Detlef Hegemann

Detlef Hegemann (* 6. November 1927 in Bremen) ist ein Unternehmer und geschäftsführender Gesellschafter der Hegemann-Gruppe aus Bremen.

Hegemann studierte in den Jahren 1948 bis 1953 in Hannover Bauingenieurwesen. Seit dem Jahr 1954 arbeitete er in einem seiner Familie gehörenden Bauunternehmen, welches er im Jahr 1957 teilweise und im Jahr 1973 vollständig übernahm. Der im Jahr 1958 gegründeten Hegemann-Gruppe gehört u. a. die Peene-Werft in Wolgast, die etwa 800 Mitarbeiter beschäftigt.

Heute ist er Ehrenpräsident des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen und Mitglied des Präsidiums des Bauhauptverbandes. Darüberhinaus ist Hegemann Honorarkonsul von Brasilien.

Ihm ist 2005 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse vom Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern Harald Ringstorff für seinen besonderen Einsatz für das Land verliehen worden.

Hegemann ist seit 51 Jahren verheiratet mit Ursula Hegemann geb. Kämmerer. Mit ihr betreibt er im Grün-Gold-Club Bremen auch die Sportart Standard-Tanzen, sie waren Deutscher Meister und Europameister.


Weblinks

  • Eine Biografie

Valeska Grisebach

Valeska Grisebach (* 4. Januar 1968 in Bremen) ist eine deutsche Filmregisseurin.

Valeska Grisebach studierte zunächst Germanistik und Philosophie in Berlin, München und Wien, bevor sie ein Filmstudium in Wien begann. Ihr Abschlussfilm Mein Stern wurde 2002 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert und gewann den Kritikerpreis auf dem Internationalen Filmfestival von Toronto. 2006 stellt sie ihren zweiten Spielfilm Sehnsucht im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin vor.


Filme

  • In der Wüste Gobi, Dokumentarfilm, Österreich 1997 (Regie)
  • Berlino, Kurz-Dokumentarfilm, Österreich 1999 (Regie)
  • Mein Stern, Spielfilm, Deutschland/Österreich 2000/01 (Buch und Regie)
  • Sehnsucht, Spielfilm, Deutschland 2004-2006 (Buch, Schnitt und Regie), ausgezeichnet mit dem Filmkunstpreis 2006


Weblinks

  • Sehnsucht - Filmrezension auf Wortgestöber.de: „I Just Wanna Feel“
  • Valeska Grisebach auf filmportal.de

PC/104

PC/104 ist ein Standard der Elektronikindustrie für PC kompatible Module, die zusammengesteckt ein komplexes Rechensystem bilden können. Die erste Version wurde 1992 vom PC/104-Konsortium veröffentlicht. In diesem Standard ist sowohl die Modulgröße, die Lage möglicher Erweiterungs-Anschlüsse und die Bedeutung der Pins des ISA-kompatiblen PC/104-Steckers festgelegt. Die Module mit einer Leiterplattengröße von 90,17 mm x 95,89 mm können direkt übereinander gesteckt werden, sodass auf eine Busrückwand verzichtet werden kann.

Der Name ist von dem von IBM entwickelten System „Personal Computer“ (PC) und der Anzahl der Anschlusspins (104) des Modulsteckers hergeleitet.

Mit der Verfügbarkeit von leistungsfähigeren Komponenten ist auch die Erweiterung des PC/104-Systems mit einem schnelleren Bussystem notwendig geworden. Das PC/104 ist mit dem PCI-Bus ergänzt und weiterentwickelt worden, es wurde PC/104-Plus genannt.

2006 lag der weltweite Umsatz von PC/104-Modulen noch bei 80,1 Mio.$ gegenüber den PC/104-Plus-Modulen mit 22,5 Mio.$. Elektronik, Fachzeitschrift für industrielle Anwender und Entwickler, 17. April 2007


Einzelnachweise


Weblinks

  • Spezifikationen des PC/104 Consortiums (englisch)

Tsietsi Mashinini

Teboho “Tsietsi” Macdonald Mashinini (* 27. Januar 1957 in Soweto, Südafrika; † 1990 in Conakry, Guinea) war das Idol und geistiger Vorkämpfer der Studenten beim Aufstand gegen die Einführung von Afrikaans als allgemeine Unterrichtssprache am 16. Juni 1976 in Südafrika. Berühmter als er selbst im Zusammenhang mit dem Aufstand wurde jedoch Hector Peterson, der bei selbigem Aufstand von Polizisten erschossen wurde.

Bereits während seiner Schulzeit begeisterte er sich mehr für Sprache und soziale Dinge als für die Naturwissenschaften, so die Aussage eines seiner früheren Lehrer.


Weblinks

  • Offizielle Website von Johannesburg, Artikel zum 30. Jahrestag des Aufstandes
  • Bild
  • Liste mit Biographien bedeutender, südafrikanischer Persönlichkeiten

Garret Dillahunt

Garret Dillahunt (* 24. November 1964 in Alameda, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler.


Kurzbiografie

Dillahunt wuchs im US-Bundesstaat Washington auf, und studierte an der University of Washington Journalismus. Danach zog er nach New York City, wo er an der New York University Vorlesungen über Schauspiel besuchte. Dillahunt stand ab 1991 intensiv am Theater auf der Bühne, ehe er 1995 sein Filmdebüt in der Fernsehserie Liebe, Lüge, Leidenschaft gab. Weitere Rollen folgten, von denen jedoch die des Matthew Ross in 4400 – Die Rückkehrer und die des Steve Curtis in Emergency Room am bekanntesten sind.

