
  • 1947: Konradin Groth, deutscher Trompeter
  • 1947: Moses Blah, Politiker und Präsident von Liberia
  • 1948: Catherine Malfitano, US-amerikanische Sopranistin
  • 1948: Harald Schweitzer, deutscher Politiker
  • 1948: Ina Lenke, deutsche Politikerin
  • 1948: Joachim Both, deutscher Leichtathlet
  • 1948: Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
  • 1950: Grigori Lipmanowitsch Sokolow, russischer Pianist
  • 1951: Thomas Ebermann, deutscher Publizist und Politiker der Grünen
  • 1952: Reto Bohrer, Schweizer Musiker, Sänger und Chorleiter
  • 1952: Hans Ulrich Seidt, deutscher Diplomat
  • 1952: Bo Katzman, Schweizer Musiker, Sänger, Lehrer und Chorleiter
  • 1953: Rick Moranis, kanadischer Schauspieler und Komödiant
  • 1954: Hans Liberg, niederländischer Musikcomedian
  • 1954: Andy Narell, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
  • 1954: Torsten Persson, schwedischer Ökonom
  • 1956: Eric Roberts, US-amerikanischer Schauspieler
  • 1956: Roberto Calderoli, italienischer Politiker
  • 1960: Jelena Schupijewa, ukrainische Leichtathletin und Olympionikin
  • 1960: Neo Rauch, deutscher Künstler
  • 1961: Franco Cesarini, Schweizer Komponist und Dirigent
  • 1961: Jane Leeves, britische Schauspielerin
  • 1962: William N. Watson, englischer Schachspieler
  • 1963: Conan O’Brien, US-amerikanischer Komiker und Showmaster
  • 1963: Steffen Kampeter, deutscher Politiker und MdB
  • 1963: Thomas Kristl, deutscher Fußballspieler
  • 1964: Vinnie Moore, Rockmusiker
  • 1964: Zazie, französische Popsängerin
  • 1966: Manfred Schwabl, deutscher Fußballspieler
  • 1966: Trine Hattestad, norwegische Leichtathletin
  • 1967: Daniel Sodenkamp, deutscher FDP-Politiker
  • 1967: Maria Bello, US-amerikanische Schauspielerin
  • 1968: David Hewlett, britischer Schauspieler
  • 1968: Olga Romasko, russische Biathletin
  • 1968: Thomas Eder, österreichischer Literaturwissenschafter
  • 1969: Anja Greb, Taekwondo-Kämpferin und Inlinehockey-Nationalspielerin
  • 1969: Robert Změlík, tschechischer Leichtathlet
  • 1969: Stefan Schwarz, schwedischer Fußballspieler
  • 1970: Esther Schweins, deutsche Schauspielerin
  • 1971: Stefan Schnoor, deutscher Fußballspieler
  • 1972: Lars Christiansen, dänischer Handballer
  • 1972: Tetje Mierendorf, deutscher Schauspieler und Musicalsänger
  • 1972: Garry McCoy, australischer Motorradrennfahrer
  • 1973: Haile Gebrselassie, äthiopischer Mittel- und Langstreckenläufer
  • 1974: Arturo Di Napoli, italienischer Fußballspieler
  • 1974: Mark Tremonti, US-amerikanischer Gitarrist
  • 1975: Paul Dana, US-amerikanischer Rennfahrer
  • 1976: Melissa Joan Hart, US-amerikanische Schauspielerin
  • 1977: Hassan El Fakiri, Fußballspieler
  • 1978: Maxim Podoprigora, österreichischer Schwimmer
  • 1978: Leonardo de Deus Santos, genannt Dede, brasilianischer Fußballspieler
  • 1979: Anthony Davidson, britischer Formel-1-Fahrer
  • 1979: Pawina Thongsuk, thailändische Gewichtheberin
  • 1980: Franz-David Fritzmeier, deutscher Eishockeyspieler
  • 1980: Martina Müller, deutsche Fußballspielerin
  • 1981: Maxim Iglinski, kasachischer Radrennfahrer
  • 1984: Michael Muck, deutscher Radrennfahrer
  • 1986: Mateusz Rutkowski, polnischer Skispringer
  • 1987: Vanessa Jean Dedmon, deutsche Sängerin


