Zhou Yu

Zhou Yu (), Hofname Gōngjǐn (; * 175, † 210) war ein berühmter Feldherr und Stratege des Wu-Königreiches zur Zeit der drei Reiche im alten China. Er war außerdem poetisch und musikalisch begabt.

Als General der Wu führte er die vereinten Truppen der Wu und Shu in der Schlacht von Chibi (208) gegen Cao Caos Invasion. Er erkrankte im Alter von 35 Jahren in den Vorbereitungen für die Invasion der Yi-Provinz und starb.

In seiner Jugend soll er ein Freund des Sun Ce gewesen sein. Zhou Yu heiratete später Xiao Qiao, Sun Ce heiratete Da Qiao.

Harald Zusanek

Harald Zusanek (* 14. Jänner 1922 in Wien; † 21. Jänner 1989 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis


Leben

Zusanek studierte am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und arbeitete als Theater- und Hörspielautor wie auch als Dichter und Erzähler. Bekannt wurde er vor allem als Ideologie- und Zivilisationskritiker. 1951 erhielt Zusanek den Österreichischen Staatspreis.


Werke

  • Warum gräbst du, Centurio, Drama, 1949
  • Die Straße nach Cavarcere; Drama, 1952
  • Bettlerin Europa; Drama, 1953
  • Die Schauspielerin; Hörspiel. Regie: Otto Kurth. NWDR 1953
  • Jean von der Tonne; Drama, 1954
  • Die dritte Front; Drama, 1956
  • Hinter der Erde; Lyrik, 1956
  • Die dritte Front; Drama, 1964
  • Piazza; Drama, 1964
  • Das Kloster; Drama, 1968 (unveröffentlicht)


Literatur

  • Paul Wimmer: Der Dramatiker Harald Zusanek. Innsbruck: Wagner, 1988.


Weblinks

Irak-Resolution

Es gibt mehrere Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, die als Irak-Resolution bezeichnet werden, darunter:

  • die Resolution 1441 vom 8. November 2002, die den USA nach eigener Auffassung die Genehmigung erteilte, Irak anzugreifen
  • die Resolution 1546 vom 8. Juni 2004, die die Irakische Übergangsregierung einsetzt.

Schön&gut

schön&gut ist ein Schweizer Kabarettduo, bestehend aus Anna-Katharina Rickert (*1973 in Zürich, CH) und Ralf Schlatter (*1971 in Schaffhausen, CH). Die beiden leben als freie Kabarettisten in Zürich.

Ihren ersten Auftritt hatten schön&gut im Januar 2000, drei Jahre später entstand im Atelier des Kantons Zürich in Berlin ihr erstes Bühnenprogramm “Eine Liebesgeschichte”, Premiere war am 5. September 2003 in Zürich. Die Endregie hatte Roland Suter, Kabarettist im Duo “touche ma bouche” aus Basel. Mitte Mai 2004 erhielt “schön&gut” in Aschaffenburg dafür den “Salzburger Stier” 2004, die bedeutendste Auszeichnung im deutschsprachigen Kabarett.

“schön&gut” steht für poetisches und politisches Kabarett, für die Liebe zum Wortspiel, zur Musik, zur präzisen Sprache, zum geistreichen Witz, zum satirischen Stachel. Seit Januar 2004 sind sie auch unterwegs mit einer szenischen Lesung zu Ralf Schlatters Erzählung “Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor”, im Juni 2005 hatte die szenische Lesung “Im Sturz durch Zeit und Raum” Premiere. Im September 2006 folgte die Premiere des zweiten Kabarettprogramms “Das Kamel im Kreisel”.

Das erste Programm von schön&gut, “Eine Liebesgeschichte”, ist als Live-Aufnahme auf CD erschienen, beim Zürcher Verlag Kein&Aber [www.keinundaber.ch]


Programme

  • “Eine Liebesgeschichte”, poetisches und politisches Kabarett. Premiere: 5. September 2003, Zürich. Derniere: 1. April 2006, Olten. Regie: Roland Suter.
  • “Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor”, szenische Lesung. Premiere: 15. Januar 2004, Zürich.
  • “Im Sturz durch Zeit und Raum”, szenische Lesung. Premiere: 15. Juni 2005, St. Moritz.
  • “Das Kamel im Kreisel”, poetisches und politisches Kabarett. Premiere: 20. September 2006, Schaffhausen. Regie: Roland Suter.


Weblink

  • http://www.schoenundgut.ch

Invasion (Militär)

Eine Invasion (von lat. invasio - dt. Angriff, Verb [bildungsspr.]: invadieren) ist eine Militärmaßnahme in einem Krieg, mit der die angreifenden Truppen die Autonomie (Selbstverwaltung) eines bestimmten Gebietes aufheben und dort die Kontrolle übernehmen.

Als Invasion wird also das Einfallen gegnerischer oder eigener Truppen auf ein bestimmtes Gebiet bezeichnet. Hierbei ist es egal, ob dieses Gebiet der angegriffenen Partei gehört oder vorher selbst von ihr besetzt wurde. Beispielsweise nannten die Deutschen die Landung der Alliierten in Frankreich 1944 (”D-Day”) eine Invasion.

Als Folge einer Invasion kommt es in der Regel zu einer Okkupation (Besetzung) des betroffenen Gebietes oder Landes. Wenn die Invasion dagegen einen Feind von eigenem bzw. verbündetem Land vertreibt, spricht man von einer Befreiung.

Gustavo Gutiérrez

Gustavo Gutiérrez Merino (* 1928
in Lima, Peru) war Mitbegründer und Namensgeber der Befreiungstheologie.


Leben

Seine Studien in Lyon, Löwen, Rom und Paris umfassten Medizin, Kunst, Philosophie, Psychologie und Theologie. Er ist Begründer und Leiter des Bartolomé de las Casas-Instituts. Auch wurde er zum Doctor honoris causa an mehreren Universitäten ernannt, u.a. in Tübingen, Québec und Freiburg im Breisgau. 2001 trat er dem Dominikaner-Orden bei. Zur Zeit arbeitet er in dem Armenviertel Rimac in Lima.


Werke

Er veröffentlichte mehr als zehn Bücher von denen das Wichtigste, “Teología de la Liberación” (Lima, 1972), der Befreiungstheologie ihren Namen gab.

La Libération

La Libération (zu Deutsch = die Befreiung) bezeichnet im frankophonen Sprachraum Europas (Frankreich, Belgien, Luxembourg, Suisse romande, Aostatal, Tendatal) die Befreiung Westeuropas vom der Nationalsozialistischen Besatzung(Deutsches Reich) durch alliierte Truppen und Teile der einheimischen Widerstandsbewegungen (z.b. Résistance) im Jahre 1944.

In Frankreich wird im engeren Sinne oft die Befreiung von Paris durch Kräfte der Résistance unter Colonnel Henri Rol-Tanguy und Kräften der 2e Division Blindée (im franz. auch als 2 e DB bezeichnet = 2. (franz.) Panzerdivision) , unter dem Kommando des Generals Philippe Leclerc de Hauteclocque als Libération bezeichnet. Sprachlich korrekt heißt dies im Französischen jedoch “Libération de Paris”.

Im deutschen Sprachgebrauch ist der Begriff Libération bzw. Libération de Paris zumindest unter Historikern eine gängige Begriffsgröße. Man spricht im Deutschen hinsichtlich der Befreiung von Paris umgangssprachlich oder unter ehemaligen Soldaten auch von der Schlacht um Paris.

Im osteuropäischen Raum nimmt der Ausdruck “Vaterländischer Krieg” (besonders in der Sowjetunion verwendet) etwas vom Inhalt dieses Einsatzes zur Befreiung der Heimat auf.

Inhaltsverzeichnis


Frankreich

In Frankreich beendete die Befreiung insbesondere die deutsche Okkupation, das Régime von Vichy (unter Marschall Petain) und den Bruch mit der Troisième République (Dritten Republik als Regierungsform).


Geschtlicher Zusammenhang

Im September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Die deutsche Offensive begann in Frankreich im Frühjahr 1940 und endete am 22. Juni 1940 mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands. Damit begann die Okkupation.

Sofort begannen Widerstandsbewegungen im Inneren Frankreichs wie auch durch Exilkräfte. General De Gaulle leitete viele davon von London aus, wohin er deshalb geflüchtet war.

  • Siehe auch: Épuration à la Libération en France (Frz. Säuberungen des Staatsapparates u.a. nach der Befreiung)


Ablauf der Befreiung


Befreiung Algeriens 1942

  • Operation Torch - Der Erfolg in Nordafrika war Voraussetzung aller folgenden Aktionen.


6 Juni 1944 : Landung in der Normandie

  • Operation Overlord und der Name des Datums D-day (frz: Jour J).


Die Landung in der Provence

Operation Dragoon, Libération de Nice (Nizza)


Weitere Fortschritte

  • 15 August: die Befreiung von Paris beginnt mit dem Aufmarsch der alliierten Truppen um Paris. Polizei und Résistance beginnen am 19. den Steik bzw. den Aufstand, der am 25. zur Befreiung führt.


Befreiung Belgiens und der Niederlande

Es folgt die Befreiung Belgiens und der Niederlande.


Bis zur Deutschen Kapitulation

  • Operation Market Garden in den Niederlanden.
  • Deutsche Gegenoffensive - Ardennenschlacht.

Am 7. Mai 1945, unterzeichnet in Reims Jodl die deutsche Bedingungslose Kapitulation. Keitels Unterschrift in Berlin beendet den Krieg in Europa.


Siehe auch

  • Chronologie des Zweiten Weltkrieges


Weblinks

  • Overlord44 : Frz. Site über die Landung in der Normandie.
  • Jüdische Einheiten sind ander Befreiung Algeriens beteiligt - Les unités juives algériennes qui ont libéré la France, témoignage sur l’occupation et la libération de l’Algérie par les Américains et témoignage sur la création et les parcours d’unités combattantes juives qui ont ensuite libéré la France (frz. - Siehe auch: Lücke)

Päpstlicher Indult

Unter Päpstlichem Indult versteht die Römisch-Katholische Kirche eine vom Apostolischen Stuhl gewährte Befreiung von einer ansonsten gültigen kirchlichen Rechtsnorm in Einzelfällen. Besondere regionale Gegebenheiten und besondere Bedürfnisse bestimmter Gruppierungen innerhalb der Kirche können Gründe für die Kirche sein, solche Zugeständnisse zu machen.

So ermächtigte beispielsweise Papst Johannes Paul II. im Jahr 1984 die Diözesanbischöfe, einzelnen Priestern die Feier von Messen im tridentinischen Ritus (sogenannte Indultmessen) zu erlauben.


Weblinks

  • Catholic Encyclopedia: Pontifical Indult (Engl.)

Lippische Landes-Zeitung

Die Lippische Landes-Zeitung (Abkürzung LZ) ist eine 1767 gegründete Tageszeitung für den Kreis Lippe. Die erste Ausgabe nach dem Krieg erschien am 19. November 1949. Sie erscheint in der Region zwischen Detmold und Augustdorf im Süden, Oerlinghausen und Bad Salzuflen im Westen, Kalletal im Norden und Blomberg sowie Lügde im Osten. Die Redaktion hat ihren Hauptsitz in Detmold.
Weitere Standorte für Geschäftsstellen und Redaktionsbüros sind die Städte Lage, Bad Salzuflen, Lemgo und Blomberg.

Die Lippische Landes-Zeitung berichtet täglich auf rund 14 Lokalseiten plus Lokalsport aus dem
Kreis Lippe. Die Zeitung kooperiert mit der Neuen Westfälischen aus Bielefeld, von der die Lippische Landes-Zeitung die Mantelseiten übernimmt, und ist an Radio Lippe beteiligt.

Der Verleger der Lippischen Landes-Zeitung heißt Rainer Giesdorf, der Verlagsleiter Helmut Schmermund, der Redaktionsleiter Michael Dahl.
Die LZ wird im Medien-Zentrum Giesdorf bei der Druckerei und Verlag Hermann Bösmann GmbH, Detmold, gedruckt.

Die Auflage der LZ betrug im Jahre 2005 täglich rund 44000 Exemplare.


Weblink

Internetpräsenz der Lippischen Landes-Zeitung

Encounter (Psychologie)

Unter Encounter (engl. für: Begegnung) versteht man eine Reihe von psychologischen Theorien, einige Formen der Gruppentherapie und darauf aufbauende Bewegungen. Den Begriff „Encounter“ prägte Viktor Frankl.

Inhaltsverzeichnis


Encounter-Gruppe

Encounter Group ist ein Fachausdruck der Psychologie und Soziologie. Er bezeichnet u.a. einen personenzentrierten Ansatz, der die gegenseitige Wertschätzung fördert; eine wissenschaftliche Grundlage dafür ist die Aktualisierungstendenz.

Die konkreten Erfahrungen dieses Ansatzes befruchten alle Lebensbereiche: Offenes und klares Wahrnehmen der verbalen und non-verbalen Mitteilungen der Mitmenschen, Bewußtmachen der eigenen Gefühle, dadurch besseres gegenseitiges Zuhören und Verstehen, stabilere Beziehungen zwischen Ehepartnern und zwischen den Generationen, Sinken der Kriminalität (einer der Anlässe der forschenden Psychologen).