2006 stand er für die achtteilige Miniserie The Book of Daniel als Jesus von Nazaret vor der Kamera, und erntete von konservativ römisch-katholischer Seite Tadel, da es in The Book of Daniel um die Reinkarnation Jesu’ in einem Milieu von Drogen und Gewalt ging. Die Serie wurde eingestellt.

Privat ist Garret Dillahunt nicht verheiratet, und hat auch keine Kinder.


Filmografie

  • 1995 - 1996: Liebe, Lüge, Leidenschaft (One Life to Live)
  • 1996: New York Cops – NYPD Blue (NYPD Blue)
  • 1998: Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (The X Files)
  • 1998: Seven Days – Das Tor zur Zeit (Seven Days)
  • 1998: Millennium – Fürchte deinen Nächsten wie Dich selbst (Millennium)
  • 2003: CSI – Den Tätern auf der Spur (CSI: Crime Scene Investigation)
  • 2005: (CSI: New York)
  • 2005: Deadwood (Deadwood)
  • 2006: The Book of Daniel
  • 2002/2006: Law & Order (Law & Order)
  • 2005-2006: 4400 – Die Rückkehrer (The 4400)
  • 2005-2006: Emergency Room (ER)

Im Moment steht Garret Dillahunt in einem Spielfilm der Coen-Brüder vor der Kamera.


Weblinks

Generalversammlung (Begriffsklärung)

Der

Begriff Generalversammlung subsumiert

  • die UN-Generalversammlung
  • die Generalversammlung öffentlich-rechtlicher Körperschaften und von Wirtschaftszusammenschlüssen
  • die Generalversammlung der Kirche von Schottland
  • die Generalversammlung der Fédération Internationale de l’Automobile

sowie das Treffen von Mitgliedern oder gewählten Repräsentanten von Gewerkschaften, Kirchen, Vereinigungen oder vergleichbaren Organisationen.

Iris Karlovits

Iris Karlovits ist eine ehemalige ARD-Journalistin und Betreiberin von FactCheck Deutschland.

FactCheck Deutschland ist eine unabhängige Web-Site, die Aussagen, die Politiker in ihnren Ansprachen und Debatten nutzen, analysiert. Nach amerikanischem Vorbild soll sie für mehr Transparenz im Wahlkampf sorgen.

Bei der ARD arbeitete Karlovits in verschiedenen Hörfunk- und Fernsehredaktionen, zuletzt berichtete sie von der Frankfurter Börse.


Weblinks

  • FactCheck Deutschland
  • Bericht über die Arbeit von Factcheck

Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges

Der 8. Mai ist als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges ein gesetzlicher Gedenktag im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.


Siehe auch

  • Befreiung vom Nationalsozialismus‎
  • Tag der Befreiung


Weblinks

  • [1] Gesetz über Sonn- und Feiertage des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • [2] Rede des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Harald Ringstorff, zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges
  • [3] Rede von Dr. Marianne Linke (PDS), Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommern, zum 60. Jahrestag der Befreiung am 08. Mai 2005 in Schwerin

Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der UN verabschiedet worden ist.

Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen verteilt alljährlich den Menschenrechtspreis an diesem Tag.

Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis.

In Deutschland ist, wie durch Umfragen bekannt wurde, den wenigsten Bürgern der Tag der Menschenrechte ein Begriff. Sowohl in Österreich als auch der Schweiz finden am Menschenrechtstag jedes Jahr zahlreiche Aktionen statt.


Weblinks

  • Menschenrechte 2004 (UNO-Website)
  • Menschenrechte 2005 (UNO-Website)
  • Menschenrechte 2006 (UNO-Website)

Rintfleisch-Pogrom

Mit Rintfleisch-Pogrom (nicht: Rindfleisch) oder Rintfleisch-Verfolgung wird ein um das Jahr 1298 vor allem in Franken verübter Massenmord an Juden bezeichnet.

Wegen angeblicher Hostienschändung zog eine Gruppe von „Judenschlägern“ unter der Anführung des „nobilis Rintfleusch“ oder „König Rintfleisch“ durch Franken und angrenzende Gebiete und verübte Massaker an den örtlichen jüdischen Gemeinden. Rintfleisch, der in den Quellen entweder als verarmter Ritter oder als Fleischermeister bezeichnet wird, verkündete, er habe vom Himmel eine persönliche Botschaft erhalten und sei zum Vernichter aller Juden ernannt worden.

Dabei wurden etwa 5000 Juden ermordet, die jüdischen Gemeinden in Rothenburg ob der Tauber, Würzburg, Nördlingen, Bamberg und Nürnberg wurden ausgerottet. Die Namen zahlreicher ermordeter Juden werden im Nürnberger Memorbuch aufgelistet.

Die jüdische Gemeinde Regensburg und die Juden in Augsburg wurden durch die Magistrate der Städte geschützt.

Der Habsburger-König Albrecht I. ließ Rintfleisch schließlich festnehmen und aufhängen. Die Städte, in denen Juden getötet worden waren, wurden zu Geldstrafen an den König verurteilt.


Literatur

  • Friedrich Lotter: Die Judenverfolgung des „König Rintfleisch“ in Franken um 1298. Die endgültige Wende in den christlich-jüdischen Beziehungen im deutschen Reich des Mittelalters. In: Zeitschrift für Historische Forschung 4 (1988), S. 385–422.