Gestorben

  • 680: Kalif Muawiya I. (661–680), Begründer der Umayyadendynastie
  • 1084: Friedrich I., Bischof von Münster
  • 1143: Gertrud von Sachsen, einziges Kind des Kaisers Lothar III.
  • 1161: Theobald von Bec, Erzbischof von Canterbury
  • 1566: Johann Draconites, deutscher Theologe, humanistischer Philosoph und Reformator
  • 1567: Wilhelm von Grumbach, Ritter und Abenteurer
  • 1674: John Graunt, Wegbereiter der modernen Statistik
  • 1679: Christian Hofmann von Hofmannswaldau, deutscher Schriftsteller
  • 1690: Karl V. Leopold, Herzog von Lothringen, österreichischer Feldherr
  • 1696: Marie de Rabutin-Chantal, marquise de Sévigné, Briefeschreiberin
  • 1727: Matthias Steinl, österreichischer Architekt und Bildhauer
  • 1763: Franz Anton Bustelli, Bildhauer und Modellierer
  • 1802: Erasmus Darwin, britischer Dichter, Wissenschaftler und Arzt
  • 1818: Ernst Christian Trapp, erster deutsche Inhaber eines Lehrstuhls für Pädagogik
  • 1835: William Cobbett, englischer Schriftsteller
  • 1845: Nicolas Theodore de Saussure, Schweizer Naturforscher
  • 1849: Carlo Rossi, italienisch-russischer Architekt
  • 1851: Christian Friedrich Nasse, deutscher Psychiater
  • 1855: Jean-Baptiste Isabey, französischer Maler
  • 1856: Joseph Menter, deutscher Violoncellist und Musikpädagoge
  • 1861: August Neithardt, deutscher Komponist
  • 1861: Joseph Augenstein, Politiker und badischer Abgeordneter
  • 1864: Karl Klinke, preußischer Soldat (Pionier)
  • 1873: Justus von Liebig, deutscher Chemiker
  • 1877: Franz Seraph Hanfstaengl, deutscher Maler, Lithograph und Fotograf
  • 1879: Erik Bodom, norwegischer Maler
  • 1881: Max Maria von Weber, sächsischer Eisenbahndirektor und Eisenbahningenieur
  • 1883: Édouard Albert Roche, französischer Mathematiker
  • 1900: Rudolf Charousek, ungarischer Schachmeister
  • 1913: Lester Frank Ward, US-amerikanischer Soziologe
  • 1921: August Scherl, Berliner Großverleger
  • 1931: Wilhelm Schneidewind, deutscher Agrikulturchemiker
  • 1930: Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, Erzbischof von Rio de Janeiro und Kardinal
  • 1933: Albrecht von Graefe, deutscher Politiker
  • 1936: Ottorino Respighi, italienischer Komponist
  • 1936: Richard Lipinski, deutscher Gewerkschafter, Politiker und Schriftsteller
  • 1943: Isoroku Yamamoto, japanischer Großadmiral
  • 1945: John Ambrose Fleming, britischer Elektroingenieur und Physiker
  • 1945: Alfred Freyberg, deutscher Landes- und Kommunalpolitiker
  • 1945: Klaus Junge, deutscher Schachmeister
  • 1945: Wilhelm zu Wied, Fürst von Albanien
  • 1949: Leonard Bloomfield, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler
  • 1949: Paul Wilhelm Georg Hoffmann, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter
  • 1950: Lazarus Goldschmidt, Orientalist
  • 1950: Wilhelm Scharrelmann, deutscher Lehrer und Schriftsteller
  • 1951: António Oscar de Fragoso Carmona, Präsident Portugals von 1926 bis 1951
  • 1955: Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger
  • 1955: Martin Gumpert, deutsch-US-amerikanischer Mediziner und Schriftsteller
  • 1957: Henri de Groot, niederländischer Fußballspieler
  • 1963: Adriaan Koonings, niederländischer Fußballspieler
  • 1967: Otto Brües, deutscher Schriftsteller
  • 1968: Heinrich Barlage, deutscher Politiker und MdB
  • 1972: Willi Lausen, deutscher Politiker
  • 1974: Marcel Pagnol, französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur
  • 1976: Henrik Dam, US-amerikanischer Pathologe
  • 1984: Leopold Lindtberg, österreichischer Regisseur
  • 1986: Antonio Lauro, venezolanischer Komponist und Gitarrist
  • 1986: Heinrich Lehmann-Willenbrock, deutscher Kapitän
  • 1989: Hilde Benjamin, Vorsitzende Richterin und Justizministerin der DDR
  • 1993: Werner Pochath, österreichischer Schauspieler
  • 1996: Bernard Edwards, US-amerikanischer Musiker, Musikproduzent und Songschreiber
  • 1996: Piet Hein, dänischer Wissenschaftler, Erfinder und Literat
  • 1997: Herbert Czaja, deutscher Politiker
  • 1999: Gian-Carlo Rota, italienisch-US-amerikanischer Mathematiker
  • 2001: Billy Mitchell, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
  • 2002: Thor Heyerdahl, norwegischer Anthropologe und Abenteurer
  • 2003: Rudolf Brunnenmeier, deutscher Fußballspieler
  • 2003: Edgar F. Codd, US-amerikanischer Mathematiker
  • 2003: Toni Hagen, Schweizer Geologe
  • 2005: Clarence Gaines, US-amerikanischer College-Basketballtrainer
  • 2007: Marie Zimmermann, deutsche Dramaturgin und Intendantin