Encounter-Bewegung

Weltweit verbreitet sind zahlreiche Formen der Encounter-Bewegung, z.B. integrative Bewegungen oder Marriage Encounter, eigene Seminare für Jugendliche und daraus entstehende lose Vernetzungen und Ähnliches.

Zu den wichtigsten Therapieformen zählen Basic Encounter von Carl Rogers, Sensitivity Training, Open Encounter von Will Schutz, Gestalttherapie nach Fritz Perls, Casriel-Therapie und Urschrei-Therapie. Zentren der Encounter-Bewegung waren bzw. sind das NTL in Bethel (Maine), Esalen-Institut (Kalifornien) und Poona (Indien) (Bhagwan).


Siehe auch

  • Empathie
  • Themenzentrierte Interaktion
  • Selbsterfahrung
  • Gruppendynamik
  • Selbsthilfegruppe


Literatur

Cocktail (Band)

Cocktail war eine rumänische Popband.

Inhaltsverzeichnis


Bandgeschichte

Cocktail entstand im Frühjahr 2003 aus der rumänischen Version des Gesangwettbewerbs Popstars, ausgestrahlt vom Sender Pro TV. Die Band bestand aus drei Sängerinnen und zwei Sängern. Ihre Besetzung wurde am 12. Mai 2003 bekanntgegeben.


Bandmitglieder

  • Sandrina Agape (* 10. Juni 1986, Vaslui)
  • Raluca Coman (* 18. August 1985, Bukarest)
  • Teodora Vasu, Kurzname: Teo (* 18. September 1985, Constanţa)
  • Mihai Dascalescu, Kurzname: Dada (* 16. April 1987, Bukarest)
  • George Papagheorghe (* 22. Juni 1982, Constanţa)


Diskografie

Ihr erstes und einziges Album Cocktail erschien Mitte 2003 und enthält folgende Titel:

  • 1. Ei, si ce?
  • 2. Pana-n zori
  • 3. De piatra
  • 4. Lumea-i a mea
  • 5. Prietenii
  • 6. Lupta intre sexe
  • 7. Pana-n zori (Downtempo Remix)
  • 8. Prietenii (Club Edit)


Weblinks

  • Pressebericht über den Wettbewerb und die Sieger, noch ohne Bandnamen (rumänisch)

Stiftung Fürst Liechtenstein

Stiftung Fürst Liechtenstein ist eine private Stiftung des Fürsten von Liechtenstein. Diese Stiftung hält fast das gesamte Vermögen des Fürstenhauses, darunter eine der größten privaten Kunstsammlungen der Welt, die LGT Bank, ein Museum sowie diverse Immobilien in Wien, land- und forstwirtschaftliche Betriebe in Österreich, eine Weinkellerei in Vaduz sowie Beteiligungen an mehreren Firmen weltweit.

Genaue Zahlen zum Wert der Stiftung wurden nie bekanntgegeben, doch laut Schätzungen dürfte dieser bei einigen Milliarden Franken liegen.

Palais Pálffy am Josefsplatz

Das Palais Pálffy am Josefsplatz ist ein Palais im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Neben dem Palais Pálffy am Josefsplatz war die Familie Pálffy außerdem im Besitz des Palais Pálffy an der Wallnerstraße.

An der Stelle des Palais befand sich bereits im 14. Jahrhunderts die landesfürstliche Kanzlei. Anfang des 16. Jahrhunderts ging das Anwesen schließlich in den Besitz des Grafen Maithenburg und später der Familie Kinsky über. Das Palais Kinsky wurde allerdings durch den nächsten Besitzer Rudolf von Khuen von Belasy, Freiherr von Lambach durch eine neues Palais im Renaissancestil ersetzt beziehungsweise umgebaut. Dieses Palais wurde im Laufe der Zeit durch Zukäufe erweitert. Die Tochter von Rudolf von Khuen von Belasy heiratete schließlich Paul Graf Pálffy und brachte so das Palais im Jahre 1684 in den Besitz der Fürstenfamilie Pálffy.

Im Jahre 1786 führte Wolfgang Amadeus Mozart im Palais Pálffy erstmals seine Oper “Die Hochzeit des Figaro” im privaten Kreise auf. Zuvor war er bereits im Alter von sechs Jahren im Palais mit seiner Schwester 1762 aufgetreten.

Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges ging das Palais Pálffy am Josefsplatz in den Staatsbesitz über. Im Jahre 1944 wurde das Anwesen durch einen Bombenangriff schwer beschädigt, in den Nachkriegsjahren jedoch wieder aufgebaut. Dabei wurde zwar die Fassade des Palais wieder rekonstruiert, das Innere jedoch weitgehend neu gestaltet. Heute wird das Palais Pálffy am Josefsplatz vor allem für Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt.


Weblinks

  • http://www.palais-palffy.at/

Kaschira

Kaschira (russisch ) ist eine Stadt in der Oblast Moskau, Russland.
Sie liegt 115 km südlich von Moskau, am Fluss Kaschira und hat etwa 40.100 Einwohner. (Stand: 2005)

Kaschira liegt an der russischen Fernstraße M 4 von Moskau nach Noworossijsk, von der hier die M 6 nach Astrachan abzweigt.


Weblinks

  • Die Homepage der Stadtverwaltung (russisch)
  • Kaschira auf mojgorod.ru (russisch)

The Black Cat

“The Black Cat” ist

  • eine Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe, siehe Der schwarze Kater (Poe).
  • ein Film aus dem Jahr 1934, sieh Die schwarze Katze (1934).
  • ein Film von Lucio Fulci aus dem Jahr 1981, nach einer Geschichte von Edgar Allen Poe.

Granzow

Granzow bezeichnet

  • Ortsnamen:

    • Ortsteil Granzow der Gemeinde Altkalen im Landkreis Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern
    • Ortsteil Granzow der Stadt Mirow im Landkreis Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Vorpommern
    • Ortsteil Granzow der Gemeinde Gumtow im Landkreis Prignitz in Brandenburg
  • Personennamen:

    • Klaus Granzow (1927–1986), deutscher Schauspieler, Schriftsteller und Heimatdichter
    • Ulrich Granzow (* 1952), ehemaliger deutscher Fußballspieler
    • Walter Granzow (1887–1952), deutscher Landwirt und Politiker (NSDAP), Ministerpräsident von Mecklenburg-Schwerin

Anna-Louise Plowman

Anna-Louise Plowman (* 3. November 1975 in Neuseeland) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Familie stammt ursprünglich aus Neuseeland. Weltweit wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Dr. Sarah Gardner und als Goa’uld Osiris in der Science-Fiction-Serie Stargate SG1 bekannt. Sie absolvierte eine Ausbildung an der “London Academy of Music and Dramatic Art”. 2002 heiratete sie in London den Schauspieler Toby Stephens. Daher ist die Schauspielerin Maggie Smith ihre Schwiegermutter.


Filme

  • FairyTale: A True Story (1997)
  • The Adulterer (2000)
  • Flick (2000)
  • The Foreigner (2003)
  • Shanghai Knights (2003)
  • Cambridge Spies (2003, Fernsehserie)
  • He Knew He Was Right (2004, Fernsehserie)
  • Stargate SG1 in den Folgen: “The Curse”, “Summit”, “Last Stand”, “Revelations” und “Chimera” (2000-2004, Fernsehserie)
  • These Foolish Things (2005)
  • Doctor Who , Staffel 2005 in der Episode : “Dalek”


Weblinks

Stolpe

Der Name Stolpe bezeichnet

  • Personen

    • den Politiker Manfred Stolpe
  • Geographische Objekte

    • einen Fluss in Pommern, siehe: Stolpe (Fluss)
    • die Gemeinde Stolpe auf Usedom im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern
    • die Gemeinde Stolpe im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern, siehe: Stolpe (Peene)
    • die Gemeinde Stolpe im Landkreis Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, siehe: Stolpe (Mecklenburg)
    • die Gemeinde Stolpe im Kreis Plön in Schleswig-Holstein, siehe: Stolpe (Holstein)
    • einen Ortsteil der Stadt Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel, siehe Stolpe-Dorf
    • einen Ortsteil der Stadt Angermünde im Landkreis Uckermark, siehe Stolpe an der Oder
    • einen Ortsteil der Gemeinde Möllenbeck im Landkreis Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Vorpommern
    • einen Stadtteil von Berlin-Wannsee, siehe Berlin-Stolpe

Stolpe-Süd

ist ein Ortsteil der Stadt Hennigsdorf

Reichspressekammer

Die Reichspressekammer war die für die Gleichschaltung der Medien in der Zeit des Nationalsozialismus wichtigste Institution.

Sie war eine Unterorganisation der Reichskulturkammer. Präsident war Max Amann.

Die Reichspressekammer war unter anderem für die Vorzensur und die lückenlose personelle Überwachung der Journalisten zuständig. Ein abgelehnter Antrag auf Aufnahme in die Reichspressekammer kam einem Berufsverbot gleich.

Tag der Befreiung

Der Tag der Befreiung (vollständig Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus) war von 1950 bis 1966 ein Feiertag in der DDR. Er wurde jeweils am 8. Mai begangen zur Erinnerung an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht, mit der in Europa der Zweite Weltkrieg endete (siehe auch V-E-Day). In Frankreich ist der 8. Mai nach wie vor ein Feiertag.

Bei den Veranstaltungen zu diesem Feiertag, der 1950 auf Beschluss der Volkskammer eingeführt wurde, wurde die besondere Bedeutung der Roten Armee am Kriegsende in Deutschland hervorgehoben, während der Beitrag der westlichen Alliierten dazu kaum Beachtung fand. 1967 erklärte man im Zuge der Einführung der 5-Tage-Woche den Tag zusammen mit anderen Feiertagen wieder zum Werktag. Allerdings fanden auch weiterhin jedes Jahr bis zum Ende der DDR offizielle Veranstaltungen statt. Zum 30. Jahrestag des Kriegsendes (1975) wurde nach sowjetischem Vorbild der Tag des Sieges vom ZK der SED zum arbeitsfreien Feiertag erklärt und 1985 wurde zum 40. Jahrestag noch einmal der 8. Mai als echter Feiertag begangen.

In der Bundesrepublik Deutschland ist der 8. Mai kein Feiertag, dennoch finden bis heute insbesondere zu „runden“ Jahrestagen des 8. Mai 1945 entsprechende Veranstaltungen statt. Große Beachtung fand 1985 die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker vor dem Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag; 2005 fand in Berlin zum 60. Jahrestag ein „Tag der Demokratie“ statt.

Seit 1985, verstärkt noch ab 1995, wurde in der Bundesrepublik von konservativen bis rechten Historikern im Vorfeld des 8. Mai versucht, öffentlich zu diskutieren, ob an diesem Tag der Aspekt der Befreiung oder eher ein Aspekt der Niederlage im Vordergrund stehen sollte. Die Debatte zu diesem Punkt dauert bis heute an. Nach Einschätzung von Historikern wie Hubertus Knabe ist der Begriff Tag der Befreiung auch deshalb umstritten, da nach deren Ansicht Stalin für die Bürger Ostdeutschlands nicht Befreier war, sondern eine neue Diktatur eingesetzt hatte. Hubertus Knabe, Tag der Befreiung? Das Kriegsende in Ostdeutschland, Propyläen 2005, ISBN 3549072457.

Seit dem 8. März 2002 ist der 8. Mai im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern staatlicher Gedenktag als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Gesetz über Sonn- und Feiertage des Landes Mecklenburg-Vorpommern


Siehe auch

  • Liste der Feiertage der DDR
  • Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker vor dem Deutschen Bundestages am 8. Mai 1985 auf der Website des Deutschen Bundestages


Quellen


Weblinks

Zum 8. Mai, von Prof. Michael Wolffsohn

Hermann Ebel (Maler)

Hermann Ebel (* 1713 in Rüsselsheim; † 1. Oktober 1781 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Maler.

Mit ca. 15 Jahren wurde Ebel Schüler des Malers Johann Christian Fiedler und blieb dies für nahezu neun Jahre. Anschließend wechselte Ebel nach München in das Atelier von George Desmarées, den er auf fast allen dessen Studienreisen begleitete.

Als Desmarées Anfang Oktober 1746 starb, löste Ebel das Atelier in München auf und ließ sich in Frankfurt/M als freischaffender Maler nieder.

Im Alter von ungefähr 68 Jahren starb der Maler Hermann Ebel dort am 1. Oktober 1781.