Liste der Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern (4. Wahlperiode)

Liste der Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern der 4. Wahlperiode (2002-2006) mit Fraktionszugehörigkeit. Für die Landesregierung dieser Legislaturperiode siehe: Kabinett Ringstorff II.

Inhaltsverzeichnis


A

  • Michael Ankermann (CDU)


B

  • Dr. Till Backhaus (SPD)
  • Dr. Gerhard Bartels (fraktionslos)
  • Norbert Baunach (SPD)
  • Andreas Bluhm (Die Linke.PDS)
  • Barbara Borchardt (Die Linke.PDS)
  • Rudolf Borchert (SPD)
  • Dr. Ulrich Born (CDU)
  • Sylvia Bretschneider (SPD)
  • Martin Brick (CDU)
  • Mathias Brodkorb (SPD)


C

  • Lorenz Caffier (CDU)


D

  • Reinhard Dankert (SPD)
  • Konrad Döring (Die Linke.PDS)


F

  • Kerstin Fiedler-Wilhelm (CDU)
  • Holger Friedrich (SPD)
  • Maika Friemann-Jennert (CDU)
  • Siegfried Friese (SPD)


G

  • Harry Glawe (CDU)
  • Angelika Gramkow (Die Linke.PDS)


H

  • Jörg Heydorn (SPD)
  • Renate Holznagel (CDU)


J

  • Dr. Armin Jäger (CDU)
  • Hans-Heinrich Jarchow (SPD)


K

  • Sigrid Keler (SPD)
  • Vincent Kokert (CDU)
  • Dr. Klaus-Michael Körner (SPD)
  • Torsten Koplin (Die Linke.PDS)
  • Bodo Krumbholz (SPD)
  • Lilly Kühnel (SPD)


L

  • Egbert Liskow (CDU)
  • Ilka Lochner-Borst (CDU)
  • Frank Ronald Lohse (SPD)
  • Regine Lück (Die Linke.PDS)


M

  • Beate Mahr (SPD)
  • Gabriele Měšt’an (Die Linke.PDS)
  • Klaus Mohr (SPD)
  • Hannelore Monegel (SPD)
  • Detlef Müller (SPD)
  • Heinz Müller (SPD)


N

  • Dr. Norbert Nieszery (SPD)


P

  • Angelika Peters (SPD)
  • Andreas Petters (CDU)
  • Heike Polzin (SPD)
  • Rainer Prachtl (CDU)


R

  • Torsten Renz (CDU)
  • Wolfgang Riemann (CDU)
  • Wolf-Dieter Ringguth (CDU)
  • Dr. Harald Ringstorff (SPD)
  • Peter Ritter (Die Linke.PDS)


S

  • Ute Schildt (SPD)
  • Volker Schlotmann (SPD)
  • Beate Schlupp (CDU)
  • Karin Schmidt (Die Linke.PDS)
  • Bernd Schubert (CDU)
  • Jochen Schulte (SPD)
  • Thomas Schwarz (SPD)
  • Birgit Schwebs (Die Linke.PDS)
  • Dr. Margret Seemann (SPD)
  • Erwin Sellering (SPD)
  • Gesine Skrzepski (CDU)
  • Karin Strenz (CDU)


T

  • Reinhardt Thomas (CDU)
  • Dr. Gottfried Timm (SPD)
  • Udo Timm (CDU)


V

  • Jörg Vierkant (CDU)
  • Angelika Voland (SPD)
  • Dr. jur. Henning von Storch (CDU)


W

  • Gerd Walter (Die Linke.PDS)
  • Alexa Wien (Die Linke.PDS)


Z

  • Dr. Gerd Zielenkiewitz (SPD)

Papendorf

Der Name Papendorf bezeichnet

  • eine Gemeinde im Landkreis Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern, siehe Papendorf (Vorpommern)
  • eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern, siehe Papendorf (Warnow).
  • einen Ortsteil der Gemeinde Brunsbek im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein, siehe Papendorf (Holstein)
  • einen Ortsteil der Gemeinde Pulow im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern

Hønefoss

Hønefoss ist eine Kleinstadt in der Provinz (Fylke) Buskerud im Süden Norwegens. Sie gehört heute zur Kommune Ringerike und feierte 2002 den 150 Jahrestag der Ernennung zur Stadt. Die Stadt hat 13.775 Einwohner und umfasst ein Gebiet von 9,5 km² (1450 Ew/km²).

Sie ist für die Gemeinden Ringerike, Hole und Jevnaker das natürliche Handelszentrum. Hønefoss befindet sich nördlich des Sees Tyrifjorden. Der Wasserfall des Flusses Begna gab der Stadt seinen Namen.

Die Papierproduktion stellt den wichtigsten lokalen Industriezweig dar.


Verkehr

Hønefoss ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Bahnlinie Oslo - Bergen führt durch den Bahnhof von Hønefoss, und hier zweigt die Linie nach Gjøvik über Roa ab.

Die Hauptverbindungsstraße E16 von Oslo nach Bergen führt auch über Hønefoss und trift hier auf den Riksvei 7 nach Hallingdal und Riksvei 35 nach Hokksund und Lunnen.