Feier- und Gedenktage

  • Nationalfeiertag in Simbabwe (Unabhängigkeitstag von 1980)
  • Internationaler Denkmaltag

Plenty International

Plenty International ist eine Umwelt- und Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Summertown, Tennessee, USA.

1974 wurde The Farm, eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten gegründet, die ein Programm namens Plenty startete. In ihren ersten zehn Jahren baute Plenty eine Klinik in Bangladesch auf, eine Buschklinik in Lesotho, und eine mit Windenergie versorgtes Beleuchtungssystem in einer karibischen Indianerschule auf. Sie führten Katastrophenhilfsprogramme in der Dritten Welt durch und boten kostenlose Erstversorgung von Kranken in der südliche Bronx an. Sie fuhren mit Greenpeace zur See und stifteten das Strahlungsmesssystem für die Rainbow Warrior. Plenty verhalf den Ureinwohnern Amerikas zu den ersten Radiostationen. 1978, bildete Plenty ein Team von Wissenschaftlern um Umwelt- und Menschenrechtsprobleme zu lösen.Es wurde das Natural Rights Center und das Environmental Resource Center in Portland, Oregon, USA gegründet. Dort wurde das Model Ecovillage für Russland entwickelt.

Plenty hat bis heute mehr als 120 Dorfgemeinschaften von Frauen aus Chiapas, Mexiko, und in Guatemala eine wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglicht.

Im The DeColores Fair Trade Center in Davis, Kalifornien, USA betreibt Plenty einen Laden der Produkte und Kunstwerke vieler Plenty-Projekte verkauft.

1980 wurde Plenty International mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.


Weblinks

  • Plenty — Plenty International (engl.)
  • The Farm — The Farm (engl.)

Geschwister-Scholl-Preis

Der Geschwister-Scholl-Preis ist ein Literaturpreis, der 1980 vom Landesverband Bayern e. V. im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stadt München initiiert wurde. Ausgezeichnet wird jährlich ein Buch, „das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.“
Der Preis ist zur Erinnerung an und zu Ehren von Sophie und Hans Scholl benannt. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird bei einem Festakt in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität überreicht.