Werke (Auswahl)

  • Die Ache im Winter
  • München von Norden
  • Der König auf der Jagd

Milk and Honey

Milk and Honey ist der Name:

  • einer israelischen Band, siehe: Milk & Honey (israelische Band)
  • einer deutschen Band, siehe: Milk & Honey (deutsche Band)
  • eines Albums von Yoko Ono und John Lennon, siehe: Milk and Honey (Album)
  • eines Broadway-Musicals von Jerry Herman und Don Appell, siehe: Milk and Honey (Musical)

Würfel

Siehe Diskussionseite des Artikels (Inhalte der Liste fraglich) -- 84.175.68.224 22:59, 24. Sep. 2007 (CEST)

Der Begriff Würfel bezeichnet:

  • einen geometrischen Körper, siehe Würfel (Geometrie)
  • einen in Spielen als Zufallsgenerator eingesetzten Gegenstand, siehe Spielwürfel
  • ein kombinatorisches Spielzeug, siehe Zauberwürfel
  • in der Kryptologie ein Verschlüsselungsverfahren, Transposition (Kryptographie)
  • eine dreidimensionale Version des magischen Quadrats, siehe Magischer Würfel
  • ein Begriff zur logischen Darstellung von Daten, siehe OLAP-Würfel

Den Namen Würfel trägt:

  • Uta Würfel, * 1944, deutsche Politikerin


Weblinks

Projektabbruch

Projektabbruch ist die vorzeitige Beendigung eines Projektes, bevor die Projektziele erreicht sind, weil abzusehen ist, dass diese nicht oder zumindest nicht im Rahmen der für das Projekt vorgesehenen Zeit und Mittel erreicht werden können. Der Projektabbruch kann die letzte Konsequenz des Lenkungsausschusses sein, wenn ein überkritisch gewordenes Projekt nicht mehr sanierbar erscheint oder der Wille zur Sanierung nicht besteht.

Sind mehrere Vertragspartner an einem Projekt beteiligt, wird häufig eine Rückabwicklung eingeleitet, wobei mit harten Verhandlungen bezüglich der Bezahlung bereits getätigter Leistungen des Auftragnehmers und des Mitverschuldens des Auftraggebers am Projektabbruch zu rechnen ist. Nicht selten führt ein Projektabbruch auch zum Rechtsstreit. Insofern stellt - neben dem abrupten Ende der Arbeit an einer Aufgabenstellung - ein Projektabbruch häufig eine hohe psychische Belastung aller Projektbeteiligten dar.

Louis Brillouin

Marcel Louis Brillouin (* 19. Dezember 1854 in Melle; † 16. Juni 1948 in Paris) war ein französischer Physiker.

Marcel Brillouin ist Vater des berühmteren Physikers Leon Brillouin.


Weblinks

  • Kurzbiographie ueber Marcel Louis Brillouin (engl.)

Carter-Menil-Award

Der Carter-Menil-Award wird von der von Jimmy Carter und Dominique de Menil gegründeten Carter-Menil Human Rights Foundation seit 1986 verliehen.
Die Auszeichnung ist mit 100′000 US-Dollar dotiert.


Preisträger

  • 1994 Das Volk von Norwegen
  • 1992 The Haitian Refugee Center (HRC) and the Native American Rights Fund (NARF)
  • 1991 Die University of Central America zu Ehren von 6 hier ermordeten Jesuitenpriestern
  • 1990
  • 1989 B’Tselem und Al-Haq
  • 1988 Sisulu-Familie (Südafrika)
  • 1987 La Vicaria de la Solidaridad (Chile)
  • 1986 Yuri Orlov (UdSSR/USA) und die “Group for Mutual Support” (GAM) (Guatemala)

Fußballkommentator

Ein Fußballkommentator ist ein Sportreporter, der Fußballspiele für den Hörfunk oder das Fernsehen kommentiert. Man kann sagen, dass es diese Aufgabe in Deutschland seit 1929 gibt, denn 1929 wurde erstmals ein Fußballspiel live im Radio übertragen. Im Jahr 1939 wurde dann erstmals ein Fußballspiel im Fernsehen übertragen.

Bekannte Fußballkommentatoren, die diesen Berufsstand geprägt haben sind z. B. Rudi Michel, Rolf Kramer, Werner Schneider, Bernhard Ernst, Herbert Zimmermann, Sammy Drechsel, Ernst Huberty, Gerd Rubenbauer, Marcel Reif, Heribert Faßbender sowie Reinhold Beckmann und Johannes B. Kerner.

Momentan werden im deutschen Fernsehen die meisten Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft von Reinhold Beckmann, Steffen Simon und Bela Rethy kommentiert.

Assipowitschy

Assipowitschy (weißruss. ; russisch Ossipowitschi) ist eine Stadt in der Republik Weißrussland im Woblast Mahiljou mit rund 35.000 Einwohnern.


Geografie

Die Stadt liegt im Zentrum des Landes unweit der Stadt Babrujsk in Nachbarschaft des Flusses Swislatsch, der hier zu einem Stausee erweitert wurde.


Verkehr

Assipowitschy liegt an der Hauptverkehrsverbindung sowohl im Schienen- als auch im Straßenverkehr von der Hauptstadt Minsk in den Südosten des Landes nach Babrujsk, Homel und Mahiljou.

Vusi Mahlasela

Vusi Sidney Mahlasela ka Zwane, genannt: Vusi Mahlasela, (* 1965 in Lady Selbourne bei Pretoria) ist ein südafrikanischer Sänger, Musiker und Komponist populärer Musik.

Inhaltsverzeichnis


Biografie

Seinen Vater hat Vusi Mahlasela nie kennengelernt; da auch seine Mutter Modiegi Anna Mahlasela früh starb, wuchs er bei seinen Großeltern in der südafrikanischen Township Vlakfontein (heute: Mamelodi) auf, wo er noch heute lebt. Dort kam er schnell in Kontakt mit der afrikanischen Musik und Dichtung: “Ich lernte singen, bevor ich überhaupt sprechen konnte!” Seine erste Gitarre bastelte er aus einer Öldose und bespannte sie mit Saiten aus Angelschnur.

Mit siebzehn Jahren hatte er bereits seine ersten Auftritte hinter sich und begann seine eigenen Songs zu texten und zu komponieren. Später wurde er wesentlich durch die Musik von Philip Thabane und Miriam Makeba und die Dichtung von Lesego Rampolokeng beeinflusst. 1991 veröffentlichte er sein erstes Album When You Come Back, das in Süd-Afrika sofort begeistert aufgenommen wurde. Er schreibt seine Songs selbst, singt und spielt akustische Gitarre und Perkussion.

Seit früher Jugend politisch gegen das Apartheids-Regime engagiert, wurde er 1994 eingeladen, bei der Amtseinführung von Nelson Mandela aufzutreten. Im gleichen Jahr veröffentlichte er seine zweites Album The Wisdom of Forgiveness, das bereits im programmatischen Titel seine Unterstützung für Mandelas Aussöhnungspolitik zu erkennen gibt. Sein drittes Album Silang Mabela (1997) wurde von der South African Musician’s Association mit zwei Preisen ausgezeichnet. Im Jahr 2002 spielt und singt er vier Lieder in dem süd-afrikanischen Musikfilm Amandla! A Revolution in Four-Part-Harmony.

Seine Musik ist eingängig, nicht-aggressiv, aber nie seicht, und bedient sich der typischen afrikanischen Rhythmik und Harmonik mit jazzigen Anklängen. In seinen sanften Liedern spricht er soziale Probleme seines Landes an und setzt sich für Versöhnung ein. Nadine Gordimer nannte ihn einen “nationalen Schatz” (“He is a national treasure.”)

Inzwischen (2005) hat Vusi Mahlasela sieben Alben veröffentlicht und hat Tourneen in den USA und Kanada und auch England durchgeführt. Sein letztes Querschnittsalbum Vusi Mahlasela: The Voice (2003) wurde international vertrieben, wurde jedoch in Deutschland mangels Nachfrage wieder aus dem Vertrieb genommen und ist nur über Internetversender erhältlich.

Vusi wurde von Nelson Mandela persönlich als Botschafter für dessen 46664-Anti-AIDS-Kampagne gewonnen, für die er u.a. in seinen Konzerten und auf seiner Web-Site wirbt und Spenden sammelt.


Zitat

“If you are bitter you are like a dry leaf that you can just squash and you can get blown away by the wind. There is much more wisdom in forgiveness.”


Diskografie

  • When You Come Back (1991)
  • The Wisdom of Forgiveness (1994)
  • Silang Mabele (1997)
  • Miyela Afrika (2000)
  • Jungle Of Questions (2002)
  • Vusi Mahlasela: The Voice Sammelalbum (2003)
  • Amandla! Original Soundtrack - 4 Lieder (2003)


Filme

  • Amandla! (2000)
  • Tsotsi (2005) als Komponist von Filmmusik


Weblinks

  • Internetpräsenz von Vusi Mahlasela (en.)
  • Amandla! in der IMDB-Datenbank

Peene-Südkanal

Der Peene-Südkanal ist ein 27 km langer Bewässerungskanal in Mecklenburg-Vorpommern, 1977 bis 1981 angelegt, um bei Bedarf die Friedländer Große Wiese mit Wasser aus der Peene zu versorgen. Das Wasser wird in der Gemeinde Stolpe (Peene) durch das Pumpwerk Dersewitz (beim gleichnamigen Ortsteil) von Meereshöhe auf 11 m über NN angehoben und in den Kanal eingespeist. Am Wehr Kavelpass bei Friedland gelangt es in den östlichen Teil des Landgrabens. Seit 1990 ist die Wasserentnahme aus dem Landgraben gering. Das Pumpwerk wurde modernisiert und sorgt weiterhin für die vorgesehenen Wasserstände.


Quellen

  • Topografische Karte 1:100 000: C 2346 Anklam
  • Topografische Karten 1:50 000: L 2146 Jarmen, L 2336 Friedland (Mecklenburg) und L 2348 Ducherow, alle vom Landesvermessungsamt Mecklenburg-Vorpommern.
  • wasser/laender/mv/lwg5.htm Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Mittelalterliche Wochentagszählung

Bei der mittelalterlichen Wochentagszählung wurden die lateinisch bezeichneten Wochentage (feriae) laufend mit Ordinalzahlen durchgezählt (prima, secunda, tertia etc.), wobei die Woche mit dem Sonntag begann und der Montag bereits der zweite Tag (feria secunda) war. Sonntag und Samstag, bedingt durch ihre christlich-jüdische Bedeutung, wurden durch die Bezeichnung als dies anstelle von feria hervorgehoben. Die genaue Datierung eines Wochentages erfolgte in dieser Ordnung durch den Bezug auf die Heiligen- und Feiertage. So bezeichnet beispielsweise für das Jahr 1370 feria tertia ante festum pentecostes als „Dienstag vor dem Pfingstfest“ den 28. Mai.

Sonntag (dies) dominica, selten auch feria prima, feria dominica, lux dei
Montag feria secunda
Dienstag feria tertia
Mittwoch feria quarta, selten media septimana
Donnerstag feria quinta
Freitag feria sexta
Samstag dies sabbatinus/Sabbati, Sabbatum, selten auch feria septima/Sabbati

Die Datierung in Bezug auf die römisch-katholischen Heiligen- und Feiertage war im 11. Jahrhundert im abendländischen Europa als Spiegel der wachsenden Autorität des Papstes und seines universellen Herrschaftsanspruchs (Investiturstreit, Morgenländisches Schisma, Kirchenreformen des 11. Jahrhunderts) aufgekommen und setzte sich gegen die bisher gebräuchlichen antik-römischen Bezeichnungen durch. Die Reformation wiederum leitete die Abkehr von der mittelalterlichen Wochentagszählung ein, in der Art, dass die heute gebräuchliche fortlaufende Zählung der Monatstage noch im 16. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum auf Deutsch und Lateinisch (beispielsweise vicesima tertia die Junii = 23. Juni) üblich wurde. Diese Kalenderform war zwar bereits im Hochmittelalter bekannt gewesen, aber nur selten angewendet worden, so in den Kanzleien Heinrichs VI. und Friedrichs II.


Literatur

  • Grotefend, Hermann: Taschenbuch der Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit. Hahn, Hannover 1991, ISBN 3-7752-5177-4, Lemmata „Feria“ und „Wochentage“. (Weblink zur Online Version)
  • Beck, Friedrich u. Henning, Eckart: Die archivalischen Quellen - Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Böhlau Verlag / UTB, Weimar und Wien 2004, ISBN 978-3-8252-8273-8, S. 249-250.

Liste der Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern (4. Wahlperiode)

Liste der Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern der 4. Wahlperiode (2002-2006) mit Fraktionszugehörigkeit. Für die Landesregierung dieser Legislaturperiode siehe: Kabinett Ringstorff II.