Persönlichkeiten

Anders Jacobsen, Norwegischer Skispringer

Harald Henschien, Norwegischer Journalist


Weblinks

  • Verlinkung mit Kartenwerken:

Schnittsteuerung

Eine Schnittsteuerung (Video) dient dazu, zwei (Player und Rekorder) oder mehrere Abspieler und Rekorder zeitlich mit einander zu synchronisieren. Diese Art des Videoschnitts bezeichnet man auch als linearen Schnitt. Das Wort Schnitt wurde aus der Filmbearbeitung übernommen, bei der die Bearbeitung ursprünglich wirklich durch mechanisches Trennen und Aneinanderkleben erfolgt. Technisch gesehen ist der lineare Videoschnitt ein Kopiervorgang, bei dem fast immer Generationsverluste entstehen.
Synchronisiert werden die Maschinen dabei, damit sie synchron im gleichen Takt laufen, d.h. anhand eines vorhandenen Genlock werden die am Schnitt beteiligten Maschinen synchronisiert. Dies geschieht im sogenannten Preroll. Als Preroll bezeichnet man die Zeit, die die Schnittsteuerung hat, um die Synchronisierung durchzuführen. Üblich ist dabei eine Zeit zwischen 3 und 7 Sekunden, diese ist abhängig von den benutzten MAZen.
Weiterhin steuert die Schnittsteuerung die MAZen so, dass der In-Punkt des Players mit dem In-Punkt des Rekorders zeitlich auf das Frame genau übereinstimmt.

Inhaltsverzeichnis


Schnittbetriebsarten

Grundsätzlich gibt es zwei Schnittbetriebsarten, die unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bieten und die unterschiedliche Vorbereitungen erfordern. Beiden ist gemein, dass Player bzw. Rekorder sogenannte In- und Out-Punkte zugeteilt werden, an denen ein Schnitt beginnt, bzw. endet.


Assemble

Im Assemble-Schnitt werden Sequenzen aneinander gereiht. Dabei können Bild und Ton nicht unabhängig voneinander bearbeitet werden. Im Assemble-Betrieb ist meist nur ein In-Punkt für den Player und einer für den Rekorder erforderlich. Manche Schnittsteuerungen erlauben auch die Eingabe eines Out-Punkts für Player oder Rekorder bzw. die Eingabe der Länge des Schnitts. Das Schnittband muss bis zum In-Punkt des Schnitts mit Timecode versehen sein.


Insert

Beim Insert-Schnitt sind die Möglichkeiten größer. Die Video- und Tonspuren können getrennt voneinander, zusammen oder zusammen mit unterschiedlichen In- und Out-Punkten (Split Edit) gesteuert werden. Es muss mindestens 2 Schnittpunkte geben, z. B. ein In-Punkt beim Rekorder und In-Punkt beim Player für einen Schnitt mit offenem Ende. Für Split Edit sind weitere In- und Outpunkte erforderlich. Für den Insert-Schnitt muss auf dem Auzteichnungsband mindestens in der Länge der anzufertigenden Schnittsequenz ein durchgehender Timecode aufgespielt sein.

Beim A-B-Schnitt werden 2 Player, 1 Rekorder und eine Überblendmöglichkeit, z. B. ein Bildmischer benötigt. Für den ersten Player werden In- und Out-Punkt benötigt, für Player 2 mindestens ein In-Punkt und für den Rekorder ein In-Punkt. Zunächst startet der erste Player, zum Out-Punkt des ersten Players wird das Signal von Player 1 auf Player 2 durch den Bildmischer gewechselt.

Beim Pre-Read-Schnitt ist ein A-B-Schnitt mit nur einem Player und einem Rekorder möglich. Bei speziell dafür ausgerüsteten MAZ-Maschinen wird beim Rekorder eine bereits aufgezeichnete Sequenz abgespielt, durch den Bildmischer mit dem Signal des Players überblendet und anschließend wieder aufgezeichnet. Dies ist dadurch möglich, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Aufzeichnungsköpfe auf der Kopftrommel, Pre-Read-Leseköpfe angebracht sind.

Bei den meisten Schnittsteuertungen können die bei der Bearbeitung entstandene Schnittliste (EDL) lokal oder auf einem Datenträger speichern.

Viele MAZ-Maschinen verfügen über eine integrierte Schnittsteuerung, die die Maschine selbst und eine weitere, die als Player fungiert, steuern kann.


verbreitete Schnittsteuerungen

(Auswahl)

  • Sony BVE 900
  • Sony BVE 2000
  • Lift classic

Anna Maria Schleiermacher

Anna Maria Arndt, geborene Schleiermacher (* 18. Februar 1786 † 16. Oktober 1869 in Bonn) war die zweite Ehefrau des Rügener Dichters Ernst Moritz Arndt.

Die Stiefschwester von Friedrich Schleiermacher heiratete am 17. September 1817 Ernst Moritz Arndt, für den sie die zweite Ehefrau war. Aus dieser Verbindung entstammten sechs Söhne und eine Tochter.

Liste der Seligen und Heiligen/Z

Die Liste der Seligen und Heiligen enthält eine alphabetische Aufstellung von Personen, die von den christlichen Konfessionen, hauptsächlich den Katholiken und Orthodoxen, als selig oder heilig verehrt werden. Die Liste ist der Zielsetzung nach eine vollständige; z. Z. jedoch noch unvollständig.