Preisträger

  • 2007: Anna Politkovskaja: Russisches Tagebuch (postum)
  • 2006: Mihail Sebastian: Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt (postum)
  • 2005: Neclá Kelek: Die fremde Braut
  • 2004: Soazig Aaron: Klaras NEIN
  • 2003: Mark Roseman: In einem unbewachten Augenblick. Eine Frau überlebt im Untergrund
  • 2002: Raul Hilberg: Die Quellen des Holocaust
  • 2001: Arno Gruen: Der Fremde in uns
  • 2000: Helene Holzman: Dies Kind soll leben (postume Verleihung)
  • 1999: Peter Gay: Meine deutsche Frage
  • 1998: Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden
  • 1997: Ernst Klee: Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer
  • 1996: Hans Deichmann: Gegenstände
  • 1995: Victor Klemperer: Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933–1945 (postume Verleihung)
  • 1994: Heribert Prantl: Deutschland leicht entflammbar - Ermittlungen gegen die Bonner Politik
  • 1993: Wolfgang Sofsky: Die Ordnung des Terrors - Das Konzentrationslager
  • 1992: Barbara Distel / Wolfgang Benz (Hrsg.): Dachauer Hefte Nr. 7 Solidarität und Widerstand
  • 1991: Georges-Arthur Goldschmidt: Die Absonderung
  • 1990: Lea Rosh/Eberhard Jäckel: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
  • 1989: Helmuth James Graf von Moltke: Briefe an Freya 1939–1945 (postume Verleihung)
  • 1988: Grete Weil: Der Brautpreis
  • 1987: Christa Wolf: Störfall
  • 1986: Cordelia Edvardson: Gebranntes Kind sucht das Feuer
  • 1985: Jürgen Habermas: Die neue Unübersichtlichkeit
  • 1984: Anja Rosmus Wenninger: Widerstand und Verfolgung
  • 1983: Walter Dirks: War ich ein linker Spinner?
  • 1982: Franz Fühmann: Der Sturz des Engels
  • 1981: Reiner Kunze: Auf eigene Hoffnung
  • 1980: Rolf Hochhuth: Eine Liebe in Deutschland


Weblinks

  • Geschwister-Scholl-Preis
  • Preisträger des Geschwister-Scholl-Preises seit seinem Bestehen
  • „Geschwister-Scholl-Preis für Neclá Kelek“, Netzeitung, 29. September 2005

ABVD-Schema

Das ABVD-Schema ist eine Behandlungsart für den Morbus Hodgkin mit einer bestimmten Auswahl von Chemotherapeutika in 4 Doppelzyklen. Die Gabe ist ambulant möglich.

Adriamycin 25 mg/m² i.v. Tag 1 + 15
Bleomycin 10 mg/m² i.v. Tag 1 + 15
Vinblastin 6 mg/m² i.v. Tag 1 + 15
Dacarbazin 375 mg/m² i.v. Tag 1 + 15

(mg/m² = Menge/Körperoberfläche/Tag)

Da es durch die Anwendung von Dacarbacin zu starkem Erbrechen kommen kann, sollte immer ein Antiemetikum aus der Gruppe der 5-HT3-Rezeptor-Blocker gegeben werden.


Siehe auch

  • Zytostatika
  • Alkylantien
  • Chemotherapie

Jacob Weigert

Jacob Weigert (* 1981 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

Vor der Wende und dem Fall der Berliner Mauer kam Jacob Weigert im September 1989 mit seiner Mutter und seinem Bruder Benjamin nach Hamburg. Nach seinem Abitur begann er 2002 mit dem Schauspielstudium, das er 2005 mit einer ZBF-Prüfung erfolgreich abschloss. Seitdem spielte er in zahlreichen Film-Produktionen wie auch in Theater-Aufführungen mit. Er lebt und arbeitet vorwiegend in Hamburg. Im März 2005 stand er in der Verfilmung der Sturmflut 1962 als “Die Nacht der großen Flut” neben Christiane Paul und Ulrich Tukur vor der Kamera. Im März 2006 spielte er die Rolle des Tizian neben Nadine Nollau im Zwei-Personen-Stück “Z”. Im November 2006 folgte das erste Engagement im Deutschen Schauspielhaus im Stück Tintenherz als Farid. Erste Sprechrollen im Synchron-, Werbe- und Dokumentationsbereich (u.A. “Kinder Choco Fresh” der Firma Ferrero und Off-Sprecher für die Dokumentation “Germaine Tillion - Eine Zeugin des Jahrhunderts” über die Überlebenden des KZ Ravensbrück schlossen sich seit März 2007 an.