Inhaltsverzeichnis


A

  • Michael Ankermann (CDU)


B

  • Dr. Till Backhaus (SPD)
  • Dr. Gerhard Bartels (fraktionslos)
  • Norbert Baunach (SPD)
  • Andreas Bluhm (Die Linke.PDS)
  • Barbara Borchardt (Die Linke.PDS)
  • Rudolf Borchert (SPD)
  • Dr. Ulrich Born (CDU)
  • Sylvia Bretschneider (SPD)
  • Martin Brick (CDU)
  • Mathias Brodkorb (SPD)


C

  • Lorenz Caffier (CDU)


D

  • Reinhard Dankert (SPD)
  • Konrad Döring (Die Linke.PDS)


F

  • Kerstin Fiedler-Wilhelm (CDU)
  • Holger Friedrich (SPD)
  • Maika Friemann-Jennert (CDU)
  • Siegfried Friese (SPD)


G

  • Harry Glawe (CDU)
  • Angelika Gramkow (Die Linke.PDS)


H

  • Jörg Heydorn (SPD)
  • Renate Holznagel (CDU)


J

  • Dr. Armin Jäger (CDU)
  • Hans-Heinrich Jarchow (SPD)


K

  • Sigrid Keler (SPD)
  • Vincent Kokert (CDU)
  • Dr. Klaus-Michael Körner (SPD)
  • Torsten Koplin (Die Linke.PDS)
  • Bodo Krumbholz (SPD)
  • Lilly Kühnel (SPD)


L

  • Egbert Liskow (CDU)
  • Ilka Lochner-Borst (CDU)
  • Frank Ronald Lohse (SPD)
  • Regine Lück (Die Linke.PDS)


M

  • Beate Mahr (SPD)
  • Gabriele Měšt’an (Die Linke.PDS)
  • Klaus Mohr (SPD)
  • Hannelore Monegel (SPD)
  • Detlef Müller (SPD)
  • Heinz Müller (SPD)


N

  • Dr. Norbert Nieszery (SPD)


P

  • Angelika Peters (SPD)
  • Andreas Petters (CDU)
  • Heike Polzin (SPD)
  • Rainer Prachtl (CDU)


R

  • Torsten Renz (CDU)
  • Wolfgang Riemann (CDU)
  • Wolf-Dieter Ringguth (CDU)
  • Dr. Harald Ringstorff (SPD)
  • Peter Ritter (Die Linke.PDS)


S

  • Ute Schildt (SPD)
  • Volker Schlotmann (SPD)
  • Beate Schlupp (CDU)
  • Karin Schmidt (Die Linke.PDS)
  • Bernd Schubert (CDU)
  • Jochen Schulte (SPD)
  • Thomas Schwarz (SPD)
  • Birgit Schwebs (Die Linke.PDS)
  • Dr. Margret Seemann (SPD)
  • Erwin Sellering (SPD)
  • Gesine Skrzepski (CDU)
  • Karin Strenz (CDU)


T

  • Reinhardt Thomas (CDU)
  • Dr. Gottfried Timm (SPD)
  • Udo Timm (CDU)


V

  • Jörg Vierkant (CDU)
  • Angelika Voland (SPD)
  • Dr. jur. Henning von Storch (CDU)


W

  • Gerd Walter (Die Linke.PDS)
  • Alexa Wien (Die Linke.PDS)


Z

  • Dr. Gerd Zielenkiewitz (SPD)

Adrian Scott Stokes

Adrian Scott Stokes (* 23. Dezember 1854 in Southport, Lancashire; † 30. November 1935 in London) war ein englischer Landschaftsmaler und Mitglied der Royal Academy of Arts.

1884 heiratete er die österreichische Malerin Marianne Preindlsberger, die als Marianne Stokes bekannt wurde.


Literatur

  • Adrian Stokes: Hungary: painted by Adrian & Marianne Stokes London 1909
  • Adrian Stokes: Landscape Painting London 1925
  • Magdalen Evans: Hungarian journeys: landscapes and portraits, 1905- 1910, Marianne & Adrian Stokes London 1996 ISBN 095292210X


Weblinks

  • Adrian Stokes bei artecyclopedia
  • Adrian Stokes in der Tate Gallery (mit Biografie)

Strukturkonservatismus

Der Strukturkonservatismus ist eine Grundeinstellung oder Grundhaltung – insbesondere im politischen Sinne. Er hat zum Ziel, die vorherrschende Gesellschaftsordnung zu bewahren. Dies bezieht sich zuerst auf die politischen Faktoren Macht, Besitz und Herrschaft.

Er ist Teil des Konservatismus. Dieser wird in die zwei oftmals stark ineinander übergehenden Grundrichtungen Wertkonservatismus und Strukturkonservatismus eingeteilt.

In der deutschen Parteienlandschaft steht dem Strukturkonservatismus die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) am nächsten, in Österreich ist es die Österreichische Volkspartei (ÖVP).

Figuren aus South Park

Figuren aus der Fernsehserie South Park.

Inhaltsverzeichnis


Hauptfiguren


Eric Theodore Cartman

Kennzeichen: hellblaue Mütze (darunter hellbraunes Haar), rote Jacke, braune Hose und „breiter Körperbau“

Eric Cartman ist mit seinen 45kg sehr dick und wird deshalb oft gehänselt und als Fettarsch oder Schwabbel bezeichnet. Er selbst ist jedoch davon überzeugt, er habe lediglich schwere Knochen und sei vollschlank, wie es ihm auch von seiner Mutter eingeredet wird, welche ihn in höchsten Maßen verwöhnt und ihm absolut hörig ist. Auch deshalb ist Cartman total verzogen und voller stereotyper Einstellungen. Er handelt daher meistens sadistisch, berechnend und egoistisch (Charakterzüge, die in späteren Staffeln mehr und mehr offensichtlich werden). Ständig versucht er seinen Mitschülern, insbesondere seinen besten Freunden Stan, Kyle, Kenny und gerade Butters übel mitzuspielen. Laut Aussage der Schöpfer ist er „der dreckige kleine Bastard, der in jedem von uns steckt“.

Cartman ist überzeugter Patriot mit einer Vorliebe für Adolf Hitler und macht oft abfällige Bemerkungen über Randgruppen, am liebsten über „Ökofritzen“ (orig. „Hippies“), Juden und Arme. In der achten Staffel bekennt sich Cartman auch wiederholt zu Mel Gibson, den er wegen des Films Die Passion Christi verehrt, und versucht mit seinem Mel-Gibson-Fanclub sich an den Juden für den Tod Jesu zu rächen.

Er ist konsumbegeistert, possessiv und scheitert in vielen Folgen in seinem Verlangen, viel Macht zu erlangen (Geld, Autorität, Wissen, etc.), um es folglich Stan, Kyle und Kenny unter die Nase reiben zu können. Der Anspruch auf Macht und insbesondere Unterdrückung anderer lässt Cartman zum besessenen Tatmenschen werden. Des Weiteren ist er davon überzeugt, sehr viel reifer zu sein als seine Freunde. Auch Tiere können Cartmans Herz nicht erweichen. Besonders seine Hauskatze „Miez“ wird des Öfteren mit Worten oder auch Gegenständen malträtiert. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, auf dem Sofa zu sitzen, fernzusehen und Käsebällchen (orig. „Cheesy Poofs“) oder sonstige kalorienreiche Kompositionen seiner Mutter in großen Portionen zu verzehren.

Aus ihm unangenehmen Situationen zieht er sich häufig mit dem Spruch „Leckt mich Leute, ich geh’ nach Hause!“ zurück, um auch folglich zu verdeutlichen, an der Verantwortung der Gruppe gegenüber keinerlei Interesse zu haben.

Erics Lieblings-Stofftier heißt „Artemus Clyde-Frosch“ und ist eine kleine, grüne Froschpuppe. Cartmans doch präsente Introvertiertheit äußert sich auch in Monologen und machtorientierten Spielen mit seinen Spielzeugen und Freunden. Clyde Frosch verkörpert einen bedingungslosen Substitutionsfreund und steht symbolisch für die emotionale Lage von Eric, der sich nach außen hin sonst immer angriffslustig und überheblich selbstbewusst gibt. Cartman mag bestensfalls als radikal autarker Nonkonformist gesehen werden, tatsächlich scheint er von Freundschaft und einer sozialen oder kreativen Beziehung zu seiner Umwelt völlig unabhängig zu sein. Oft werden von ihm Ideen, öffentliche Ansichten und gesellschaftliche relevante Themen (vornehmlich Sexualität, Ideen und Macht) in völlig verzerrter Weise wahrgenommen und rechtfertigend für die Durchsetzung seiner Pläne verwendet.


Kenneth „Kenny“ McCormick

Kennzeichen: orangefarbener Parka mit über den Kopf gezogener Kapuze

Kennys Familie ist sehr arm, worüber sich Cartman gerne lustig macht. Ein „Running Gag“ in South Park ist, dass Kenny bis Ende der fünften Staffel in (fast) jeder Episode auf eine meist bizarre Art stirbt, aber in der nächsten Folge wieder auftaucht. Wenn er stirbt, kommt fast immer folgender Ausruf von Stan und Kyle: „Oh mein Gott! Sie haben Kenny getötet!“ – „Ihr (verdammten) Schweine!“ Die Ähnlichkeit der Umrisse von Kennys Gestalt mit seiner ovalen Kapuze und einem Anch ist deswegen vielleicht nicht zufällig gewählt. In einem humoristisch inszenierten Interview als Vorspann zu den ersten Folgen antworteten die Macher von South Park auf die Frage, warum sie Kenny dauernd sterben lassen, einstimmig mit „weil er arm ist.“ Kenny spricht nur selten, und wenn, dann nuschelt er in seine Kapuze hinein, so dass seine Aussagen für den Zuschauer in der Regel völlig unverständlich sind. Im Gegensatz zur deutschen Synchronisation spricht Kenny im englischen Original durchaus oft sinnvollen Text, der einfach nur schwer verständlich ist. Matt und Trey äußerten sich jedoch, dass er manchmal einfach nur Blödsinn spreche, und Fans meinen, sie könnten ihn immer verstehen. Meist ist jedoch der Text voller Obszönitäten.

Kenny weiß viel über Sex und ist in dieser Beziehung der „reifste“ der Jungen. Aus den Reaktionen seiner Freunde kann man oft schließen, dass viele seiner Aussagen obszönen oder pornographischen Inhaltes sind – ein weiterer Running Gag der Serie.

Nur ganz selten, erstmals im South-Park-Film, kann man Kenny ohne seinen typischen Parka sehen. Im Prinzip ist seine Erscheinung unscheinbar (ein normaler blonder Junge), da sie sich in der Zeichenästhetik nicht vom minimalen Stil der Serie unterschied und daher beabsichtigt unspektakulär abgehandelt wurde.

Nach seinem „endgültigen“ Tod in der fünften Staffel existiert nur noch seine Seele, die kurzzeitig in Eric Cartmans Körper gefangen war, da Cartman Kennys Asche für Kakaopulver gehalten und sie getrunken hatte. Am Ende der sechsten Staffel kehrt Kenny in der Weihnachtsfolge jedoch wieder zurück – im typischen South-Park-Stil lediglich mit dem lakonischen Kommentar „Hab’ Urlaub gemacht“ – und stirbt seitdem nicht mehr regelmäßig.

Kenny hat einen Bruder namens Kevin, der jedoch nur manchmal zu sehen ist. Außerdem taucht in der vierten Folge der neunten Staffel seine kleine Schwester auf, die jedoch nicht namentlich erwähnt wird.


Kyle Broflovski

Kennzeichen: grüne Mütze mit Ohrenschützern, darunter rote Haare, orangefarbene Jacke

Kyle repräsentiert das Alter-Ego von Erschaffer Matt Stone, stammt daher wie dieser aus einer jüdischen Familie und ist neben Stan die einzig vernünftige Person in South Park. Insbesondere von Cartman wird Kyle wegen seines jüdischen Glaubens angegriffen und teilweise sogar in heikle Lagen gebracht. Cartmans Abneigung gegen Juden spiegelt sich in mehr oder weniger jedem Dialog der beiden wider. Da Kyles Vater ein recht erfolgreicher Anwalt ist, ist Kyle auch der wohlhabendste des Quartetts und muss sich auch deswegen diverse Attacken gefallen lassen.

Kyle hat einen kanadischen Adoptivbruder namens Ike Moisha und einen Cousin, der ebenfalls Kyle heißt.
Unter seiner Mütze verbirgt Kyle langes, lockiges, rot-braunes Haar, weswegen er von Cartmann als Daywalker bezeichnet wird. Sein Geburtstag ist der 26. Mai. Seit der vierten Staffel ist bekannt, dass Kyle sein ganzes Leben lang Diabetiker war.

Auch Matt Stones Eltern heißen Sheila und Gerald, diese wurden 1:1 (jedoch satirisch) auf die Serie übertragen.


Stanley „Stan“ Marsh

Kennzeichen: blaue Mütze (darunter schwarzes Haar), braune Jacke und blaue Hose

Stan stellt das Alter-Ego von Erschaffer Trey Parker dar. Er ist sympathisch, vernünftig, intelligent und fungiert nicht selten als Mediator zwischen Cartman, Kyle und Kenny. Er ist der emotionalste des Quartetts, was sich beispielsweise in seiner Liebe für Wendy bzw. im Umgang mit emotional berührenden Situationen widerspiegelt.

Eigentlich sind ausschließlich Stan und Kyle wahrhaft enge Freunde. Cartman wird mehr geduldet als gemocht und zu Kenny trennt beide eine deutliche soziale und intellektuelle Kluft.