Name Bemerkung Selig-
sprechung
Heilig-
sprechung
Gedenktag
katholisch
Gedenktag
orthodox
Gedenktag
evangelisch
Gedenktag
anglikanisch
Quirinus von Neuss Märtyrer     30. April      
Xena         24. Januar    
Xaver Marnitz Märtyrer in Lettland         30. Januar  
Yuanki Ludwig Ibarki (Ibaraki, Yuaniqui), Märtyrer von Nagasaki 1627 1862 6. Februar     6. Februar
Zacharias Vater Johannes des Täufers     23. September 5. September    
Zdislava bömische Schutzheilige 1907 1995 30. Mai      
Zephyrinus Papst (198–217)     20. Dezember      
Zosimus Papst (417–418)     26. Dezember      


Siehe auch

  • Heilige, Heiligsprechung
  • Selige, Seligsprechung
  • Namenstage
  • Liste der Schutzpatrone
  • Liste der Päpste


Weblinks

  • Ökumenisches Heiligenlexikon

Jūbako-yomi

Die Jūbako-yomi (重箱読み) ist eine Form der Lesung von Kanji-Komposita in der japanischen Sprache. Der erste Wortbestandteil wird dabei sinojapanisch (Onyomi), der zweite Teil reinjapanisch gelesen (Kunyomi). Namensgebend war dabei das Wort für die historischen japanischen Essensschachteln (重箱 jūbako), eben weil die Schriftzeichen in diesem Wort genau in dieser Form gelesen werden. Der umgekehrte Fall, erst Kun- dann On-Lesung, wird Yutō-yomi genannt, nach dem Wort yutō, „Wassereimer“.

Üblicherweise werden Komposita rein in On-Lesung oder rein in Kun-Lesung gelesen, die Jūbako-yomi ist eine Ausnahme.

Weitere Beispiele
Kanji Lesung Bedeutung
工場 kōba Werkstatt
役場 yakuba Rathaus
台所 daidokoro Küche
団子 dango Kloß
番組 bangumi (Fernseh-)Programm
本棚 hondana Bücherregal
派手 hade prächtig, “knallig”
残高 zandaka Saldo
金星 kinboshi Sieg gegen einen Sumō-Großmeister
反物 tanmono (Kimono)-Stoff
雑木 zōki Laubbaum
音読み on’yomi On-Lesung

LVP

Die Abkürzung LVP kann stehen für

  • Listenverkaufspreis, siehe Preis (Wirtschaft)
  • Litauische Volkspartei (im Memelland 1923-1939)
  • Landesverband Vorpommern, eine Partei die 1990 zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern antrat (0,5%)
  • Leichtathletikverband Pfalz e.V.

Palaugraben

Der bis 8.138 m tiefe Palaugraben ist eine Tiefseerinne im westlichen Pazifik.


Geographie

Er befindet sich ungefähr zwischen dem Philippinenbecken im Nordwesten und Norden, den Yap-Inseln mit dem Yapgraben im Nordosten, dem Westkarolinenbecken im Südosten und Süden und den Palau-Inseln im Westen. Dort liegt er etwa zwischen 6 und 8° nördlicher Breite sowie 132 und 134° östlicher Länge.


Geologie

Der Palaugraben bildet einen Teil der tief eingeschnittenen Nahtstelle von Philippinischer Platte im Westen und Pazifischer Platte im Osten.


Siehe auch

  • Meerestief
  • Meerestiefe
  • Tiefseebecken

Mark McCammon

Mark McCammon (* 7. August 1978 in Barnet, UK) ist ein barbadischer Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis


Laufbahn


Vereinskarriere

McCammon begann seine Profikarriere im Sommer 2000 beim FC Brentford. Nach drei Jahren wechselte er zum FC Millwall, mit denen er 2004 im Finale des FA Cups gegen Manchester United mit 0:3 verlor. Dabei wurde er in der 75. Minute für Neil Harris eingewechselt. Trotz der Finalniederlage qualifizierte sich die Mannschaft für den UEFA-Pokal, wo er auch auflief.

2005 ging er zu Brighton & Hove Albion in die Football League Championship. Nach einem Kurzabstecher zu Bristol City in der Rückrunde der Saison 2005/06 läuft er seit dem Sommer 2006 mit der Rückennumer 9 bei den Doncaster Rovers in der Football League One auf. Er wurde am Neujahrstag 2007 der erste Spieler, dem im vom Verein frisch bezogenen Keepmoat Stadium ein Tor gelang, das 1:0 beim 3:0-Erfolg gegen Huddersfield Town.


Nationalmannschaft

McCammon ist Nationalspieler für Barbados. Er bildet derzeit zusammen mit Paul Ifill, mit dem er auch zeitweilig beim FC Millwall zusammen spielte, das Sturmduo der Landesauswahl. Bei der Qualifikation zum Caribbean Nations Cup 2007 erzielte er vier Treffern und war somit zusammen mit Sturmpartner Ifill, dem sechs Tore gelangen, Garant für die Qualifikation.


Weblinks

  • Profil bei football.co.uk
  • Statistik bei soccerbase.com

Liste der größten Seen Mecklenburg-Vorpommerns

Die größten Seen Mecklenburg-Vorpommerns nach Fläche
Rang See Fläche
1. Müritz 117,00 km²
2. Schweriner See 61,54 km²
3. Plauer See 38,40 km²
4. Kummerower See 32,55 km²
Kleiner Jasmunder Bodden ¹ 28,40 km²
Schaalsee ² 24,00 km²
5. Kölpinsee 20,29 km²
6. Tollensesee 17,90 km²
7. Krakower See 15,07 km²
8. Malchiner See 13,95 km²
9. Fleesensee 10,78 km²
10. Goldberger See 7,70 km²
11. Carwitzer See 7,22 km²
12. Drewitzer See 6.92 km²
13. Galenbecker See 5,90 km²
14. Gothensee 5,56 km²
15. Schmollensee 5,03 km²