Filmografie

  • 2004: Klassenfahrt - Geknutscht wird immer
  • 2005: Chaos statt Laos
  • 2005: Die Nacht der großen Flut
  • 2006: Küstenwache (Gastauftritt)
  • 2006: Nichts (2006)
  • 2006: Gunnar - ein Student im Hemd
  • 2006: Einsatz in Hamburg (Gastauftritt)
  • 2007: Taiketsu
  • 2007: Café m/f Liebe


Weblinks

  • Website Jacob Weigert

120er v. Chr.


Ereignisse

  • 122 v. Chr.: Das Ackergesetz des Volkstribuns Gaius Sempronius Gracchus scheitert. Gaius wird 121 v. Chr. ermordet.
  • 120 v. Chr.: Kimbern und Teutonen ziehen von Jütland und Norddeutschland gen Süden.
  • Das Wasserrad wird als Antrieb für Mühlen verwendet.

Liste deutschsprachiger Schriftsteller

Die Liste der deutschsprachigen Schriftsteller ist aufgeteilt in Unterlisten sortiert nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Autoren:


Siehe auch

  • Liste deutschsprachiger Dichter
  • Liste von Schriftstellern der DDR
  • Schriftsteller (international)
  • Liste von Dichtern (international)
  • Liste der Biografien/A (international)
  • Liste Schweizer Schriftsteller
  • Liste österreichischer Schriftsteller
  • Liste deutsch-türkischer Schriftsteller
  • Literatur
  • Deutsche Literatur
  • Deutschsprachige literarische Gesellschaften
  • Literaturpreise


Weblinks

  • Literaturlinks der FU Berlin
  • Autorinnen und Autoren

Mary Lefkowitz

Mary R. Lefkowitz (* 1935) ist eine US-amerikanische Altphilologin.

Mary Lefkowitz studierte am Wellesley College in Massachusetts und erlangte dort 1957 den B.A.-Grad. Am Radcliffe College promovierte sie 1961. Später wurde sie am Wellesley College Professorin, was sie bis zu ihrer Emeritierung blieb. Lefkowitz beschäftigt sich vor allem mit der griechischen Mythologie und der Geschichte der antiken Frauen. In ihren Hauptwerken verband sie beide Teilbereiche. Einem größeren Publikum wurde sie vor allem als Kritikerin des die griechische Mythologie vereinnahmenden Afrozentrismus. In ihrem 1996 in Verbindung mit Guy MacLean Rogers geschriebenen Buch Black Athena Revisited setzt sie sich mit den von Martin Bernal vertretenden Vorstellungen auseinander, dass die griechische Mythologie in semitischen und afrikanischen Vorbildern wurzelt.

Lefkowitz ist mit dem Oxforder Professor Sir Hugh Lloyd-Jones verheiratet.


Werke

  • Die Töchter des Zeus. Frauen im alten Griechenland, C.H. Beck, München 1992 (Original: Women in Greek myth, 1986) ISBN 3-406-36768-2


Weblinks

  • Akademische Homepage

Megilla (Mischnatraktat)

Megilla/מגילה (dt. „[Buch]rolle“) ist der 10. Traktat der Mischna in der Ordnung Moed (מועד).

Der Name des Traktates bezieht sich auf das an Purim zu verlesende Buch Ester. Das erste Kapitel behandelt in den ersten vier Mischnajot die Fragen, wann und wo die Ester-Rolle gelesen werden soll. Dabei gilt:

„Städte, die seit den Tagen des Jehoschua bin Nun mit einer Stadtmauer umgeben sind, lesen am 15. [des Monats Adar]. Dörfer und Kleinstädte lesen am 14.“ (mMeg 1,1).