Stans wertvollste Eigenschaft ist seine Initiativbereitschaft und Wahrnehmungsgabe, die meist gegen Ende einer Sendung in einer moralischen Conclusio wie „Ich habe heute etwas gelernt…“ endet. In seltenen Fällen übernimmt aber auch Kyle oder ein Erwachsener diesen Part. Den größten Kampf muss Stan im täglichen Leben mit seiner Schwester Shelly austragen, welche gerade den Höhepunkt ihrer Pubertät durchmacht. Er ist dabei meist das Opfer.

Stans Eltern heißen ebenso wie Trey Parkers Randy und Sharon, und wie bei Stan hat Trey Parker eine Schwester mit dem Namen Shelly.


Eltern


Liane Cartman

Erics Mutter ist schwer nymphomanisch veranlagt und will nicht glauben, einen völlig missratenen Sohn zu haben. Sie ist im Gegensatz zu ihrem Sohn wenig intelligent, sehr großzügig, gutmütig und besonders naiv, vor allem, was die Entwicklungen Erics angeht.

In der Folge Und noch immer ist Cartmans Mama eine Schlampe wird zudem klar, dass sie ein Hermaphrodit und biologisch gesehen eigentlich Erics Vater ist. Sie hatte bereits mit fast allen männlichen und auch diversen weiblichen Einwohnern South Parks Geschlechtsverkehr. Im Kinofilm ist sie kurz auf der Internet-Website English Sick Fetish Video zu sehen, wo sie in Koprophilie-Pornofilmen spielt.

Die sexuelle Freizügigkeit, die sich hinter ihrem biederen Äußeren verbirgt, wurde bereits in der ersten Folge Cartman und die Analsonde angedeutet („Mum, Miez benimmt sich wie ein Dildo!“ – „Na gut Spatz. Dann sag einer gewissen Miezi-Katze, dass sie heute Nacht bei Mutti schlafen muss“) und seither konstant weitergeführt. Diese Anspielungen dienen jedoch lediglich als Grundlage für einen Running Gag, welcher weitere Details im Scripting zulässt.


Randolph „Randy“ Marsh

Randy Marsh ist Stans Vater. Er arbeitet als Geologe und war früher Mitglied einer Boygroup, was aber im Widerspruch zu der Tatsache steht, dass er mit seiner Frau Sharon gemeinsam das Woodstock-Festival besucht hat. Er wird oft als der einzige Wissenschaftler in South Park angesehen und bei entsprechenden, auch geologiefremden Problemen wie spontane Selbstentzündung zu Rate gezogen. Er ist besonders melodramatisch und nimmt vor allem Mediendurchsagen nicht selten für bare Münze. Er neigt zu maßlosen Übertreibungen in Einschätzungen von Situationen, Trends, Neuigkeiten und Gefahren, daher muss er sehr oft ausgerechnet von seinem Sohn wieder zur Vernunft gebracht werden. Gleichzeitig versucht er aber auch das gute Gewissen der Familie zu sein, welche eine klassische Reflexion der durchschnittlichen US-amerikanischen Familienstruktur darstellt. Er ist der jüngere Bruder von Jimbo Kern und der Sohn von dem in seinem Haus lebenden Marvin Marsh, der Stan immer wieder auffordert ihn umzubringen.


Sharon Marsh

Stans Mutter ist im Vergleich zu anderen Protagonisten eine der unscheinbareren Figuren, dennoch schafft sie eine Grundlage für Konflikte im Haushalt der Marshes. Sie ist nämlich ihrem Ehemann Randy durchaus geistig gewachsen. Konträr dazu verliert sie bei einigen Anlässen fast völlig den Verstand, so z. B. als Stans Goldfisch seine Großtante Flo tötet (welche eigentlich eine Anspielung auf die Periode bzw. die beginnenden Wechseljahre von Sharon ist) und Sharon ihren Sohn verdächtigt. Um ihn zu schützen, kettet sie sogar Officer Barbrady nackt im Keller an.
Während des von den USA geführten Krieges gegen den Terror nach den Anschlägen vom 11. September sieht sie rund um die Uhr CNN und verliert beinahe jeden Realitätsbezug. Ein Streit zwischen Randy und Sharon in einer älteren Folge führte beinahe zur Trennung der beiden.
In der ersten Staffel hieß sie noch Carol. Ihren Job hatte sie als Empfangsdame bei „Toms Schönheitschirugie“.


Gerald Broflovski

Gerald Broflovski ist Kyles Vater und ein erfolgreicher Anwalt, welcher seiner Familie gerne den Inhalt seiner Tätigkeiten vorenthält. Da Kyle ein intelligentes Kind ist und den moralischen Fehltritten seines Vaters immer mehr auf die Fährte kommt, verwirrt ihn dieser mit komplexen Anekdoten der menschlichen Gesellschaft, nur um ihren Reichtum rechtfertigen zu können. Seiner Frau Sheila ist Gerald in fast jedem Punkt unterlegen, sei es pädagogisch, sexuell oder einfach nur in Hinsicht ihrer mentalen Stärke. Er repräsentiert damit auch eine Vaterrolle der westlichen Welt, in welcher er zwar die Familie finanziell am Leben erhält, außerhalb seines Berufes jedoch kaum Initiative ergreift. Früher war er mit Kennys Vater eng befreundet, heute mit Randy Marsh.


Sheila Broflovski

Kyles Mutter ist eine sehr leicht erregbare Frau, die stets energisch für den Schutz ihrer Kinder oder diverser Minderheiten eintritt – meist mit desaströsen Auswirkungen. Im Film ist sie verantwortlich für die Kriegserklärung an Kanada, das Todesurteil von Terrance & Philip und den damit verbundenen Beinahe-Weltuntergang. Eric Cartman besingt sie daraufhin mit dem Lied „Kyles Mum ist ‘ne Schlampe“.

Sie verträgt keinerlei Kritik an ihrem Handeln und ist nicht selten besessen von einem Ideal, welches sie unter allen Umständen durchsetzen will. Im Grunde genommen hat sie dabei nie schlechte Absichten, verläuft sich jedoch des Öfteren in ihrer nicht selten falschen Überzeugung, das Richtige für die Gemeinschaft zu tun.


Stuart McCormick

Kennys Vater, ein Arbeitsloser und Alkoholiker, wohnt mit seiner Familie im Armenviertel von South Park. Er war in Teenager-Zeiten eng mit Kyles Vater befreundet. Doch während jener Karriere als Anwalt gemacht hat, ist Stuart ein totaler Versager geworden und lebt mit seiner Familie in dem Baumhaus, das Kyles Vater und er als Kinder gebaut haben. Die nunmehr unversöhnlichen Jugendfreunde haben einfach nichts mehr gemeinsam, weil Kyles Vater das Klischee des reichen jüdischen Anwaltes repräsentiert, während Stuart und die Familie McCormick im Gegensatz dazu eher „weißen Abschaum“ (White Trash) verkörpern.

In der Folge Kennys Karma 52, sieht man, dass er, genau wie sein Sohn, vom Unglück verfolgt ist. Weil Kenny glaubt, im Falle weiterer Geschwister ein noch ärmlicheres Leben zu haben, versucht er, die Kinderpläne seiner Eltern zu durchkreuzen, indem er Angriffe auf ihre Fortpflanzungsfähigkeit unternimmt. Selbst die gegen seine Mutter gerichteten Attacken von Kenny treffen ausnahmslos seinen Vater Stuart. Er bekommt dadurch in besagter Folge zunächst starken Durchfall (wegen einer Überdosis Abtreibungs-Pillen, die er versehentlich schluckt), anschließend einen Baseball in die Genitalien und schließlich Nasenbluten. Am Ende der Episode wird er irrtümlich von einer Horde Pädophiler missbraucht.


Mrs. McCormick

Kennys Mutter ist in vielerlei Hinsicht die Leidtragende der McCormick-Familie. Einerseits verteufelt sie schon die normalverdienende Gesellschaft, andererseits auch nur, weil sie selbst in miserablen Verhältnissen leben muss und von ihrem Mann oft geschlagen wird. Ironischerweise sieht man dies jedoch nie, sondern sie wird in einer sogar sehr starken weiblichen Rolle präsentiert. Ihr Markenzeichen ist sicherlich ihr T-Shirt, welches mit dem Satz I’m with stupid (Ich bin mit/bei einem Dummen) und einem Pfeil verziert ist, welcher immer in die Richtung deutet, wo sich gerade jemand neben ihr befindet (also links/rechts). Manchmal trägt sie aber auch ein T-Shirt, auf dem die amerikanische Flagge abgebildet ist und Bless America steht. Im Prinzip ist sie aber eine verantwortungsbewusste und liebende Mutter, auch wenn die Umgangsformen innerhalb der Familie nicht selten unter die Gürtellinie gehen.


Andere Kinder


Jimmy Vulmer

Kennzeichen: braune Haare, Gehhilfe

Jimmy ist ein behinderter Junge, der an Krücken gehen muss und stottert. Er hat höchstwahrscheinlich Kinderlähmung. Er ist jedoch recht intelligent, erzählt gerne Witze und tritt häufig als Kabarettist auf. Seine Catchphrase ist „Wow, irre tolles Publikum!“.
Zu Beginn der Serie war Jimmys voller Name noch Jim Swanson. Der Nachname wurde später allerdings ohne Angabe von Gründen in Vulmer umgeändert. Dies mag damit zusammenhängen, dass eine körperlich behinderte Figur der Serie Family Guy (Joe Swanson) den gleichen Nachnamen trägt.

Jimmys Eltern halten die Behinderung ihres Sohnes für eine Strafe Gottes, weil sie sich immer über Behinderte lustig gemacht hatten.


Leopold „Butters“ Stotch

Kennzeichen: blonde Haare mit zentriertem kleinen Haaransatz, türkisfarbene Jacke, dunkelgrüne Hose

Butters ist ein sehr naiver und lieber Junge mit einer besonders kindlichen Fantasie, der deshalb von seinen Freunden häufig ausgenutzt wird. So dient er auch zu Beginn der sechsten Staffel als Ersatz für den verstorbenen Kenny.
Nachdem er sogar als Kenny-Ersatz von den anderen Jungs gefeuert wird, nimmt Butters eine zweite Identität als Superschurke Professor Chaos an, um sich an der Gesellschaft zu rächen und Chaos zu verbreiten – ohne wirklichen Erfolg.
In der Folge Voll in den Arsch gefickt erfährt man, dass Butters einmal Stepptänzer war und nach einem Unfall für den Tod von elf Menschen verantwortlich war. Er hing danach die Steppschuhe an den Nagel. Stan bittet Butters während der Episode um Hilfe, um gegen die Orange-County-Tanzgruppe anzutreten. Butters willigt nach anfänglichem Sträuben dann doch noch im letzten Moment ein – und der Unfallhergang wiederholt sich, die fünf Tänzer und ihr Trainer werden von einem Eisenträger erschlagen, der sich löste, weil Butters’ Schuh gegen die Halterung flog.

Butters’ Eltern sind anscheinend nur an der Erziehung von ihm und nicht so sehr an seinem Wohlergehen interessiert. Von ihnen wird Butters sehr streng und autoritär erzogen und er fürchtet ständig, unter Hausarrest gestellt zu werden, wobei die Gründe dafür meist lächerlich sind. Aufgrund dieser Erziehung wirkt er so naiv und ist völlig anders als die übrigen Kinder.
Er spielt fast immer allein und wird mit Vorliebe von Cartman aufs Korn genommen, er ist, so wie es aussieht, sein Lieblingsopfer.

Ab der achten Staffel hört man Butters des Öfteren ein kleines und völlig sinnfreies Lied singen, welches: „Lululu, ich mag Äpfel mehr als du. Lululu, ich mag…“ lautet. In der Folge Lattenfieber singt Butters das Lied bei einem Talentwettbewerb und pinkelt sich aus Lampenfieber in die Hose, was aber der Tatsache widerspricht, dass er in der Folge G.E.I.L.O.M.A.T. Cartman, der sich als Awesom-o-4000 verkleidet hat, gesteht, dass er inkontinent ist und eine Windel trägt.

Während Butters zu Beginn der Serie eine eher unbedeutende Rolle spielt, tritt er in späteren Staffeln immer häufiger an der Seite der Jungs auf. In der Folge Butters: Das bin ich versucht seine Mutter, ihn aus lauter Kummer wegen ihres heimlich homosexuellen Ehemanns mit dem Auto im See zu versenken und sich anschließend selbst zu erhängen, wozu es jedoch nicht kommt. Sein Vater hindert die Frau am Selbstmord und weil beide glauben, Butters sei nun tot, vertuschen sie den vermeintlichen Mord nur.

Butters’ Geburtstag ist der 11. September und seine Eigenschaften bzw. Auftreten sind eine Hommage an einen Mitarbeiter (Eric Stough – Director of Animation) im South-Park-Produktionsteam.