¹ Der Bodden verfügt nur noch über einen Kanal zur Ostsee und ist im weiteren Sinne eine Binnensee
² Der Schaalsee liegt auf der Grenze zu Schleswig-Holstein und gehört nur anteilig zu Mecklenburg-Vorpommern

Skas

Skas (englisch skaz, von russisch skasatj = erzählen) bezeichnet einen literarischen Erzählstil, der der fehlerhaften, unterbrochenen mündlichen Rede ähnelt. Der Leser wird immer wieder direkt angesprochen, als säße er mit dem Autor an einem Tisch. Neben Michail Soschtschenko und Iwan Gontscharow gilt insbesondere Nikolai Wassiljewitsch Gogol als Meister diesen Stils.

Olympische Winterspiele 2006/Teilnehmer (Brasilien)

Brasilien nahm an den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin mit einer Delegation von 14 Athleten teil.

Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier war die Snowboarderin Isabel Clark Ribeiro.

Inhaltsverzeichnis


Teilnehmer nach Sportarten


Bob

  • Tatiana Fabricio
  • Edson Bindilatti
  • Armando dos Santos
  • Matheus Inocencio
  • Claudinei Quirino
  • Marcio Silva
  • Samuel Silva


Skeleton

  • Emilio de Souza Strapasson
  • Marcos Trivelato


Ski alpin

  • Mirella Arnhold
  • Nikolai Hentsch
    Abfahrt, Männer: 43. – 1:56,58 min.
    Alpine Kombination, Männer: ausgeschieden im Slalom (1. Lauf)


Ski Nordisch

  • Jaqueline Mourao (Langlauf)
  • Helio Freitas (Langlauf)


Snowboard

  • Isabel Clark Ribeiro (Boardercross)

Doron Rabinovici

Doron Rabinovici (* 2. Dezember 1961 in Tel-Aviv) ist ein österreichischer Historiker und Schriftsteller und lebt seit 1964 in Wien.

Inhaltsverzeichnis


Leben

  • Studium an der Wiener Universität Schriftsteller und Historiker
  • Prosa (Kurzgeschichten, Roman, Essays)
  • historische Studien zur Neuesten Geschichte Österreichs
  • antirassistisches politisches Engagement,
  • Mitinitiator der Großdemonstration “Nein zur Koalition mit dem Rassismus” im Februar 2000.
  • Doron Rabinovici ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung.


Auszeichnungen

Rabinovici erhielt 1997 den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis, 2000 den Förderpreis zum Heimito-von-Doderer-Preis, sowie den Förderpreis zum Mörike-Preis und 2002 den Clemens-Brentano-Preis und den Jean Améry-Preis für Essayistik. 2007 wurde der Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis des DÖW für österreichische antifaschistische Publizistik an Doron Rabinovici und Christa Zöchling verliehen. Die Laudatio hielt Konstanze Fliedl von der Universität Salzburg.


Werke


Weblinks

  • www.rabinovici.at offizielle Webseite von Doron Rabinovici

Landeshochschulgesetz

Ein Landeshochschulgesetz (LHG) ist ein Gesetz, das die Regelungen des Hochschulrahmengesetzes für ein Bundesland umsetzt und im Rahmen der Freiräume eigene Regelungen beinhaltet, wie zum Beispiel zusätzliche Hochschulgrade. Bis auf das Saarland, das jede Hochschule über ein eigenes Gesetz regelt, haben alle Bundesländer ein Hochschulgesetz für alle ihre Hochschulen. In einigen Fällen beinhaltet es auch die Berufsakademien.


Weblinks

  • LHG Baden-Württemberg vom 1. Januar 2005
  • Bayerisches Hochschulgesetz vom 23. Mai 2006
  • Berliner Hochschulgesetz vom 13.02.2003, zul. geänd. durch Gesetz vom 12.07.2007
  • Brandenburgisches Hochschulgesetz vom 06.07.2004, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Mai 2007 (GVBl.I/07, [Nr. 07] , S.94)
  • Bremisches Hochschulgesetz vom 11.07.2003, geänd. durch Gesetz vom 23.03.2004
  • Hamburgisches Hochschulgesetz vom 18.07.2001, zul. geänd. durch Gesetz vom 14.12.2005
  • Hessisches Hochschulgesetz vom 31.07.2000, zul. geänd. durch Gesetz vom 20.12.2004
  • LHG Mecklenburg-Vorpommern vom 5. Juli 2002, zuletzt geändert am 2. Februar 2006
  • Niedersächsisches Hochschulgesetz vom 24.06.2002, zul. geänd. durch Gesetz vom 23.02.2006
  • Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen vom 14.03.2000, zul. geänd. durch Gesetz vom 30.11.2004
  • Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz vom 21.07.2003
  • Sächsisches Hochschulgesetz vom 11.06.1999, zul. geänd. durch Gesetz vom 05.05.2004
  • Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt vom 05.05.2004, zul. geänd. durch Gesetz vom 21.03.2006
  • LHG Schleswig-Holstein vom 04.05.2000, zul. geänd. durch Verordnung vom 12.10.2005
  • Thüringer Hochschulgesetz vom 22.06.2005
  • Nationalsozialismus – Wikipedia von Gero Pfennig, Manfred J. Neumann, Gisela von Lampe - 2000 - Political Science - 674 Seiten zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus und zur Beseitigung ihrer Folgen erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieser

York County (Maine)

York County ist ein County im US-Bundesstaat Maine. Im Jahr 2006http://www.census.gov/ Die Einwohnerzahlen sind laut dem United States Census Bureau nur geschätzt. Sie beruhen nicht auf Basis einer Zählung. hatte das County 202.232 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von fast 79 Einwohner / km². Der Sitz der Countyverwaltung (County Seat) ist in Alfred.