In Schaltjahren, in denen es einen zweiten Adar gibt, wird die Rolle in diesem Monat gelesen. An Mischna 4, welche die Unterscheidung von erstem und zweitem Adar verhandelt, schließt sich eine Liste von Dingen bzw. Regelungen an, die mit der Formel „Es gibt keinen Unterschied zwischen…“ eingeleitet werden.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Frage, wie und durch wen die Rolle gelesen werden und wie sie beschaffen sein muss. Auch hier schließen sich weitere Bemerkungen an, die mit dem Ausgangsthema „Ester-Rolle“ nicht verbunden sind.
Im dritten Kapitel wird das Generalthema des Traktates verlassen. Stattdessen werden Fragen zu Synagogen, ihrer Einrichtung sowie den Lesungen an Sabbaten und Feiertagen diskutiert.
Das vierte Kapitel schließlich behandelt wiederum die Lesung der Ester-Rolle sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Lesung der Torarolle. Der Traktat schließt mit einer Aufzählung von Tanach-Abschnitten, die gelesen (nicht) übersetzt werden sollen, sowie zwei Abschnitten (Ezechiel 1 und 16), die als Haftara nicht verwendet werden sollen.

Der Traktat ist bedeutsam durch die Nachrichten über die Gestaltung von Liturgie und G’ttesdienst im Frühjudentum sowie die bis heute gültigen halachischen Regeln für Purim. Weitere Informationen finden sich in der Tosefta sowie in der Gemara des eretz-jisra’elischen und des babylonischen Talmuds.


Literatur

M. Krupp (Hg.): Die Mischna: Megilla (Rolle). Jerusalem 2002. ISBN 965-7221-09-9


Siehe auch

Liste der Mischnatraktate


Weblink

  • Hebräischer Text des Traktates

Umsturzvorlage

Die Umsturzvorlage war eine im Jahr 1894 in den Deutschen Reichstag eingebrachte Gesetzesvorlage, die nach ihrer Begründung den gefährlichen, auf den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Verfassung und Gesellschaftsordnung des Deutschen Reiches zielenden Bestrebungen entgegentreten sollte.

Die hinter diesen Bestrebungen stehenden Kräfte waren nach Meinung der Verfasser der Umsturzvorlage insbesondere Sozialdemokraten. Man war der Meinung, dass die bestehenden Gesetze zu deren Bekämpfung nicht ausreichten.

Der Reichstag lehnte diese Vorlage ab, da die Satzungen zu unbestimmt und die Eingriffe in die Pressefreiheit und selbst die Freiheit der Wissenschaft als zu groß erschienen.

Im Mai 1895 wurde die Umsturzvorlage in Zweiter Lesung zurückgewiesen.

Abmusterung (Seemannsgesetz)

Als Abmusterung bezeichnet man die Beendigung eines Dienstverhältnisses bei Seeleuten. Dieses kann sowohl von seiten des Schiffers und der aus diesem Verhältnis ausscheidenden Schiffsbesatzung oder auch von dem Seemannsamt des betreffenden Hafens, in dem das Schiff liegt, beendet werden.

Bei verlorengegangenem Schiff ist dasjenige Seemannsamt zuständig, das zuerst erreicht werden kann. Zur Bestätigung der Abmusterung erfolgt ein Eintrag sowohl in das Seefahrtsbuch des abgemusterten Schiffsmanns, als auch in die Musterrolle des Schiffs, zu dessen Besatzung er gehörte.

Gesetzlich ist die Abmusterung in , und Seemannsgesetz geregelt.

Internationale Konferenz für erneuerbare Energien

Internationale Konferenzen für erneuerbare Energien (kurz Renewables-Con) sind politisch-wissenschaftliche Gipfeltreffen auf Staatenebene, an der Umweltminister, Beamte, Fachwissenschaftler und Journalisten über notwendige konkrete Projekte und bisherige Erfolge einer Umweltpolitik des Umsteuerns auf erneuerbare Energien beraten.

Den ersten Weltgipfel zu diesem Thema gab es 2002 in der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Die Folgekonferenz wurde vom damaligen deutschen Bundesumweltminister Jürgen Trittin vom 1. bis 4. Juni 2004 im alten Bundestagsgebäude in Bonn ausgerichtet. Das dritte weltweite Treffen in dieser Reihe fand Anfang November 2005 mit 1.200 Teilnehmern aus 100 Staaten in der chinesischen Hauptstadt Peking statt.


Weblinks

  • renewables 2004
  • Das Blauer-Himmel-über Peking-Projekt “renewables 2005″ in: taz, 8. November 2005)