Phillip „Pip“ Pirrup

Kennzeichen: rotes Jacket, grüne, viel zu große Fliege und eine ebenfalls grüne Mütze

Wird von Eric oft als Franzose beschimpft, stammt aber tatsächlich aus England. Seine Erziehung zum „Gentleman“ und seine dementsprechend große Höflichkeit lässt ihn zu einer beliebten Zielscheibe für die Hänseleien seiner Mitschüler werden. Pip ist eine Anspielung auf den gleichnamigen Protagonisten des Romans Große Erwartungen von Charles Dickens. In der Episode Große Erwartungen wird dann auch dieser berühmte Dickens-Roman parodiert. Dabei folgt die Handlung zunächst nahezu vollständig der Originalvorlage und fällt erst zum Schluss dem typischen absurden South-Park-Humor zum Opfer. Obwohl er der Völkerballmannschaft von South Park zum Gewinn der Weltmeisterschaft im Völkerball verhilft, ändert sich nichts an seiner Situation.


Timmy

Kennzeichen: Rollstuhl, übergroßer Kopf und meistens behindert wirkendes Lächeln im Gesicht

Timmy ist ein geistig und körperlich behinderter Junge, welcher am Anfang der vierten Staffel zur Klasse stößt. Er hat neben einer körperlichen Behinderung eine angeborene Sprachstörung und kommuniziert überwiegend durch den Ausruf seines Namens in Form von „TIMMÄÄHHH!!!“. In einigen Episoden verwendet er auch den Satz „Lügen bringen Schande“ (im Englischen „Living a lie”). Seine Eltern, Richard und Helen, sind in Alle Macht den Drogen! zu sehen und leiden offensichtlich unter derselben Behinderung. In dem ebenfalls behinderten Jimmy sieht er zunächst seinen größten Feind und Konkurrenten, im weiteren Verlauf der Serie schließen beide jedoch Freundschaft. Er hat einen verkrüppelten Truthahn namens Gobbles (eine onomatopoetische Wiedergabe des typischen Truthahnlautes), von Timmy „GOBBLEEES” gerufen, als Haustier, der in der Folge Helen Keller: Das Musical zu ihm stieß.

Die Vorsitzenden des Fernsehsenders Comedy Central wollten Timmy ursprünglich nicht zulassen. Möglich war die Darstellung nur durch die soziale Integration in die Gruppe, die ihn wie ein normales Mitglied behandelt. Tatsächlich beweist er im Laufe der Show nicht nur Charakter, sondern auch Intelligenz und Verantwortung.


Tweek Tweek

Kennzeichen: blonde, struppige Haare, dunkelgrünes, falsch zugeknöpftes Hemd, violette Hose, angespannter Gesichtsausdruck mit Tics und Zittern

Die Tweeks betreiben einen Kaffeeladen und geben ihrem Sohn täglich große Mengen Kaffee zu trinken. Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass Tweek so zappelig und nervös wirkt und sich von Unterhosenwichteln verfolgt glaubt, was sich aber als richtig herausstellt. Seine Eltern sind allerdings nicht von der Meinung abzubringen, dass das Hyperaktivitätssyndrom für seinen Zustand verantwortlich sei. Auch ansonsten haben seine Eltern sehr fragwürdige Erziehungsmethoden.
Tweeks typischer Ausruf (oder viel mehr Schrei) ist: „Ich halt’ den Druck nicht aus!“.

In der sechsten Staffel wird Tweek, nachdem Butters als offizieller Kenny–Nachfolger gefeuert wird, zum Freund der Gruppe.


Wendy Testaburger

Kennzeichen: schwarze, lange Haare, violette Jacke und Mütze

Wendy ist eines der hübschesten, intelligentesten und fleißigsten Kinder der Klasse. Dennoch oder auch gerade deswegen erscheint sie als etwas eingebildet und ist anscheinend auch sehr wohlhabend, in einer Folge kann sie sich sogar Brust-Implantate leisten. Sie war lange Zeit Stans Freundin, beendet jedoch diese Beziehung, was Stan sehr verletzt. In der gleichen Folge kommt sie mit Token Black zusammen.
In der Folge „Flaggenkrieg“ hat sie sogar eine Liebelei mit Cartman.

Im South Park Film () ist Wendy jedoch die Freundin von Gregory, einem sehr begabten Schüler.
In der Folge Geil auf Miss Ellen schießt sie ihre Lehrerin aus Eifersucht mit einer Rakete in die Sonne.

Bebe Stevens ist ihre beste Freundin.


Clyde Donovan

Clyde, meist bekleidet mit einem roten Pullover, geht in die selbe Klasse wie die anderen Jungs, derzeit die vierte. Nachdem Cartman in der Folge 4 Klasse! ein Lied gesungen hat, wie schön die dritte Klasse doch war, bricht Clyde in Tränen aus, ein Wesenszug, der sich durch die gesamte Serie zieht, etwa in Schöner wär ‘ne Warze – wo er beim Völkerballspiel als erster eliminiert wird oder in Die lustige Geschichte über ein Verbrechen aus Hass, wo er kurzzeitig Cartmans Nachfolger als fettes Kind wird und diesem nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis weinend um den Hals fällt.

Einen weiteren großen Auftritt hat er in der Folge Bebes Brüste bringen Krieg. Er ist einer der ersten, dem auffällt, dass Bebe „cool“ sei. Im weiteren Verlauf streitet er mit Kyle um das Recht Bebe zu zeigen, wie man Steine auf Autos wirft, im Laufe dessen bekommen beide „affenartige“ Züge. Er meldet sich sogar freiwillig seinen Aufsatz „Warum Bebe die coolste Person aller Zeiten ist“ vorzulesen. Auch die Moral am Ende wird von ihm formuliert: „Lass nie wieder Titten zwischen uns kommen“

Ansonsten ist Clyde, der oft an der Seite von Butters zu sehen ist (etwa in Cartman Land, wo die beiden als erste Besucher ins Cartmanland dürfen), eher eine stille Nebenfigur, zum ersten Mal sah man ihn ganz kurz nach dem Vorspann in Wie werde ich ein Kampfkoloss. Zum ersten Mal mit Namen angeredet wurde er von Cartman in Damien, wo er eine Geburtstagsfeiereinladung erhält.

Obwohl er nicht der Freund von Kyle, Stan und Cartman sein will (Professor Chaos bei der Wahl zum Kenny-Nachfolger: „Und wenn wir nicht euer Freund werden wollen?“, in der zweiten Runde scheidet er aus und kommentiert es nur mit „Ihr seid doch total behämmert“) wird er als erster von Cartman angerufen, als der neue „Terrance & Phillip“-Trailer gezeigt wird (Die Russel Crowe Show – Mit Prügel um die Welt).

Auf Cartmans Wahlkampf in Wähl oder stirb! reagiert er mit: „Was wollt ihr?“ ebenso trocken wie so oft in der Serie, zum Beispiel in der Folge Die Rückkehr der Gefährten des Rings zu den zwei Türmen, wo er Stan, Kyle und Cartman mit dem gleichen Spruch empfängt.
Er ist ein Mitläufer, möchte ebenso wie seine Kollegen schnell zur Beichte (Ist die Hölle behindertengerecht?) und war auch bei NAMBLA (Kennys Karma 52) dabei. In der Folge Kampf um Quoten wurde von Kyle im Rahmen der Sexy Action School News enthüllt, dass er nur einen Hoden hat, in der Folge Scheiß Paranoia entlastet ihn die Tatsache, dass er einen künstlichen Darmausgang hat.
Weiterhin erwähnenswert ist, dass er eine Hauptrolle in der Folge Lice Capades einnimmt.


Craig

Kennzeichen: Blaue Mütze und blaue Jacke

Craig ist ein Klassenkamerad von Stan und den Jungs, der jedem, ob er ihn leiden kann oder nicht, den Stinkefinger zeigt. Er ist Stammpatient bei Mr. Mackey und musste, von den Jungs angestachelt, einen Kampf mit Tweek austragen. Außerdem hat Craig anscheinend das Tourette-Syndrom, d. h. in Form von wiederkehrenden Tics zeigt er grundlos den Mittelfinger, allerdings hat seine ganze Familie diesen Tic.
Craig gilt teilweise als Schläger und ist einer der stärksten Jungen der Klasse, andererseits ist er eigentlich sehr ruhig und gelassen.


Token Black

Kennzeichen: Token ist schwarz und trägt ein lila T-Shirt mit einem „T“ darauf

Das Wort „Token“ steht für „Quotenschwarze“ in Filmen. Tokens Familie ist sehr reich. Er ist das einzige schwarze und reiche Kind in South Park, wodurch er sich oft ausgeschlossen oder sogar diskriminiert fühlt. Einmal überzeugt er deshalb mit einer professionellen Werbebroschüre für South Park viele reiche schwarze Stars, nach South Park zu ziehen. Doch das gefällt den Einwohnern South Parks nicht, und zwar – von Mr. Garrison abgesehen – nicht wegen der Hautfarbe der neuen Nachbarn, sondern wegen ihres Reichtums, sodass sie beschließen, die Neulinge zu vertreiben. Token erkennt, dass seine Klassenkameraden ihn gar nicht diskriminieren wollten, sondern dass es ganz normal ist, angemacht zu werden, weil man arm wie Kenny, ein Jude wie Kyle, ein Fettarsch wie Cartman oder eben schwarz wie er selbst ist.
Ab der Episode Wir sind Grufties ist er mit Wendy zusammen.
Token kann Bass spielen, ohne es gelernt zu haben. Er merkt es durch Cartman, da er zu ihm gesagt hat: „Token, Du bist ein Neger! Neger können Bass spielen!“ (Folge 709).


Bebe Stevens

Kennzeichen: blond gelockte Haare, rote Jacke und grüne Hose

Bebe Stevens besucht dieselbe Klasse wie die anderen Kinder und ist Wendys beste Freundin. Sie hilft ihr, wenn sie Probleme hat, sei es nun durch aufmunternde „Frauengespräche“ oder durch ihren umfangreichen Schminkkoffer, denn Bebe ist sehr auf ihr Aussehen bedacht und ständig hinter Jungs her. Eine Zeit lang versuchte sie sich sogar an Kyle ranzumachen, weil er einen so süßen Arsch habe, aber daraus wurde nichts, weil er nicht das geringste Interesse an Mädchen hatte. Immerhin musste er sie bei einem „Wahrheit-oder-Risiko“-Spiel in Stans Baumhaus küssen, was für den armen Kyle schon schlimm genug war. Über ihr Pech, was Kyle betrifft, tröstete Bebe sich schon wenig später mit Clyde hinweg. In der Folge Bebes Brüste bringen Krieg spielt sie das einzige Mal die Hauptrolle: Sie ist das erste Mädchen in der Klasse, dem Brüste wachsen, was dazu führt, dass alle Jungs hinter ihr her sind und sich wie Affen benehmen. Selbst ihre besten Freundinnen wenden sich von ihr ab, und sie will sich schließlich die „verdammten Dinger“ sogar wegoperieren lassen, aber zum Glück löst sich das Problem dann doch noch.


Ike Broflovski

Kennzeichen: Strampelanzug, sieht aus wie ein Mülleimer mit Deckel

Ike ist Kanadier und wurde von Kyles Eltern adoptiert. Ikes Name war Peter Gins, bevor er zur Adoption freigegeben wurde. Ike hat das gleiche Aussehen wie alle Kanadier in South Park.
Ike gilt zu Unrecht als überdurchschnittlich intelligent und wird daher vorzeitig in den Kindergarten geschickt. Kyles Lieblingsbeschäftigung mit Ike ist „Baby-Freistoß“ (orig. „Kick the baby!“), dennoch ist Ike Kyle sehr zugetan. In der Folge Blöder die Kanadier nie klingen! wird er von seinen richtigen Eltern, Harry und Elise Gins, in sein Heimatland Kanada zurückgebracht, wenn auch nur kurz.
In der Folge Schuljungen-Report verlieben er und seine Vorschullehrerin sich in einander, jedoch wird ihre Beziehung von der Polizei nicht als Verbrechen angesehen, da die Lehrerin sehr hübsch und jung ist. Später aber kann Kyle endlich die Polizei von dem Verbrechen überzeugen, so dass die verzweifelte Lehrerin am Ende der Folge Suizid begeht (in der fälschlichen Annahme, dass Ike mit ihr mitsterben würde).


Hungriger Hugo

Kennzeichen: kleiner, abgemagerter und „wilder“ Afrikaner, der nur in einer Klicksprache zu reden vermag.

Hugo (engl. „Starvin’ Marvin“) ist ein äthiopischer Junge, der von Eric, Stan, Kyle und Kenny im Rahmen eines Hilfsprogramms adoptiert wird, weil es dafür eine Uhr als Prämie gibt. Hugos Nachname dürfte wie der seiner Eltern Klik-Klik-Dirk (sprich: Klik-Klik-Dörk, Anspielung auf die Klicksprachen einiger afrikanischer Ureinwohnerstämme) lauten. Hugo wird in South Park ein erschreckender Eindruck der amerikanischen Überfluss- und Wegwerfgesellschaft geboten. Er wird zum Held seines Stammes, da er mit einem Flugzeug voller toter genetisch manipulierter Killer-Truthähne aus South Park zurückkehrt. In einer späteren Folge findet Hugo ein herrenloses Raumschiff, dessen Alien-Pilot in Afrika von einem Löwen gefressen wurde. Trotz vieler Widerstände (Christliche Missionare und Sally Struthers) gelingt es Hugo mit Hilfe der Jungs aus South Park, seinen hungernden Stamm von der afrikanischen Wüste zum grünen Heimatplaneten dieser Aliens umzusiedeln.