Inhaltsverzeichnis


Geographie

Nach Angaben der Volkszählungsbehörde der USA hat das County eine Gesamtfläche von 3.293 km² (entsprechend 1.271 mi²). 2.566 km² (991 mi²) davon sind Landflächen, 726 km² (280 mi²), entsprechend 22,06%, sind Wasserflächen.


Angrenzende Countys

  • Oxford County - nördlich
  • Cumberland County - nordöstlich
  • Rockingham County (New Hampshire) - südwestlich
  • Strafford County (New Hampshire) - westlich
  • Carroll County (New Hampshire) - nordwestlich


Städte und Ortschaften

  • Acton
  • Alfred
  • Arundel
  • Berwick
  • Biddeford
  • Buxton
  • Cape Neddick
  • Cornish
  • Dayton
  • Eliot
  • Hollis
  • Kennebunk
  • Kennebunkport
  • Kittery Point
  • Kittery
  • Lake Arrowhead
  • Lebanon
  • Limerick
  • Limington
  • Lyman
  • Newfield
  • North Berwick
  • Ogunquit
  • Old Orchard Beach
  • Parsonsfield
  • Saco
  • Sanford
  • Shapleigh
  • South Berwick
  • South Eliot
  • South Sanford
  • Springvale
  • Waterboro
  • Wells
  • West Kennebunk
  • York Harbor
  • York


Referenzen

Irene Goergens

Irene Goergens (* April 1951) ist ein Gründungsmitglied der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion. Sie war an der Befreiung von Andreas Baader und einem Banküberfall beteiligt und von 1971 bis 1977 inhaftiert.


Leben

Irene Goergens ist die Tochter eines US-amerikanischen GIs und einer Deutschen. Sie wuchs jedoch in einem Kinderheim auf. Bei den Dreharbeiten zu dem Film „Bambule“ begegnete sie dort Ulrike Meinhof. Später betreute Goergens als Kindermädchen die Töchter Ulrike Meinhofs. 1970 schloss sich Goergens der RAF an.

Als 18-Jährige beteiligte sich Irene Goergens maßgeblich an der Baader-Befreiung am 4. Mai 1970, indem sie zusammen mit Astrid Proll Waffen beschaffte und mit Ingrid Schubert das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen ausspionierte, um so einen reibungslosen Ablauf der Befreiung zu garantieren. Mit etwa 20 weiteren Personen absolvierte Goergens im Sommer 1970 eine militärische Ausbildung in Jordanien. Am 29. September 1970 war sie an einem Banküberfall in Berlin beteiligt. Am 8. Oktober 1970 wurde Goergens zusammen mit Horst Mahler, Brigitte Asdonk und Ingrid Schubert in der Berliner Knesebeckstraße verhaftet. Im März 1971 wurde sie wegen der Beteiligung an der Baader-Befreiung zu einer sechseinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, aus der sie am 13. Mai 1977 entlassen wurde. Danach war sie nicht mehr für die RAF aktiv.


Quellen

  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann & Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09516-X.
  • Wolfgang Kraushaar (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus. Edition Hamburg, Hamburg 2006, ISBN 3-936096-65-1.
  • Butz Peters: RAF - Terrorismus in Deutschland.Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80019-5.
  • Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1.

Chad Allen

Chad Allen Lazzari (* 5. Juni 1974 in Cerritos, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Sein TV-Debüt gab er im Alter von 7 Jahren in einer Folge der Serie Simon & Simon. Danach trat er in vielen anderen Serien als Gastdarsteller auf, unter anderem in Wunderbare Jahre und .

1993 unterschrieb er für die Rolle des Matthew Cooper im Pilotfilm der Serie Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft. Der junge Schauspieler glaubte nicht an den Erfolg der Serie und wollte nur in dem Pilotfilm mitspielen, um von der Gage seine Collegeausbildung zu finanzieren. Doch Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft wurde ein Erfolg und lief insgesamt sechs Jahre. Chad Allen blieb bis zum Schluss dabei, trat aber in den anschließenden TV-Filmen zur Serie nicht mehr auf.

Nach dem Ende von Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft konzentrierte er sich aufs Theaterspielen und trat wieder als Gastdarsteller in zahlreichen Serien auf, darunter in Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen und Charmed – Zauberhafte Hexen.

Nach der Veröffentlichung eindeutiger Bilder in der Presse, outete sich Chad Allen 1996 als homosexuell.


Weblinks

Peter Erlanson

Peter Günther Erlanson (* 3. Mai 1959 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker (Die Linke).

Nach dem Abitur und Zivildienst absolvierte er ein Studium der Germanistik, Philosophie und Politik in Marburg. 1984 zog er nach Bremen, um eine Arbeit als Krankenpfleger im Klinikum Links der Weser anzunehmen. Nach einem berufsbe­gleitenden Studium an der Universität Bremen erlangte er einen Abschluss als Diplom-Psychologe mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisa­tionspsychologie. Er besuchte dasselbe Gymnasium (Eichwaldschule in Sulzbach am Taunus) wie der jetzige hessische Ministerpräsident Roland Koch und trat vergeblich gegen diesen bei einer Wahl zum Schülersprecher seiner Schule an.

2007 trat er als Spitzenkandidat der Linken bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft an und schaffte mit seiner Partei den Einzug ins Parlament. Im selben Jahr wurde er Mitglied des Bundesvorstandes der Linken.


Weblinks

  • Die Linke Bremen: Peter Erlanson

Sommertag

Ein Sommertag ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für einen Tag, an dem die Tageshöchsttemperatur 25 °C erreicht oder überschreitet.

Sommertage pro Jahr im langjährigen Mittel (CH)
Ort Sommertage/a
Basel 41,6
Bern 32,6
Davos 1,4
Genf 47,2
Jungfraujoch 0,0
Lugano 49,7
Magadino 65,1
Samedan 1,3
St. Gallen 12,4
Zürich 30,2


Weblinks

  • Sommertage und andere Klimanormwerte an Schweizer Messstationen


Siehe auch

  • Heißer Tag
  • Kalter Tag
  • Frosttag
  • Eistag

Moma Marković

Moma Marković (* 16. November 1912 in Popović, Mladenovac, Serbien, † 1992) war ein jugoslawischer Funktionär.

Marković studierte in Belgrad Medizin. 1933 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ). 1935 wurde er wegen revolutionärer Tätigkeit zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Bei den Partisanen war er ab 1941 tätig als Organisator des Aufstandes in Serbien. Er war serbischer KPJ-Funktionär, Politkommissar des Hauptstabes (Glavni štab) der Partisanen in Serbien sowie Ratsmitglied der ersten und zweiten Tagungen des Antifaschistischen Rates der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ).

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Marković Minister in der Regierung der Volksrepublik Serbien, ab 1953 Mitglied des Bundes-Exekutivrates, am V. (1948), VI. (1952), VII. (1958) und VIII. (1964) Parteikongress in das Zentralkomitee der KPJ bzw. ab 1952 des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens (SKJ) gewählt. 1963 bis 1969 Direktor des NIP Borba (Zeitung), der Parteizeitung, herausgegeben vom Sozialistischen Bund des werktätigen Volkes Jugoslawiens (SSRNJ). Später im Präsidium der Konferenz des SSRNJ.

Erhaltene Orden für seine Taten:

  • Träger des Partisanenandenkens 1941 (Partisanske spomenice 1941)
  • Orden des Volkshelden
  • Orden der Volksbefreiung

sowie andere Auszeichnungen und Orden.

Er war der Vater von Mirjana Marković.

Funktionalismus

Der Begriff “Funktionalismus” bezeichnet

  • eine philosophische Theorie über die Natur von mentalen Zuständen: Funktionalismus (Philosophie);
  • eine Theorie der Außenpolitik in der Politikwissenschaft: Funktionalismus (internationale Beziehungen)
  • einen Stil in Architektur und Design: Funktionalismus (Design);
  • verschiedene Ansätze in den Gesellschaftswissenschaften: Funktionalismus (Gesellschaft);
  • eine Position in den Zeitgeschichtlichen Kontroversen zum Nationalsozialismus.

Kastorf (Begriffsklärung)

Kastorf ist der Name

  • der Gemeinde Kastorf im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein
  • eines Ortsteils der Gemeinde Milow im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern
  • eines Ortsteils der Gemeinde Knorrendorf im Landkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern

SLM Corporation

Die SLM Corporation (Student Loan Marketing Association), allgemein als Sallie Mae bekannt, ist in den USA die größte Bank für die Vergabe von Studentenkredite.

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Reston. Die Aktien der SLM Corporation notieren an der NYSE. Die SLM Corporation gehört zu den Fortune 500 Unternehmen.

AEG C.VIII.Dr.

Die AEG C.VIII.Dr war eine Dreidecker Version der AEG C.VIII.


Technische Daten

AEG C.VIII.Dr
Kenngröße Daten
Länge    7,15 m
Höhe    3,35 m
Flügelspannweite    13,45 m
Antrieb    Ein Mercedes D.III-Reihenmotor; 119 kW (160 PS)
Höchstgeschwindigkeit    158 km/h in Meereshöhe
Dienstgipfelhöhe    5.000 m
Höchstflugdauer    4 Stunden
Besatzung    2 Mann
Leergewicht    800 kg
max. Startgewicht    1.120 kg
Bewaffnung    Ein fest installiertes nach vorne gerichtetes 7,92 mm 08/15 MG und
ein 7,92 mm Parabellum MG mit je 500 Schuss Munition

Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen

Jahrestag der Politischen Lüge

Der Jahrestag der politischen Lüge am 20. März wurde 2006 erstmals von der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e. V. mit Sitz in Berlin ausgerufen, um das Bewusstsein für Inhalte und Formen politischer Kommunikation zu schärfen. Anlass war der dritte Jahrestag des Einmarsches der US-geführten Truppen in den Irak.

2006 wurde der Tag mit einer weltweiten Lesung begangen. An 47 Veranstaltungsorten auf allen Kontinenten wurde der Essay “Was ich hörte vom Irak” des New Yorker Schriftstellers Eliot Weinberger vorgetragen und inszeniert.

Die zweite weltweite Lesung am Jahrestag der politischen Lüge fand am 20. März 2007 zur Erinnerung an Anna Politkovskaja an über 70 Veranstaltungsorten statt. Die Journalistin und Putin-Kritikerin war am 7. Oktober 2006 in Moskau