Dog Poo

Kennzeichen: ungepflegtes Äußeres, was der Grund für seinen Namen „Dog Poo“ sein wird, was übersetzt „Hundescheiße“ bedeutet

Er hat in nur einer Folge eine Sprechrolle und zwar, als die verbliebenen drei nach dem zeitweise länger andauernden Verlust von Kenny einen neuen Freund „casten“, um die Lücke zu schließen. Er erinnert stark an die Figur Pig Pen aus der Zeichentrickserie „Charlie Brown“.


Andere wiederkehrende Figuren


Veronica Crabtree

Mrs. Crabtree ist die Busfahrerin in South Park. Ihr Motto lautet „Hinsetzen, Klappe halten!“, generell drückt sie sich vulgär und laut aus. Sie sieht sehr ungepflegt aus und hat einen Vogel in den Haaren sitzen. Sie stirbt in Cartmans unglaubliche Gabe als Opfer eines Serienkillers.
In einer weiteren, früheren Episode geht sie eine Liebschaft mit einem Truckfahrer ein und vergisst dabei völlig, dass ihr Bus voller Kinder an einer Klippe hängt und jeden Moment abstürzen könnte. Außerdem wird sie aufgrund ihrer ganzen Erscheinung noch in derselben Folge als Comedy-Talent entdeckt, was ihr aber überhaupt nicht passt.


Schwester Gollum

Schwester Gollum („Nurse Gollum“) ist die Krankenschwester in South Park. Sie fällt dadurch auf, dass ein Fötus aus ihrer linken Schläfe herausragt. Sie trat das erste Mal in der Folge Schöner wär ´ne Warze auf. Kyles Mutter wollte darauf eine Demonstration veranstalten, um an Menschen mit Föten am Kopf zu erinnern, nur wollte Schwester Gollum unglücklicherweise alles, außer Aufmerksamkeit erregen. Sie scheint trotz des Handicaps (welches ihr allerdings nichts auszumachen scheint), einen sehr freundlichen und vernünftigen Charakter zu haben.


Mr. Hankey

Kennzeichen: ein Stück Kot mit einer kleinen Weihnachtsmann-Mütze

Mr. Hankey ist eine Weihnachtsfigur in South Park. Er ist ein Stück Kot, das stets eine Weihnachtsmütze trägt und mit seiner Familie (alkoholsüchtige Frau und drei Kinder) in der Kanalisation lebt. Sein bester Freund ist Kyle. Vergeblich versucht Mr. Hankey, das Weihnachtsfest neu aufblühen zu lassen. Tritt Mr. Hankey in Erscheinung, so erklingt des Öfteren eine charakteristische Begleitmusik: „Mr. Hankey, der Weihnachtskot“.
Er hat magische Kräfte, die auf den gewaltigen Massen des Inhaltes der Kanalisation basieren.
Zunächst glaubt niemand außer Kyle an ihn.


Herbert Garrison

Mr. Garrison ist der homosexuelle, perverse, schizophrene und rassistische Grundschullehrer der Kinder. Er kehrte nach kurzer Pause zurück, weil er seine Homosexualität leugnete und auf seine Fingerpuppe Mr. Zylinder (engl. „Mr. Hat“) übertrug. Diese Puppe wurde zeitweise durch Mr. Zweig (engl. „Mr. Twig“) ersetzt, bis Mr. Zylinder schließlich „zurückkehrte“. Mr. Zylinder ist die böse Seite von Mr. Garrison. Er spricht aus, was dieser nur zu denken wagt. Außerdem kann die Puppe durchaus selbstständig handeln, sie schlägt sich mit anderen Lehrern, hilft Mr. Garrison und Chefkoch aus dem Gefängnis und ist Mitglied beim Ku-Klux-Klan. Das Aussehen der Puppe besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Symbolfigur des Uncle Sam, Bart und Zylindermuster sind geringfügig geändert.

Als Mr. Garrison seine Homosexualität eingesteht, wird er entlassen und muss die Kindergartenkinder unterrichten. Als die Jungen die vierte Klasse erreichen, darf Mr. Garrison sie nach dem Tod ihrer alten Lehrerin wieder unterrichten, da seine Homosexualität nun toleriert wird. Um durch die Ausnutzung eines Gesetzes gegen die Diskriminierung von Homosexuellen ein Schmerzensgeld zu bekommen, engagiert sich Garrison einen neuen (menschlichen) Assistenten, Mr. Sklave (engl. „Mr. Slave“), der zu diesem Zeitpunkt sein Lebenspartner ist. Zu Beginn der neunten Staffel unterzieht sich Mr. Garrison einer Geschlechtsumwandlung und ist nun Mrs. Garrison. Mr. Sklave trennt sich daher wieder von ihm beziehungsweise ihr und beginnt wenig später eine Beziehung mit Big Gay Al. In Mrs. Garrison erwacht nun wieder der Schwulenhass, weil sie ja nun selbst wieder über Homosexuelle herziehen kann.
Mrs. Garrison, die nun auf den Namen Janet hört, ist allerdings nun doch in einer der jüngsten Folgen homosexuell geworden, und wegen ihres neuen Geschlechts ist sie nun eine Lesbe, was sie aber nicht daran hindert, mit einer Gruppe von anderen Lesben zusammen Krieg gegen eine Armee schwuler Perser zu führen. Das ganze erinnert stark an den Film 300.

In der jedes Jahr wiederkehrenden Weihnachtsfolge wünscht sich Mr/s. Garrison als Running Gag: „Können wir nicht alle Mexikaner rausschmeißen?“, woraufhin ihn/sie die Bürgermeisterin stets zurechtweist.


Jerome „Chefkoch“ McElroy Junior

Kennzeichen: Chefkochmütze, rotes T-Shirt, blaue Hose, weiße Schürze

Der ursprünglich aus Schottland stammende afroamerikanische Koch in der Schulkantine ist häufiger Ansprechpartner der Jungs bei Fragen und privaten Problemen. Dabei muss er häufig delikate Themen angehen, die eigentlich von den Eltern der Kinder behandelt werden müssten, z. B. zur sexuellen Aufklärung. In den meisten Staffeln begrüßt Chefkoch die Kinder mit einem einfachen Spruch: „Hallo Kinder“, und sie antworten ihm „Hallo Chefkoch“. Chefkoch fragt sie fast immer „Wie geht es euch?“, und sie antworten ihm in fast jeder Folge „Schlecht!“. Chefkoch genießt aber großes Vertrauen bei den Jungs. Da er selbst ein großer Frauenverführer und sexuell sehr aktiv ist, steht er den Kindern, wenn auch widerstrebend, auch bei heiklen Fragen meist Rede und Antwort. Oft gibt „Chefkoch“ seine Antworten in Liedform zum besten, nicht immer hundertprozentig zum Thema passend. Nebenbei betreut Chefkoch auch als Coach die South Park Cows, die Völkerball- und Footballmannschaft South Parks. Im Original wird „Chefkoch“ vom bekannten amerikanischen Soulsänger Isaac Hayes gesprochen. In einer Episode bekennt er sich zum Islam und nennnt sich in dieser Folge Abdul Mohammed Jabar Rauf Kareem Ali.

Hayes, Mitglied von Scientology, kündigte im März 2006 überraschend seinen Vertrag, nachdem in einer „South Park“-Folge die Scientology-Sekte kritisch thematisiert worden ist (siehe auch unter „Kontroversen“). In der Folge „The Return of Chefkoch“ bereiteten die South-Park-Macher der Figur daraufhin einen recht ungewöhnlichen Abschied. In dieser Folge tritt Chefkoch dem „Super Adventure Club“ bei, einem Verein, der sich, wie bald klar wird, hauptsächlich mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern beschäftigt. Dort wird er einer Gehirnwäsche unterzogen und scheint bei dem Versuch der Kinder, ihn zu retten, ums Leben zu kommen. In der letzten Szene der Episode sieht man Chef dann doch in einer Gestalt, die als Parodie der Star-Wars-Figur Darth Vader zu verstehen ist, wieder „auferstehen“. Dadurch wird die Möglichkeit einer Rückkehr der Figur offen gelassen. Zum Entstehungszeitpunkt dieser Episode war Isaac Hayes bereits aus der Produktion ausgeschieden. Die Dialoge des Chefkochs bestehen deshalb aus zusammengeschnittenen Wortfetzen vergangener Episoden. Dadurch konnte die Figur noch ein letztes Mal auftauchen, ohne unmittelbar von Isaac Hayes synchronisiert worden zu sein.
Auch der „Super Adventure Club“, an den Chef „verloren“ geht, ist wohl als Anspielung auf die Scientology-Sekte zu verstehen.


Jesus

Kennzeichen: lange Haare, Bart, Heiligenschein, Art Toga, Sandalen

Jesus hatte eine eigene TV-Show namens „Jesus und seine Kumpels“ (engl. „Jesus and pals“)im „Offenen Kanal“ von South Park. So versucht er den Menschen zu helfen, bis er in der sechsten Staffel an Weihnachten von Irakern erschossen wird. In Episode 100 taucht er allerdings wieder auf, er ist kurz in einer Menschenmasse zu sehen. Im Film ist Jesus während des Aufmarschs gegen Kanada zu sehen.
Er ist sehr offen und sucht immer nach neuen Ideen, die Leute zu überraschen.
Er gewann zudem auch den legendären Boxkampf gegen Satan, welcher den Kampf jedoch manipulierte.
Er schaffte es auch, Gott am Silvesterabend 1999/2000 auf die Erde zu holen. In der Osterfolge 2007 erscheint er ein weiteres Mal, diesmal direkt im Vatikan, um klarzustellen, dass das Amt des Papstes einem Kaninchen zusteht. In derselben Folge verlangt er von Kyle, ihn zu töten, damit er außerhalb des Gefängnisses, in dem die beiden sich befinden, auferstehen und so den Staatsstreich im Vatikan aufhalten kann. Zunächst weigert sich Kyle, weil er Jude ist und keine Lust auf die Anspielungen und Sticheleien Cartmans hat, dass es wieder ein Jude war, der Jesus getötet hat. Doch nach einiger Überredungsarbeit von Jesus gelingt es dann schließlich doch, den Jungen zum Mord an ihm anzustiften.


Satan

Kennzeichen: rote Haut, muskulöser Körper, zerrissene Hose mit Schädel als Gürtelschnalle, Hufe als Füße, Bart, gelbe Augen, gelbe Hörner

Satan tritt das erste Mal in der Folge Damien der ersten Staffel auf. In dieser Folge tritt er gegen Jesus im Ring an und verliert absichtlich, gewinnt aber eine Menge Geld, da er als einziger in ganz South Park auf Jesus wettete. In der ersten Staffel wird er als gerissen und dämonisch charakterisiert. In den späteren Staffeln sowie im Film tritt er jedoch als „Herrscher der Hölle mit einem weichen Kern“ auf. Satan ist homosexuell und hatte auch eine Beziehung mit Saddam Hussein, von dem er sich jedoch missverstanden und sexuell ausgenutzt fühlte. Nachdem Satan nicht weiter weiß, holt er sich Rat bei Gott, der ihm daraufhin empfiehlt, mit Saddam Schluss zu machen. Für die räumliche Trennung wird Saddam in den Himmel verbannt.
Im Widerspruch dazu, dass er sich diesen freundschaftlichen Rat bei Gott einholte, steht eine Folge, in der er mit einer Armee von Dämonen versucht den Himmel zu erobern, was schließlich nur dank Kennys (zweifachem) Tod und durch die goldene PSP vereitelt werden kann.
Er hat einen achtjährigen Sohn namens Damien, der in der gleichnamigen Folge auftrat. Satan wohnt in einem Haus am Lavasee mit eigenem Steg und gibt regelmäßig Barbecues für seine Freunde.


Officer Barbrady

Kennzeichen: Polizeiuniform, Sonnenbrille und dämlicher Gesichtsausdruck

Ein völlig verblödeter Polizist, der lange Zeit die gesamte Polizeikraft in South Park darstellte. Es stellt sich heraus, dass er Analphabet ist, jedoch lernt er noch in derselben Folge Lesen. Barbrady beobachtet oft Verbrechen, lässt sie aber geschehen, kommentiert sie sogar oft mit
„Weitergehen Leute, hier gibt es nichts zu sehen!“ oder auch „Weitermachen!“ und lässt alles so, wie es ist. Parallelen zu Chief Wiggum aus der Serie Die Simpsons sind nicht zu übersehen. Ein Beispiel zu seiner Dummheit: Kenny wird von Mr. Garrison erschossen, wobei dieser eigentlich Kathy Lee Gifford treffen wollte. Kenny wird von der Fahnenstange aufgespießt und rutscht hinunter. Als Barbrady später direkt an der Fahnenstange vorbeiläuft, um Mr. Zylinder festzunehmen, da letzterer das Attentat eigentlich geplant hatte, kommentiert er den Vorfall nur mit: „Sie hatten Glück, dass niemand verletzt wurde.“ In der Folge Widerstand ist zwecklos zeigt er jedoch auch eine vernünftige Seite, da er Cartman belehrt, dass er niemanden töten darf, nur weil sein Trapper Keeper gestohlen wurde.


Jimbo Kern & Ned Gerblansky

Jimbo ist Stans Onkel und der ältere Bruder von Randy. Ned ist Jimbos bester Freund aus dem Vietnamkrieg und zudem ein Kriegsinvalide. Durch seine eigene Granate verlor er einen Arm. Seine Stimme verlor er durch ständiges Rauchen. Die beiden sind leidenschaftliche Jäger; bevor sie ein harmloses Reh oder ein süßes Häschen brutal mit einer meistens unangemessen großkalibrigen Waffe erledigen, rufen sie oft laut „Es kommt direkt auf uns zu!“, weil sie dann die Naturschutzgesetze umgehen können, indem sie sich auf Selbstverteidigung berufen. Als diese Regelung nicht mehr gilt, benutzen sie den Vorwand, die Anzahl der Tiere zu minimieren, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Außerdem sind sie überzeugte Patrioten, besitzen einen Waffenladen namens Jimbo’s Guns und hatten auch schon eine eigene Fernsehsendung namens Hunting and Killing.


Bürgermeisterin McDaniels

Sie ist nur um das gute Image ihrer selbst und das der Stadt bemüht, eher inkompetent, machtbesessen und braucht immer ihre zwei Assistenten um sich.
Es gibt auch (sehr direkte) Hinweise auf eine Kooperation mit der japanischen Mafia. McDaniels wurde sowohl mit Officer Barbrady als auch mit ihren Assistenten bei sexuellen Handlungen gezeigt. Sie war vermutlich auch eine der Frauen, die schon mir Mrs. Cartman geschlafen haben. In Stirb Hippie, stirb! erschießt sie sich selbst, aber am Ende dieser Folge stellt sich heraus, dass sie es doch überlebt hat.


Mr. Mackey

Mr. Mackey ist der Grundschulpsychologe und daher oft mit den Problemen der Kinder beschäftigt. Er beendet oft Sätze mit dem Ausspruch „m’kay“ (in späteren Folgen der deutschen Fassung „klar“), worauf wohl auch sein Name zurückführen lässt. Auch deshalb ist er oft dem Spott der Kinder ausgesetzt. Wegen seiner zu eng gebundenen Krawatte ist Mr. Mackeys Kopf überdimensional angeschwollen. Im Film versucht er, die „missratenen“ Kinder zu heilen und erfindet einen unglaublich kreativen Song.
Mr. Mackey engagiert sich leidenschaftlich gegen Drogen, verliert dadurch allerdings vorübergehend seinen Job und beginnt daraufhin selbst Drogen zu nehmen. Dabei lernt er auch seine große Liebe, ein Hippiemädchen kennen, kommt von den Drogen los, wird aber von Schlägern (einer Comicversion des „A-Teams“) im Auftrag der Lehrerschaft entführt und sieht seine Geliebte nie wieder.
In Hundemelken hat er eine Beziehung mit der Grundschullehrerin der vier Jungs, Mrs. Chocksondick.


Diane Choksondik

Ms. Choksondik ist in der vierten Klasse die neue Klassenlehrerin von Stan, Kyle, Cartman und Kenny. Ihr auffälligstes Merkmal sind ihre großen herabhängenden Brüste, die, wenn Ms. Choksondik die Arme hebt, unter ihrem Pullover hervorscheinen, da sie ihr ohne weiteres bis weit unter die Gürtellinie reichen und sie sich weigert, einen BH zu tragen. Sie gilt allgemein als strenge Lehrerin, kommt aber zunächst nicht mit den frechen Kindern klar, weswegen sie Rat bei Mr. Garrison sucht. In der Folge Hundemelken hat sie eine Beziehung mit dem Grundschulpsychologen Mackey, in Professor Chaos stirbt sie.

Ihr Name ist homophon zu „chokes on dick“, eine von den Machern der Serie gewollte Ähnlichkeit.


Dr. Alphonse Mephisto

Verrückter Gentechniker; tritt immer mit einem undefinierbaren stummen Wesen namens Kevin auf. Häufig versucht er, Tiere auf gentechnischem Wege zu verbessern, indem er ihnen zusätzliche Ärsche anzüchtet. Er ist überzeugt, dass ein Wesen mit mehreren Ärschen allen anderen Wesen überlegen sei. Zudem hat er einen Gehstock, auf dem sich ebenfalls ein Gesäß befindet. Er ist Mitglied in der „National Association of Marlon Brando Look-Alikes“ (NAMBLA), einem Verein von Marlon Brando-Doppelgängern. Dies hängt damit zusammen, dass die Figur auf Dr. Moreau (im speziellen aus der John-Frankenheimer-Verfilmung von 1996) basiert, der wie Dr. Mephisto auch von einer kleineren Version seiner selbst begleitet wird und zudem von Marlon Brando gespielt wurde.


Shelly Marsh

Shelly ist Stans gewalttätige, zahnspangentragende ältere Schwester. Sie duldet es nicht, wenn sich ihr Bruder über sie lustig macht und verprügelt ihn regelmäßig. In einer Folge, in der sie auf Cartman aufpassen soll, hat sie eine Beziehung mit einem erwachsenen Gitarrenspieler namens Skyler, der auch später bei den „Fürsten der Finsternis“ spielt. Dieser macht aber mit ihr Schluss, da sie ihn nicht „ranlassen“ will. Mit Cartman rächt sie sich an ihm am Ende der Folge.
Im South-Park-Film stellt sich außerdem heraus, dass sie Fan von Britney Spears ist.


Marvin „Opa“ Marsh

Stans Opa väterlicherseits ist Mittelpunkt einiger Folgen, in denen die Probleme von (und mit) alten Menschen thematisiert werden. Der neurotische Rentner, der seinen Enkel Stan immer „Billy“ nennt, versucht häufig, seinem Leben ein Ende zu bereiten und seine Mitmenschen dazu zu bringen, ihm dabei behilflich zu sein. Ansonsten fällt er hin und wieder durch seine ausgeprägten nationalistischen Neigungen auf. Opa Marsh ist ein begeisterter Fan von der Sendung „Amerikas dümmste Heimvideos“, in der er selbst einmal den Preis für das beste Video gewann. Er ist auch eine Quelle blöder Weisheiten für die vier Jungs.


Terrance & Phillip

Terrance und Phillip sind ein kanadisches Comedy-Duo mit einer eigenen Fernsehserie. Ihr Aussehen erinnert an Mülleimer mit Klappdeckel und ist typisch für alle Kanadier der Serie. Ihre Sendung besteht fast nur aus Furzorgien und Fäkalhumor. Deshalb ist sie die Lieblingssendung der Jungs aus South Park.

Terrance & Phillip werden von den Eltern gehasst, weil sie den Kindern schlimme Schimpfwörter beibringen. Deswegen zettelt Kyles Mutter einen Krieg zwischen Kanada und den USA an. Sie erschießt auch die beiden im Film.

In der Folge Terrance & Phillip: Hinter dem Furz erfährt man einiges über die Hintergründe des Duos.
Die Folge Terrance & Phillip zeigen: „Pupse gegen Saddam“ ist einer der Terrance-&-Phillip-Kinofilme.
Der Film „Asses of Fire 2“ wurde in der Episode Die Russell Crowe Show: Mit Prügel um die Welt! für den 21. Juni 2002 angekündigt, ist aber bisher nicht erschienen.


Towelie

Towelie ist ein lebendes und sprechendes sowie Marihuana rauchendes Handtuch, dessen Existenz auf Militärexperimente zurückgeht. Seine Bestimmung ist es, Leute über die Benutzung von Handtüchern zu informieren. Es erscheint erstmals in der achten Episode der fünften Staffel. Es fällt vor allem dadurch auf, dass es den Einwohnern von South Park Ratschläge bezüglich Handtüchern gibt („Don’t forget to bring a towel“) und stets auf der Suche nach dem nächsten Trip ist („Well, I’m gonna get a little high“). Im Verlauf der Sendung wird es Gegenstand einer Auseinandersetzung zwischen der Army und Tynacorp, in die Cartman, Kenny, Stan und Kyle hineingezogen werden. In der Folge Viel Frottee um nichts spielt es die Hauptrolle. Es schreibt eine Autobiographie und muss sich, um sie zu verkaufen, als Mensch verkleiden, was im Allgemeinen etwas an Michael Jacksons Karriere erinnert. Als herauskommt, dass es ein Handtuch ist, wird ein Lynchversuch gestartet. Dieser wird jedoch unterbunden, da es eine von Oprah Winfreys Vagina und After gestartete Geiselnahme beendet.


Tuong Lu Kim

Er ist der chinesische Besitzer des Lokals „City-Wok“ sowie der „City-Airlines“. Sein Akzent geht teilweise in der deutschen Übersetzung und Synchronisierung verloren, durch den sich „City“ wie „shitty“, also wie „scheiße“, anhört. Im Namen seines Lokals kann dies zwar auch in den deutschen Folgen beibehalten werden: „Shitty-Fuck“ statt „City-Wok“; verloren geht allerdings „Ich hasse diese ganze Scheiße (Stadt)!“
(„I hate this whole shitty (city)!“). Seine Frau ist die chinesische Sängerin Wing, welche auch in einer Folge auftritt.
Tuong Lu Kim wird in einigen Quellen auch Twong Lu Kim geschrieben.


Saddam Hussein

Saddam kommt in einigen Folgen als Nebendarsteller vor. Er hat eine homosexuelle Beziehung mit Satan, in der er viel „harten“ Sex von ihm möchte. Diese Beziehung scheitert allerdings bereits im Kinofilm, rafft sich in der Serie nochmal auf, als Saddam versucht, den neuen Liebhaber Satans (Chris) umzubringen, und scheitert gleich darauf wieder, weil Satan zunächst nicht mehr in eine Beziehung eingebunden sein will.
In einer Folge schickt Satan Saddam, nach einer Bitte an Gott, in den Himmel (der nur von Mormonen bewohnt wird), damit er endlich seine Ruhe hat.
Doch in der Folge „Eine Leiter zum Himmel“ versucht Saddam sogar dort Massenvernichtungswaffen herzustellen, dies alles getarnt als eine Schokoladenchips-Fabrik.

In weiteren Folgen versucht er mehrmals, die Herrschaft über Kanada zu erlangen, wird daran aber von den Jungs und von Terrance und Phillip gehindert.


Markla

Markla sind eine fiktive außerirdische, humanoide Rasse. Sie kommen in mehreren Episoden vor und spielen eine wesentliche Rolle in der Folge Hungriger Hugos Mission im All.
Markla sind ein säkulares, friedfertiges Volk, das auf einem harmonisch wirkendem Planeten im Pferdekopfnebel lebt.
Besondere Eigenschaft der Markla ist, dass sie für alle Nomen und Eigennamen das Wort „Markla“ (pl. Markla) benutzen und es trotzdem zu keinerlei Verständigungsproblemen innerhalb der Marklagemeinschaft kommt.
Im Plot dieser Episode landet ein Markla zunächst auf der Erde, trifft dort auf drei Löwen in der arthropischen Wüste und wird gefressen. Darauf entdeckt ein arthropischer Volksstamm das Raumschiff, mit dem der Markla gelandet ist, und Hungriger Hugo setzt zu einem Testflug an. Auf seiner Reise sammelt er zunächst die vier Jungs ein, bevor es durch ein Versehen dazu kommt, dass diese dann auf dem Planeten Markla landen.
In Folge dessen kommt es zu einer Kontroverse zwischen christlichen Missionaren, die versuchen das arthropische Volk zum Christentum zu bekehren und den Markla, die das hungernde Volk der Arthropiker auf ihrem Planeten aufnehmen wollen, um ihnen eine Bleibe auf fruchtbarem Boden zu bieten.
Es kommt zu Unstimmigkeiten, da die Markla das wirre Gerede der Erdenmenschen nicht verstehen können. Nur durch einen geschickte Schachzug von Kyle Broflovski, der es versteht in der Sprache der Markla zu reden, kommt es zur Lösung des Problems, und die Arthropiker dürfen auf Markla bleiben, während die christlichen Missionare keine Kirchen auf dem Planeten bauen dürfen.


Gott

Gott kommt nur sehr selten in der Serie vor. Sein Erscheinungsbild ist eine Mischung aus Bisamratte und Yoda aus Star Wars. Er ist recht klein, hat aber eine sehr tiefe Stimme.

An Sylvester 1999/2000 kam er auf die Erde und erlaubte den Menschen, ihm eine Frage zu stellen. Stan, der dachte, dass er der einzige der vier wäre, der noch keine Periode hatte und deswegen auch schon Unmengen von Hormonen zu sich genommen hatte, fragte Gott, warum er keine Periode bekomme. Darauf antwortete Gott: „Weil du ein Mann bist, Stan. Deine Fre